
Rekordernte bei deutschen Äpfeln: Landwirte trotzen der Krise
Während Deutschland wirtschaftlich und politisch durch turbulente Zeiten navigiert, gibt es zumindest aus einem Sektor erfreuliche Nachrichten: Die deutschen Obstbaubetriebe können auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Mit einer Apfelernte von rund 1,138 Millionen Tonnen wurde nicht nur die ohnehin optimistische Prognose vom August deutlich übertroffen, sondern auch ein beachtlicher Sprung gegenüber dem schwachen Vorjahr erzielt.
Ein Lichtblick in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sprechen eine deutliche Sprache: Ein Plus von 30,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das entspricht stolzen 266.000 Tonnen mehr an heimischen Äpfeln. Damit liegt die diesjährige Ernte satte 17,2 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen Dekade. Solche Erfolgsmeldungen sind in Zeiten explodierender Energiekosten, bürokratischer Überregulierung und einer Agrarpolitik, die den deutschen Landwirt oft genug im Regen stehen lässt, wahrlich keine Selbstverständlichkeit.
Besonders bemerkenswert: Eine derart üppige Apfelernte wurde im bis 2024 nur einmal erreicht – im Jahr 2018 mit 1,199 Millionen Tonnen. Der durchschnittliche Ertrag von 34,8 Tonnen pro Hektar bei einer Anbaufläche von rund 32.700 Hektar zeugt von der Leistungsfähigkeit unserer heimischen Obstbauern.
Das Alte Land und Baden-Württemberg als Zugpferde
Die traditionellen Hochburgen des deutschen Apfelanbaus haben auch in diesem Jahr ihre Bedeutung unter Beweis gestellt. Niedersachsen und Hamburg – letzteres mit dem legendären Anbaugebiet "Altes Land" – erzielten mit 374.000 beziehungsweise 65.400 Tonnen historische Rekordernten. Ein Plus von über 33 Prozent gegenüber dem Zejahresdurchschnitt lässt aufhorchen.
Baden-Württemberg steht dem in nichts nach: Mit rund 387.000 Tonnen übertraf auch der Südwesten seinen langjährigen Durchschnitt um beachtliche 14,5 Prozent. Diese drei Bundesländer vereinen nicht nur etwa 65,5 Prozent der deutschen Apfelanbaufläche, sondern produzierten auch nahezu drei Viertel aller heimischen Äpfel.
Verwendung der Ernte: Tafelobst dominiert
Der Großteil der geernteten Äpfel – exakt 75,5 Prozent oder 859.000 Tonnen – ist für den Verkauf als Tafelobst bestimmt. Knapp ein Viertel der Ernte wandert in die Verarbeitung zu Fruchtsaft, Konserven oder demellen Apfelwein. Lediglich 0,8 Prozent der Ernte fielen Lager- oder Verarbeitungsverlusten zum Opfer – ein Zeichen für die professionelle Arbeitsweise unserer Obstbauern.
Auch Pflaumen und Zwetschen überzeugen
Die positive Entwicklung beschränkt sich keineswegs auf den Apfelanbau. Mit 51.300 Tonnen Pflaumen und Zwetschen wurde auch hier die Prognose übertroffen. Rheinland-Pfalz glänzte dabei mit einem Plus von 40,5 Prozent gegenüber dem Zehnjahresdurchschnitt.
Insgesamt wurden 2025 rund 1,284 Millionen Tonnen Baumobst in Deutschland geerntet. Der Apfel bleibt mit einem Anteil von 88,6 Prozent unangefochten König der deutschen Obstplantagen. Birnen, Süß- und Sauerkirschen sowie Mirabellen ergänzen das Sortiment.
Diese Erfolgsmeldung zeigt: Wenn man die deutschen Landwirte nur arbeiten lässt, statt sie mit immer neuen Auflagen und ideologisch motivierten Vorgaben zu gängeln, können sie Außergewöhnliches leisten. Eine Erkenntnis, die man auch in Berlin beherzigen sollte.
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