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26.05.2026
15:45 Uhr

Politisches Erdbeben kündigt sich an: Mehrheit der Deutschen rechnet noch 2026 mit AfD-Ministerpräsident und Ende der Merz-Regierung

Politisches Erdbeben kündigt sich an: Mehrheit der Deutschen rechnet noch 2026 mit AfD-Ministerpräsident und Ende der Merz-Regierung

Die politische Stimmung in Deutschland hat sich grundlegend gewandelt – und zwar in einem Tempo, das selbst hartgesottene Beobachter überrascht. Eine aktuelle Erhebung des Meinungsforschungsinstituts INSA offenbart, was sich in den Wohnzimmern und an den Stammtischen der Republik längst angedeutet hat: Eine relative Mehrheit der Deutschen geht davon aus, dass die AfD noch in diesem Jahr einen Ministerpräsidenten stellen wird. Gleichzeitig schwindet das Vertrauen in die schwarz-rote Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz dramatisch.

45 Prozent rechnen mit AfD-Regierungschef – die etablierte Politik in Schockstarre

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 45 Prozent der Befragten halten es für wahrscheinlich, dass die AfD noch in diesem Jahr einen Regierungschef in einem Bundesland stellt. Nur 23 Prozent schließen dieses Szenario aus. Damit ist eine Schwelle überschritten, von der die etablierten Parteien noch vor wenigen Jahren in ihren kühnsten Albträumen nicht zu sprechen gewagt hätten.

Wenig überraschend ist die Zuversicht unter den AfD-Anhängern selbst riesig: 79 Prozent rechnen fest mit einem Ministerpräsidenten aus den eigenen Reihen. Doch auch in den Lagern anderer Parteien überwiegt vielfach die Erwartung, dass dieses politische Tabu fallen werde. Lediglich bei den Grünen klammert man sich noch an die Hoffnung, der Cordon sanitaire werde halten – mit 40 Prozent, die das Szenario ausschließen wollen.

Die Brandmauer bröckelt sichtbar

Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als das langsame Auseinanderbrechen der sogenannten Brandmauer – jenes politischen Konstrukts, mit dem die Altparteien jahrelang versuchten, einen unbequemen Konkurrenten von der Macht fernzuhalten. Die Wähler in den ostdeutschen Bundesländern, in denen die AfD bei Umfragen längst zweistellige Vorsprünge vor der Konkurrenz aufweist, könnten der Geduldsfaden in den kommenden Monaten endgültig reißen lassen.

Nur 31 Prozent glauben an das Überleben der Merz-Regierung

Noch dramatischer fällt das Misstrauensvotum gegen die Bundesregierung aus. Lediglich 31 Prozent der Befragten trauen dem Kabinett Merz zu, das laufende Jahr politisch zu überstehen. 38 Prozent hingegen rechnen mit einem Bruch der schwarz-roten Koalition noch in diesem Jahr. Eine vernichtende Bilanz für eine Regierung, die erst im Mai 2025 angetreten war, um es nach dem Desaster der Ampel angeblich besser zu machen.

Wer sich die Politik der vergangenen Monate vor Augen führt, kann diese Skepsis kaum verwundernswert finden. Friedrich Merz, der im Wahlkampf vollmundig versprach, keine neuen Schulden aufzunehmen, hat ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durchgewunken, das künftige Generationen mit gigantischen Zinslasten belegen wird. Die Klimaneutralität bis 2045 wurde im Grundgesetz festgezurrt – ein Geschenk an die grüne Lobby, das mit konservativer Politik nicht das Geringste zu tun hat. Kein Wunder also, dass das Vertrauen der Bürger in die Handlungsfähigkeit dieser Koalition rapide schwindet.

Sonntagsfrage: AfD bleibt mit großem Vorsprung stärkste Kraft

Die INSA-Sonntagsfrage bestätigt den Trend: Die AfD behauptet ihren Spitzenplatz mit 29 Prozent und liegt damit sieben Prozentpunkte vor der Union, die auf magere 22 Prozent abgerutscht ist. Die SPD dümpelt bei zwölf Prozent vor sich hin. Friedrich Merz, einst als Hoffnungsträger des bürgerlichen Lagers angetreten, schafft es nicht, die enttäuschten Wähler zurückzuholen – im Gegenteil: Mit jeder weiteren Wendung gegenüber den Wahlversprechen wandern weitere Stimmen ab.

Geopolitische Wahrnehmung: Auffällige Unterschiede zwischen den Wählerlagern

Spannend sind auch die Befunde zur außenpolitischen Wahrnehmung. 56 Prozent der Deutschen sehen in Wladimir Putin eine Gefahr für Deutschland – wobei AfD-Wähler hier eine deutlich abweichende Haltung einnehmen. 58 Prozent der Befragten halten überdies die USA unter Donald Trump für eine Diktatur. Eine Einschätzung, die angesichts funktionierender Wahlen, einer aktiven Opposition und freier Medien in den Vereinigten Staaten bestenfalls als bemerkenswert und schlimmstenfalls als ein Triumph jahrelanger einseitiger Medienberichterstattung in Deutschland gewertet werden kann.

Was bedeutet das für Anleger und Bürger?

Politische Umbrüche dieser Größenordnung gehen niemals spurlos an Wirtschaft und Finanzmärkten vorbei. Ein möglicher Regierungsbruch in Berlin, ein erster AfD-Ministerpräsident in einem deutschen Bundesland und die wachsenden Verwerfungen innerhalb der Koalition schaffen ein Klima der Unsicherheit, das sich auch auf den Euro, die Anleihemärkte und die Wirtschaftspolitik insgesamt auswirken dürfte. In solch turbulenten Phasen haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Anker bewährt – als Schutz gegen Inflation, politische Eskapaden und das Vertrauensverlustspiel der Etablierten.

Eines steht fest: Die Deutschen haben verstanden, dass ein „Weiter so" nicht funktionieren wird. Die politischen Bemühungen, kritische Stimmen mundtot zu machen, immer neue Schulden zu generieren und sich an grüne Ideologien zu klammern, finden bei einer wachsenden Mehrheit keine Akzeptanz mehr. Ob die etablierten Parteien diese Botschaft noch verstehen, bevor sie weiter an Boden verlieren, ist mehr als fraglich.

Hinweis: Dieser Artikel gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und seine Anlageentscheidungen eigenverantwortlich zu treffen. Für etwaige Verluste übernehmen wir keine Haftung.

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