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Kettner Edelmetalle
14.02.2026
14:32 Uhr

Paris will seinen Bürgern das Steak vom Teller nehmen – Klimaschutz als Vorwand für staatliche Bevormundung

Paris will seinen Bürgern das Steak vom Teller nehmen – Klimaschutz als Vorwand für staatliche Bevormundung

Ausgerechnet Frankreich – das Land der Haute Cuisine, der Entrecôtes und der Coq au Vin – soll seinen Bürgern künftig vorschreiben, was auf den Teller kommt. Die französische Regierung hat im Rahmen einer neuen nationalen Strategie für Ernährung und Klimaschutz Empfehlungen veröffentlicht, die den Fleischkonsum der Bevölkerung drastisch einschränken sollen. Mehr Gemüse, mehr Hülsenfrüchte, mehr Vollkorn – und bitte weniger von dem, was die französische Küche seit Jahrhunderten ausmacht. Man reibt sich verwundert die Augen.

85 Kilogramm pro Kopf – und Paris schlägt Alarm

Die Zahlen, die das französische Agrarministerium als Begründung anführt, klingen zunächst nüchtern: Rund 85 Kilogramm Fleisch habe der durchschnittliche Franzose im Jahr 2024 verzehrt. Im Vergleich zum Vorjahr sei der Konsum sogar um 2,1 Prozent gestiegen. In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verbrauch mit 53,2 Kilogramm deutlich niedriger – was freilich weniger mit klimabewusstem Handeln als vielmehr mit den explodierenden Lebensmittelpreisen zu tun haben dürfte, die sich viele Bürger schlicht nicht mehr leisten können.

Doch statt die eigentlichen Probleme anzupacken – die galoppierende Inflation, die schwindende Kaufkraft der Mittelschicht, die Deindustrialisierung ganzer Regionen – greift Paris zum bewährten Instrument der Bevormundung. Der Bürger soll erzogen werden. Nicht durch Argumente, nicht durch Anreize, sondern durch staatliche Empfehlungen, die in ihrer Konsequenz kaum weniger wirksam sind als Verbote.

Ein Machtkampf hinter den Kulissen

Besonders aufschlussreich ist der Blick hinter die Kulissen der Regierungsverhandlungen. Wie der Sender France Info berichtete, habe das Umweltministerium ursprünglich eine deutliche Senkung des Fleischkonsums gefordert. Das Agrarministerium hingegen wollte lediglich von einer Begrenzung sprechen. Am Ende einigte man sich auf den diplomatischen Kompromiss eines „ausgewogenen Fleischkonsums" – eine Formulierung, die so weich ist, dass sie alles und nichts bedeuten kann. Doch die Richtung ist unmissverständlich: Weniger Fleisch, mehr Pflanze, und wer sich nicht fügt, der schadet dem Planeten.

Dass importiertes Fleisch seltener in den Handel gelangen soll, klingt zunächst nach einem vernünftigen protektionistischen Ansatz. Doch in Wahrheit geht es nicht um den Schutz heimischer Erzeuger, sondern um die schrittweise Delegitimierung einer ganzen Branche. Die Viehzüchter auf dem Land, die verarbeitenden Betriebe, die Metzgereien in den Dörfern – sie alle spüren bereits den kalten Wind, der aus den Ministerien weht.

Die Klimakeule als universelles Totschlagargument

Die Begründung für den staatlich verordneten Fleischverzicht ist dabei so vorhersehbar wie ermüdend: Die Agrarproduktion trage rund 20 Prozent zum CO₂-Fußabdruck Frankreichs bei, die Fleischerzeugung stehe für 61 Prozent dieses Anteils. Zahlen, die beeindruckend klingen, aber in ihrer isolierten Betrachtung ein verzerrtes Bild zeichnen. Denn niemand fragt, wie die Klimabilanz jener Avocados, Quinoa-Bowls und exotischen Superfoods aussieht, die als vermeintlich nachhaltige Alternativen um den halben Globus geflogen werden.

Es ist derselbe pseudoreligiöse Eifer, den US-Außenminister Marco Rubio treffend als „Klimakult" bezeichnete – eine Beobachtung, die in europäischen Hauptstädten freilich auf taube Ohren stößt. Während die USA unter Präsident Trump die Einstufung von Treibhausgasen als Gesundheitsgefahr aufgehoben haben und damit nahezu allen Klimaregulierungen die juristische Grundlage entzogen, marschiert Europa unbeirrt in die entgegengesetzte Richtung. Man könnte fast meinen, der alte Kontinent habe sich vorgenommen, im globalen Wettbewerb um wirtschaftliche Selbstzerstörung den ersten Platz zu belegen.

Amsterdam verbietet Fleischwerbung – ein Vorgeschmack auf das, was kommt

Wer glaubt, die französischen Empfehlungen seien ein isoliertes Phänomen, der irrt gewaltig. In Amsterdam soll ab dem Sommer jede Werbung für Fleischprodukte im öffentlichen Raum verboten werden. Fleisch wird damit auf eine Stufe mit Alkohol und Zigaretten gestellt – ein Vorgang, der an Absurdität kaum zu überbieten ist. Das Schnitzel als Gesundheitsgefahr, das Steak als Sünde wider die Natur. George Orwell hätte seine helle Freude an solchen Entwicklungen gehabt.

Die Niederlande haben mit ihrer aggressiven Politik gegen die Landwirtschaft – man erinnere sich an die massiven Bauernproteste der vergangenen Jahre – bereits gezeigt, wohin die Reise geht. Und auch in Deutschland dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis ähnliche Vorstöße unternommen werden. Die ideologische Grundlage ist längst gelegt, die Narrative sind etabliert, und die politischen Akteure stehen bereit.

Bevormundung statt Freiheit – das neue europäische Credo

Was in Frankreich als harmlose „Empfehlung" daherkommt, ist in Wahrheit ein weiterer Baustein in einem umfassenden Programm der staatlichen Verhaltenssteuerung. Der mündige Bürger, der selbst entscheidet, was er isst, wie er lebt und wofür er sein Geld ausgibt, passt offenbar nicht mehr in das Weltbild einer politischen Klasse, die sich anmaßt, besser zu wissen, was gut für die Menschen ist.

Vertreter der französischen Landwirtschaft warnen zu Recht, dass eine zu starke Einschränkung des Fleischkonsums die Versorgungssicherheit und zahlreiche Arbeitsplätze gefährden könnte. In einem Land, das zu den wichtigsten Agrarerzeugerländern der EU gehört, ist das keine Lappalie. Es geht um die Existenz ganzer Regionen, um Familienbetriebe, die seit Generationen Viehzucht betreiben, um eine Kultur, die tief in der französischen Identität verwurzelt ist.

Doch all das zählt offenbar wenig, wenn es darum geht, den großen Klimazielen zu huldigen. Die Frage, die sich jeder Europäer stellen sollte, ist simpel: Wollen wir in einer Gesellschaft leben, in der der Staat uns vorschreibt, was wir essen dürfen? Oder besinnen wir uns auf jene Werte der persönlichen Freiheit und Eigenverantwortung, die Europa einst groß gemacht haben? Die Antwort sollte eigentlich auf der Hand liegen – doch in Zeiten des Klimakults scheint selbst das Offensichtliche nicht mehr selbstverständlich zu sein.

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