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09.05.2026
21:42 Uhr

Späte Einsicht im Konzernturm: E.ON-Chef stellt sich hinter Reiches Netzpaket – und entlarvt die Energiewende-Lüge

Späte Einsicht im Konzernturm: E.ON-Chef stellt sich hinter Reiches Netzpaket – und entlarvt die Energiewende-Lüge

Es ist eine bemerkenswerte Wendung, die da aus den Chefetagen der deutschen Energiewirtschaft zu vernehmen ist. Leonhard Birnbaum, Vorstandsvorsitzender des Energieriesen E.ON, hat dem Reformpaket von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) seinen Segen erteilt. Gegenüber der Welt am Sonntag sprach er Klartext: Die Energiewende dürfe „unser Land wirtschaftlich nicht ruinieren". Eine Aussage, die jahrelang als ketzerisch galt – und nun endlich ihren Weg aus der industriellen Realität in die politische Debatte findet.

Die späte Erkenntnis nach Jahren ideologischer Verirrung

Wer sich daran erinnert, mit welcher quasi-religiösen Inbrunst die grün-rote Vorgängerregierung jeden Kritiker der Energiewende als rückwärtsgewandten Klimaleugner abkanzelte, dem dürfte Birnbaums Vorstoß wie eine Befreiung erscheinen. Voraussetzung für einen Umstieg auf erneuerbare Energien sei der Bau eines funktionierenden Systems, so der E.ON-Chef. Eine Selbstverständlichkeit, möchte man meinen – wäre da nicht die ideologische Vernebelung der vergangenen Jahre, in denen Windräder fröhlich in die Landschaft gepflanzt wurden, ohne dass auch nur ansatzweise Netze, Speicher oder eine sinnvolle Steuerung mitgedacht worden wären.

Birnbaum bringt es schonungslos auf den Punkt: Es gebe eine ganze Reihe von Profiteuren, die mit den alten Energiewende-Regeln „koste es, was es wolle, ganz hervorragend gefahren" seien und am liebsten gar nichts ändern wollten. Eine kaum verhüllte Kritik an jener Subventions-Klientel, die sich an den ungezügelten Förderströmen jahrelang gesundgestoßen hat – auf Kosten des Steuerzahlers und der Industrie.

Eine halbe Billion Euro – verbrannt in der Klima-Illusion

Bereits im August des vergangenen Jahres hatte Birnbaum die bisherige Energiewende als „zu ineffizient und zu teuer" gegeißelt. Windparks würden ungesteuert dort gebaut, „wo sie niemand braucht und das Netz schon jetzt vollkommen am Limit ist". Eine vernichtende Bilanz für ein Projekt, das uns als großer ökologischer Heilsweg verkauft worden war. Tatsächlich sind in den vergangenen rund 25 Jahren über eine halbe Billion Euro in eine Energiewende geflossen, deren Rechnung bis heute nicht aufgeht. Geld, das in Schulen, Infrastruktur oder die Verteidigung unseres Landes hätte fließen können.

Reiches klare Worte: Industrie blutet aus

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche selbst lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. „Klimaschutz ohne Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit ist politisch und wirtschaftlich nicht tragfähig", verteidigt sie ihre Reformpläne, die ausgerechnet bei jenen Lobbygruppen auf Widerstand stoßen, die vom alten System bestens leben. Bereits Anfang April hatte Reiche in einem Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Tacheles geredet: „Unsere Industrie blutet aus. Die Deindustrialisierung beschleunigt sich."

Wer jahrelang die Augen offen gehalten hat, für den ist das keine Neuigkeit. Es ist die bittere Quittung für eine Politik, die ideologische Wunschträume über industrielle Realitäten gestellt hat. Stahlwerke wandern ab, Chemiekonzerne verlagern Produktion ins Ausland, der Mittelstand ächzt unter Strompreisen, die in keinem Verhältnis zum internationalen Wettbewerb stehen.

Gaskraftwerke statt Wunschdenken

Das Reformpaket sieht unter anderem den Bau neuer Gaskraftwerke vor, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten – ein längst überfälliger Schritt zurück in die physikalische Realität. Denn so unbequem es für die Apostel der reinen Lehre auch sein mag: Strom muss dann fließen, wenn er gebraucht wird, nicht dann, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Reiche formuliert ihr Ziel mit erfrischender Klarheit: Energiepolitik müsse wieder zu dem werden, „was sie sein muss: ein verlässliches Fundament für Wachstum, Innovation und industrielle Stärke in Deutschland."

Die offene Flanke der Großen Koalition

Doch Skepsis bleibt geboten. Die Große Koalition unter Friedrich Merz und Lars Klingbeil hat sich die Klimaneutralität bis 2045 sogar im Grundgesetz festschreiben lassen – ein Klotz am Bein jeder vernünftigen Wirtschaftspolitik. Ob Reiches Reformkurs gegen die Beharrungskräfte einer SPD durchgesetzt werden kann, die ideologisch dem alten Energiewende-Konsens näher steht als pragmatischen Korrekturen, ist mehr als fraglich. Die Kommentare unter dem Originalbeitrag spiegeln die Stimmung im Land deutlich wider: Misstrauen gegenüber Konzernchefs, die plötzlich Klartext reden, gepaart mit der Sorge, dass am Ende doch wieder nichts passiert.

Was Anleger aus dem Energiewende-Desaster lernen sollten

Das jahrzehntelange Versagen deutscher Energiepolitik zeigt einmal mehr, wie wenig man sich auf politische Versprechungen und planwirtschaftliche Steuerungsversuche verlassen kann. Wer sein Vermögen langfristig sichern will, sollte sich nicht allein auf staatlich gelenkte Anlageformen verlassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie ihren Wert auch dann bewahren, wenn ganze Industriezweige durch politische Fehlsteuerung ruiniert werden. Eine sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio kann gerade in Zeiten energiepolitischer Unsicherheit ein verlässlicher Anker sein.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier wiedergegebenen Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen. Für Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenständig recherchieren beziehungsweise einen unabhängigen Finanzberater konsultieren.

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