
SPD greift Kleinvermietern in die Tasche – und trifft am Ende die Mieter

Man könnte fast meinen, es handele sich um Satire. Doch was die SPD in der neuen Großen Koalition offenbar plant, ist bitterer Ernst: Die Partei, die sich seit über 160 Jahren als Anwältin des kleinen Mannes inszeniert, hat erneut jene ins Visier genommen, die sich durch Fleiß und Sparsamkeit ein bescheidenes Wohneigentum aufgebaut haben. Kleinvermieter – also jene Bürger, die mit einer oder zwei vermieteten Wohnungen ihre Altersvorsorge sichern – sollen offenbar stärker zur Kasse gebeten werden.
Die Partei der Arbeiter gegen die Arbeitenden
Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet die Sozialdemokraten immer wieder diejenigen bestrafen, die das Rückgrat der deutschen Gesellschaft bilden. Wer jahrzehntelang gearbeitet, gespart und investiert hat, wer sich eine kleine Eigentumswohnung zur Vermietung leisten konnte, der wird von der SPD nicht etwa als Leistungsträger gewürdigt. Nein, er wird zum Feindbild stilisiert. Zum vermeintlichen Profiteur, dem man ruhig noch tiefer in die Tasche greifen dürfe.
Dabei haben die Genossen ihren eigenen Vorschlag offensichtlich nicht zu Ende gedacht. Denn wer Vermieter belastet, belastet am Ende auch die Mieter. Jede zusätzliche Abgabe, jede neue Regulierung wird über kurz oder lang auf die Mietpreise umgelegt – oder führt dazu, dass Kleinvermieter ihre Wohnungen verkaufen. An wen? An große Immobilienkonzerne, versteht sich. Jene Konzerne, gegen die die SPD angeblich kämpfen will.
Ein Muster der Selbstzerstörung
Wer die Geschichte der SPD in den letzten zwei Jahrzehnten betrachtet, erkennt ein wiederkehrendes Muster. Von der Agenda 2010 unter Gerhard Schröder, die Millionen Stammwähler verprellte, über die desaströse Migrationspolitik unter der Ägide von Andrea Nahles und Olaf Scholz bis hin zur aktuellen Rolle als Juniorpartner in der Großen Koalition – die Sozialdemokraten scheinen geradezu süchtig danach, ihre eigene Wählerbasis zu vergrätzen. Einst war die SPD die Partei eines Helmut Schmidt, eines pragmatischen Staatsmannes, der wirtschaftliche Vernunft mit sozialer Verantwortung verband. Was davon übrig geblieben ist? Eine Karikatur.
Lars Klingbeil, nun Vizekanzler unter Friedrich Merz, hätte die Chance gehabt, die Partei auf einen vernünftigen Kurs zu bringen. Stattdessen werden offenbar neue Belastungen für den Mittelstand ersonnen, während die wirklichen Probleme dieses Landes – explodierende Sozialausgaben, eine marode Infrastruktur, eine galoppierende Bürokratie – ungelöst bleiben.
Das eigentliche Problem: Nicht zu wenig Einnahmen, sondern zu viele Ausgaben
Deutschland hat kein Einnahmenproblem. Mit über einer Billion Euro an Steuereinnahmen im Jahr 2025 schwimmt der Staat förmlich im Geld. Hinzu kommt das umstrittene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das künftige Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Das Problem liegt auf der Ausgabenseite: Ein aufgeblähter Sozialstaat, dessen Tragfähigkeit mittlerweile selbst von der Mehrheit der Deutschen bezweifelt wird. Milliardenschwere Transferleistungen, die falsche Anreize setzen. Eine Asyl- und Migrationspolitik, deren Kosten jedes vernünftige Maß sprengen.
Doch anstatt den Rotstift bei den unsinnigen Ausgaben anzusetzen, sucht die SPD lieber nach neuen Melkkühen. Der Kleinvermieter, der brave Sparer, der fleißige Handwerker mit einer vermieteten Einliegerwohnung – sie alle sollen bluten, damit das System weiter finanziert werden kann. Es ist ein Klassenkampf, gewiss. Aber nicht jener, den Karl Marx sich vorgestellt hat. Es ist ein Klassenkampf der politischen Klasse gegen die produktive Mitte der Gesellschaft.
Wohneigentum als Feindbild – ein gefährlicher Irrweg
In kaum einem anderen westlichen Industrieland ist die Wohneigentumsquote so niedrig wie in Deutschland. Gerade einmal rund 50 Prozent der Deutschen leben in den eigenen vier Wänden – in Frankreich, Spanien oder Italien sind es deutlich mehr. Statt Wohneigentum zu fördern und den Bürgern den Vermögensaufbau zu erleichtern, wird es systematisch erschwert. Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Spekulationssteuer, energetische Sanierungspflichten – die Liste der Belastungen ist schon jetzt endlos lang. Und nun soll noch eine weitere Drehung an der Steuerschraube folgen.
Wer sich fragt, warum immer mehr Deutsche ihr Vertrauen in die etablierten Parteien verlieren, findet hier eine Antwort. Es ist nicht Populismus, der die Menschen in die Arme der Opposition treibt. Es ist die nackte Verzweiflung über eine Politik, die den Leistungswilligen bestraft und den Leistungsunwilligen belohnt.
Vermögenssicherung wird zur Überlebensfrage
In Zeiten, in denen der Staat immer gieriger nach dem Ersparten seiner Bürger greift, wird die Frage der Vermögenssicherung zur existenziellen Angelegenheit. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber bieten hier einen entscheidenden Vorteil: Sie sind nach einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei veräußerbar, unterliegen keiner Grundsteuer, keiner Mietpreisbremse und keinem politischen Zugriff. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur Absicherung des eigenen Vermögens leisten – gerade dann, wenn die Politik einmal mehr beweist, dass sie den fleißigen Bürger nicht als Schützling, sondern als Beute betrachtet.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Überlegungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.
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