
Pulverfass Persischer Golf: Irans Revolutionsgarden beschlagnahmen Schiffe und drohen mit "Massaker"
Die Spannungen im Persischen Golf erreichen einen neuen Siedepunkt. Während die Welt gebannt auf die eskalierenden Konflikte im Nahen Osten blickt, demonstriert der Iran einmal mehr seine Entschlossenheit, die strategisch bedeutsame Meerenge von Hormus zu kontrollieren – koste es, was es wolle.
Revolutionsgarden greifen zu: Zwei Schiffe beschlagnahmt
Die Marine der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) hat am Donnerstag in der Nähe der Farsi-Insel zwei Schiffe aufgebracht, die angeblich große Mengen geschmuggelten Treibstoffs transportierten. Mehr als eine Million Liter Diesel sollen sich an Bord der Fahrzeuge befunden haben, wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA berichtete. Die 15 ausländischen Besatzungsmitglieder wurden den Justizbehörden übergeben.
Die Aktion selbst mag auf den ersten Blick wie eine routinemäßige Maßnahme gegen Schmuggler erscheinen. Doch der Zeitpunkt könnte kaum brisanter sein: Teheran hat seinen Finger am Abzug, während sowohl Washington als auch Tel Aviv mit militärischen Optionen drohen.
Hormus als "Ort des Massakers": Teherans unmissverständliche Warnung
Die Rhetorik aus Teheran lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Ezzatollah Zarghami, ehemaliger Minister und früherer Chef des iranischen Staatsrundfunks, sprach eine unverblümte Drohung aus:
"Ich bin sicher, dass die Straße von Hormus der Ort des Massakers und der Hölle für die USA sein wird. Der Iran wird zeigen, dass die Straße von Hormus historisch dem Iran gehört."
Diese Worte sind mehr als bloße Propaganda. Die Meerenge von Hormus ist eine der kritischsten Energieadern der Welt. Etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels passiert diesen Nadelöhr zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Eine Blockade hätte katastrophale Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte – und damit auf jeden einzelnen Verbraucher.
Strategische Bedeutung der Farsi-Insel
Die winzige Farsi-Insel, von der aus die Beschlagnahmung erfolgte, beherbergt einen Marinestützpunkt der Revolutionsgarden. Von hier aus starten regelmäßig Schnellboote, um ausländische Schiffe abzufangen. Die Insel fungiert als vorgeschobener Posten in einem Gewässer, das Teheran als sein historisches Hoheitsgebiet betrachtet.
Trump warnt Khamenei: "Er sollte sehr besorgt sein"
US-Präsident Donald Trump ließ in einem Interview mit NBC Nightly News keinen Zweifel daran, dass Washington die iranischen Drohungen ernst nimmt – und selbst bereit ist, Stärke zu demonstrieren. Auf die Frage, ob Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei angesichts der wachsenden Pentagon-Präsenz in der Region besorgt sein sollte, antwortete Trump unmissverständlich:
"Ich würde sagen, er sollte sehr besorgt sein, ja. Das sollte er."
Israel drängt Washington Berichten zufolge zu einem Regimewechsel in Teheran. Das Weiße Haus scheint jedoch noch nicht bereit für eine derart drastische Option zu sein – auch weil das Pentagon offenbar mehr Zeit benötigt, um die notwendigen militärischen Ressourcen in Position zu bringen.
Ein Konflikt mit globalen Konsequenzen
Die Situation im Persischen Golf verdeutlicht einmal mehr, wie fragil die globale Energieversorgung ist. In Zeiten geopolitischer Unsicherheit zeigt sich der wahre Wert von Vermögenswerten, die nicht von politischen Entscheidungen oder militärischen Konflikten abhängig sind. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als krisenfeste Wertanlage bewährt und können in einem breit gestreuten Portfolio als wichtige Absicherung gegen geopolitische Risiken dienen.
Der Iran hat unmissverständlich klargemacht, dass er im Falle eines amerikanischen Angriffs mit voller Härte zurückschlagen wird – selbst wenn dies einen umfassenden Krieg bedeutet. Die Ballistischen Raketen seien in höchster Alarmbereitschaft, und auch Tel Aviv werde im Falle einer US-Aggression erneut ins Visier genommen.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Diplomatie noch eine Chance hat – oder ob das Pulverfass am Persischen Golf tatsächlich explodiert.

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