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06.02.2026
19:52 Uhr

Sprachpolizei im Amt: Bundesregierung hält an Gender-Ideologie fest

Sprachpolizei im Amt: Bundesregierung hält an Gender-Ideologie fest

Während Deutschland mit einer maroden Infrastruktur, explodierenden Energiekosten und einer grassierenden Kriminalitätswelle kämpft, hat die Bundesregierung offenbar andere Prioritäten. Nach einem aufsehenerregenden Gerichtsurteil im Fall einer gekündigten Beamtin verteidigt Berlin unbeirrt die sogenannte "geschlechtergerechte Sprache" in der Verwaltung. Man fragt sich unweigerlich: Haben unsere Regierenden keine drängenderen Probleme zu lösen?

Der Fall, der Deutschland spaltet

Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer erklärte am Freitag mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit, dass die Verwendung "geschlechtergerechter Sprache" in der Amtssprache "selbstverständlich" sei. Dies gelte nicht erst seit dieser Legislaturperiode, betonte er. Doch was genau versteht die Bundesregierung eigentlich unter diesem sperrigen Begriff?

Immerhin räumt man in Berlin ein, dass Sonderzeichen wie Gendersternchen oder Doppelpunkte innerhalb von Wörtern im Kanzleramt und "den meisten Ministerien" nicht verwendet werden dürften. Stattdessen setzt man auf Doppelnennungen wie "Kolleginnen und Kollegen" – eine Praxis, die Texte aufbläht und die Lesbarkeit erheblich beeinträchtigt. Der Deutsche Rechtschreibrat, so Meyer, unterstütze diese Linie.

Fristlose Kündigung wegen korrektem Deutsch

Der konkrete Anlass für diese Debatte ist geradezu grotesk: Eine Strahlenschutzbeauftragte des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie wurde fristlos gekündigt, weil sie in einem amtlichen Dokument das generische Maskulinum verwendete. Sie schrieb schlicht "Strahlenschutzbeauftragter" – ihre eigene Funktionsbezeichnung – statt umständlicher Doppelnennungen oder geschlechtsneutraler Umschreibungen.

Das Bundesamt mahnte die Mitarbeiterin daraufhin zweimal ab und sprach schließlich die fristlose Kündigung aus. Ein Vorgang, der in einem Land, das sich seiner Meinungsfreiheit rühmt, eigentlich undenkbar sein sollte. Dass eine Behörde eine qualifizierte Fachkraft wegen der Verwendung grammatikalisch korrekter deutscher Sprache vor die Tür setzt, offenbart die ideologische Verbohrtheit, die mittlerweile in deutschen Amtsstuben herrscht.

Gericht weist Kündigung zurück – aber nicht aus den richtigen Gründen

Das Landesarbeitsgericht ließ die Bundesbehörde mit ihrer Kündigung zwar abblitzen, doch die Begründung sollte jeden freiheitsliebenden Bürger alarmieren. Das Gericht erklärte nämlich nicht etwa, dass solche sprachlichen Vorgaben grundsätzlich unzulässig seien. Vielmehr habe das Gendern schlicht nicht zum Zuständigkeitsbereich der Mitarbeiterin gehört. Die Richter ließen durchblicken, dass entsprechende Dienstanweisungen grundsätzlich durchaus zulässig und auch zu befolgen seien.

Mit anderen Worten: Hätte die Behörde ihre Anweisung nur geschickter formuliert, wäre die Kündigung möglicherweise rechtens gewesen. Ein erschreckender Präzedenzfall, der zeigt, wie weit die Sprachkontrolle in deutschen Behörden bereits fortgeschritten ist.

Das Verkehrsministerium duckt sich weg

Das zuständige Bundesverkehrsministerium versuchte sich derweil in Schadensbegrenzung. Es sei "nicht ums Gendern" gegangen, behauptete ein Sprecher. Außerdem handele es sich um einen Arbeitsgerichtsprozess, zu dem man sich nicht äußern werde. Eine bemerkenswert feige Haltung angesichts der Tatsache, dass eine nachgeordnete Behörde eine Mitarbeiterin wegen sprachlicher Fragen vor die Tür gesetzt hat.

Ideologie statt Pragmatismus

Was dieser Fall einmal mehr verdeutlicht: Die Prioritäten in der deutschen Politik sind vollkommen verschoben. Während Unternehmen unter der Bürokratielast ächzen, während Fachkräfte das Land verlassen und während die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands dramatisch sinkt, beschäftigen sich Behörden mit der korrekten Anrede in internen Dokumenten.

Die große Mehrheit der Deutschen lehnt das Gendern nachweislich ab. Umfrage um Umfrage zeigt, dass die Bevölkerung diese sprachlichen Verrenkungen als überflüssig und störend empfindet. Doch die politische Klasse in Berlin scheint sich für die Meinung der Bürger nicht sonderlich zu interessieren. Stattdessen wird eine Ideologie durchgesetzt, die von einer kleinen, aber lautstarken Minderheit propagiert wird.

Es wäre an der Zeit, dass sich die Bundesregierung wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentriert: die Sicherheit der Bürger, eine funktionierende Wirtschaft und eine effiziente Verwaltung. Sprachpolizei gehört definitiv nicht dazu.

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