
Russisches Gas fließt in Strömen: Die dreiste Doppelmoral der EU entlarvt
Während Brüssel nicht müde wird, Russland mit Sanktionen zu überziehen und den europäischen Bürgern Verzicht und Sparsamkeit zu predigen, offenbart sich hinter den Kulissen ein Schauspiel der besonderen Art: Die Europäische Union importiert mehr russisches Flüssiggas denn je. Eine Analyse mehrerer Nichtregierungsorganisationen legt nun schonungslos offen, was viele längst ahnten – die moralische Überlegenheit, die sich Brüssel so gerne auf die Fahnen schreibt, ist nichts weiter als eine hohle Fassade.
Rekordimporte trotz vollmundiger Ausstiegsversprechen
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Mehr als 15 Millionen Tonnen LNG-Gas im Gegenwert von 7,2 Milliarden Euro seien im vergangenen Jahr aus Russland in europäischen Häfen angekommen. Das Gas stammt aus dem Gasfeld auf der Jamal-Halbinsel im hohen Norden Russlands und wurde über die Arktis verschifft. Der Anteil der Lieferungen, die in die EU gehen, stieg sogar von 75,4 auf 76,1 Prozent.
Man reibt sich verwundert die Augen: Dieselbe EU, die spätestens 2027 vollständig aus russischen LNG-Verträgen aussteigen will, kauft munter weiter ein – und zwar mehr als zuvor. Im Vergleich zu 2021 hat die Union ihre Importmenge sogar deutlich erhöht. Russland war 2024 nach den USA der zweitgrößte LNG-Lieferant der Europäischen Union.
Frankreich als heimlicher Spitzenreiter
Besonders pikant: Ausgerechnet Frankreich, dessen Präsident Macron sich gerne als Vorkämpfer europäischer Werte inszeniert, führt die Liste der Importeure an. In den französischen Häfen Dünkirchen und Montoir seien insgesamt 87 Schiffe angekommen, die 6,3 Millionen Tonnen Jamal-LNG geliefert hätten. Der französische Energieriese TotalEnergies hält zudem einen Anteil von 20 Prozent am russischen Jamal-Projekt.
Auch Belgien zeigt sich wenig zimperlich: 58 Eisbrecher erreichten den Hafen Zeebrügge und lieferten dort 4,2 Millionen Tonnen russisches LNG an – mehr als nach China geliefert wurde. So viel zur vielgepriesenen europäischen Solidarität mit der Ukraine.
Die bittere Ironie der Sanktionspolitik
Was für ein groteskes Bild bietet sich dem Beobachter: Während deutsche Bürger mit explodierenden Energiepreisen kämpfen, während die Industrie abwandert und mittelständische Betriebe reihenweise schließen, fließen Milliarden Euro weiterhin in die russische Staatskasse. Die Sanktionen, so scheint es, treffen vor allem einen – den europäischen Verbraucher.
Die EU-Kommission predigt Wasser und trinkt Wein. Während man den Bürgern erklärt, warum sie frieren und sparen müssen, werden die Geschäfte mit Moskau munter fortgesetzt.
Wirtschaftliche Realität versus politische Rhetorik
Die Gründe für diese Scheinheiligkeit sind freilich nachvollziehbar, wenn auch nicht weniger beschämend. Der Weg nach Europa ist für die russischen Tankschiffe kürzer, die Transportkosten geringer. Langfristige Verträge binden die Abnehmer, und alternative Lieferanten wie Katar oder die USA können die Lücke nicht ohne Weiteres schließen.
Erschwerend kommt hinzu, dass die EU mit ihrer bürokratischen Regulierungswut potenzielle Ersatzlieferanten vergrault. Die geplante Richtlinie über Nachhaltigkeitssorgfaltspflichten droht, amerikanische und katarische Lieferanten mit absurden Berichtspflichten zu überziehen. Aus beiden Ländern hieß es bereits, dass zugesagte Lieferungen unter diesen Bedingungen infrage stünden.
Ein System der institutionalisierten Heuchelei
Was bleibt, ist der bittere Nachgeschmack einer Politik, die sich in moralischer Selbstgerechtigkeit sonnt, während sie im Verborgenen genau das Gegenteil dessen tut, was sie öffentlich verkündet. Die europäischen Bürger zahlen die Zeche – mit höheren Energiepreisen, mit dem Verlust von Arbeitsplätzen, mit einer schleichenden Deindustrialisierung.
Diese Doppelmoral ist symptomatisch für eine politische Klasse, die den Bezug zur Realität längst verloren hat. Man schmückt sich mit Sanktionen und Boykottaufrufen, während man gleichzeitig die Kassen des vermeintlichen Feindes füllt. Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen in Brüssel und den nationalen Hauptstädten zur Rechenschaft gezogen werden – für eine Politik, die weder ehrlich noch im Interesse der europäischen Bürger ist.
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