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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:39 Uhr

Milliardär Griffin rechnet mit Trump ab: „Geschmacklose Günstlingswirtschaft" und offene Interessenkonflikte

Der mächtige Hedgefonds-Manager Ken Griffin, Chef des Finanzgiganten Citadel, hat diese Woche für erhebliche Unruhe in den politischen Kreisen Washingtons gesorgt. Bei einer Veranstaltung des Wall Street Journal ließ er nicht nur durchblicken, dass er selbst politische Ambitionen hegen könnte – er holte auch zum bisher schärfsten Rundumschlag gegen die Trump-Administration aus.

Ein Republikaner wendet sich gegen den eigenen Präsidenten

Was Griffin besonders bemerkenswert macht: Er ist keineswegs ein linker Kritiker aus dem demokratischen Lager. Der Milliardär hat im Wahlzyklus 2024 mehr als 100 Millionen Dollar an konservative Kandidaten und Anliegen gespendet. Doch Trumps Wiederwahl unterstützte er wohlweislich nicht direkt. Nun wird deutlich, warum.

„Wenn die US-Regierung beginnt, sich in einer Weise in die amerikanische Wirtschaft einzumischen, die nach Günstlingswirtschaft schmeckt, dann finden das die meisten CEOs, mit denen ich befreundet bin, unglaublich geschmacklos", erklärte Griffin unverblümt. Die meisten Unternehmenslenker hätten schlichtweg keine Lust, sich bei einer Regierung nach der anderen einzuschmeicheln, nur um ihr Geschäft erfolgreich führen zu können.

Die dubiosen Geschäfte der Trump-Familie

Besonders brisant sind Griffins Angriffe auf die Interessenkonflikte im engsten Umfeld des Präsidenten. Er kritisierte explizit die Krypto-Firma World Liberty Financial der Trump-Familie. Das Wall Street Journal hatte kürzlich enthüllt, dass Scheich Tahnoon bin Zayed Al Nahyan – der nationale Sicherheitsberater der Vereinigten Arabischen Emirate und Bruder des dortigen Präsidenten, oft als „Spionage-Scheich" bezeichnet – heimlich einen 49-prozentigen Anteil an dem Unternehmen für 500 Millionen Dollar erworben hatte.

Der Vertrag wurde von Eric Trump unterzeichnet, nur wenige Tage vor der zweiten Amtseinführung seines Vaters im Januar 2025. Der Präsident bestreitet jegliche Kenntnis dieser Vereinbarung – eine Behauptung, die angesichts der Umstände mehr als fragwürdig erscheint.

„Diese Administration hat definitiv Fehltritte begangen, indem sie Entscheidungen oder Wege gewählt hat, die für die Familien der Regierungsmitglieder sehr, sehr bereichernd waren. Das wirft die Frage auf: Wird hier das öffentliche Interesse bedient?"

Politische Ambitionen werden nicht ausgeschlossen

Auf die direkte Frage, ob er selbst für ein Amt kandidieren würde, wich Griffin nicht aus. „Ich möchte glauben, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt in meinem Leben im öffentlichen Dienst tätig sein werde", sagte er vielsagend. Er habe es geschafft, bei wichtigen Themen Gehör zu finden, und glaube, das Land in kleinen Schritten in gute Richtungen bewegt zu haben.

Griffin hatte seinen Hedgefonds bereits von Chicago nach Palm Beach verlegt – mit der Begründung steigender Kriminalität und hoher Steuern im demokratisch regierten Illinois. Nun investiert er gemeinsam mit Stephen Ross zehn Millionen Dollar in eine Kampagne, um weitere Unternehmer und Investoren nach Florida zu locken.

Ein Weckruf für konservative Wähler?

Die Kritik eines derart prominenten republikanischen Großspenders sollte auch hierzulande aufhorchen lassen. Sie zeigt, dass selbst innerhalb des konservativen Lagers erhebliche Zweifel an der Integrität der aktuellen US-Regierung bestehen. Wenn ein Mann wie Griffin, der Hunderte Millionen in konservative Politik investiert hat, öffentlich von „geschmackloser Günstlingswirtschaft" spricht, dann ist das mehr als nur ein Sturm im Wasserglas. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Vermischung von politischer Macht und persönlicher Bereicherung auch in den eigenen Reihen zunehmend auf Widerstand stößt.

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