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30.04.2026
05:41 Uhr

Teherans dunkles Geheimnis: Wenn ausländische Söldner die Drecksarbeit der Mullahs übernehmen

Teherans dunkles Geheimnis: Wenn ausländische Söldner die Drecksarbeit der Mullahs übernehmen

Wer in diesen Tagen durch Teheran spaziert, hört nicht mehr nur Persisch. In den nächtlichen Straßen der iranischen Hauptstadt mischt sich zunehmend Arabisch unter den vertrauten Klang der einheimischen Sprache. Der Grund ist beunruhigend: Das Mullah-Regime hat sich Verstärkung aus dem Nachbarland geholt – brutale Milizen aus dem Irak, die nun das tun, was die eigenen Sicherheitskräfte offenbar nicht mehr leisten wollen oder können.

Die Maskerade der Revolutionsgarden

Seit Kriegsausbruch haben die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) faktisch das Kommando in der Islamischen Republik übernommen. Zwar hätten die gemeinsamen Schläge der USA und Israels einige Schlüsselfiguren ausgeschaltet, doch die Strukturen seien intakt geblieben. Was nun folgt, ist ein hochgefährliches Spiel: Während Diplomaten beider Länder noch um ein Abkommen ringen, schafft Teheran auf der Straße längst neue Realitäten.

Ein Informant aus Teheran berichtet von Szenen, die schmerzten. Die irakischen Kämpfer hätten den Waffenstillstand wie einen Sieg gefeiert – „brutal und laut“, so die Beschreibung. An den Hauswänden prangten martialische Wandgemälde der Revolutionsgarden, auf denen iranische Soldaten amerikanische Kriegsschiffe in Netzen fingen. Die Aufschrift lautet trotzig: „Die Straße von Hormus bleibt geschlossen. Der gesamte Persische Golf ist unser Jagdrevier.“ Propaganda in Reinkultur – während darunter ausländische Söldner patrouillieren.

Die Hashd al-Shaabi: Teherans verlängerter Arm

Bei den Eingeschleusten handelt es sich um Einheiten der irakischen Hashd al-Shaabi, im Westen besser bekannt als Popular Mobilization Forces (PMF). Adel Bakawan, Direktor des Europäischen Instituts für Studien zu Nahost und Nordafrika, ordnet die Präsenz dieser Gruppen ein. Die Milizlandschaft im Irak sei von ständiger Fluktuation geprägt – die Zahl der Organisationen schwanke zwischen 80 und 130 Einheiten.

Die nun in den Iran verlegten Fraktionen gehörten zu den iranfreundlichsten überhaupt: Kata'ib Hezbollah, Harakat al-Nujaba, Kata'ib Sayyid al-Shuhada, die Badr-Organisation sowie Asa'ib Ahl al-Haq. Namen, die in den vergangenen Jahren immer wieder mit Anschlägen, Repressionen und blutiger Gewalt in Verbindung gebracht worden seien.

Drei Kernmissionen für die Söldner

Die Aufgaben, die der IRGC den irakischen Milizen zugewiesen habe, seien laut Bakawan eindeutig. Erstens: innere Sicherheit. Da die irakischen Kämpfer für die iranische Bevölkerung weitgehend nicht zuzuordnen seien, könnten sie repressive Operationen durchführen, ohne dass das Regime unmittelbar politischen Rückhalt verliere. Ein perfides Kalkül – die Drecksarbeit übernehmen Fremde, die Erfahrung in der blutigen Niederschlagung von Protestbewegungen im Irak gesammelt hätten.

Zweitens: die Bekämpfung bewaffneter Opposition – kurdische, belutschische und arabische Gruppen ebenso wie die Volksmudschaheddin (MEK). Drittens: die partielle Kontrolle der 1500 Kilometer langen Grenze zum Irak, um Waffenströme an inländische Oppositionsbewegungen zu unterbinden.

Kontrollierte Fragmentierung statt Hisbollah-Modell

Anders als im Libanon, wo die Hisbollah als monolithischer Akteur iranische Interessen bündele, setze Teheran im irakischen Fall auf ein Modell der „kontrollierten Fragmentierung“. Eine horizontale Koordination zwischen den Gruppen gebe es bewusst nicht. Der IRGC favorisiere zentrale Kontrolle und stelle die operative Koordination selbst sicher. Das Erbe des Iran-Irak-Krieges, der fortbestehende arabische Nationalismus und eine Bevölkerung von rund 47 Millionen Menschen hätten Teheran zu dieser Strategie geführt.

Bagdad in der Falle

Die Konsequenzen für den Irak könnten erheblich ausfallen, warnt Bakawan. Offiziell unterstünden die PMF-Gruppen der Autorität des irakischen Premierministers – in der Praxis seien sie jedoch weitgehend in die iranische Kommandostruktur integriert. Eine direkte Verwicklung in den Konflikt könnte Bagdad US-amerikanischen Vergeltungsmaßnahmen aussetzen.

Als mögliche Szenarien nennt der Experte das Einfrieren irakischer Finanzreserven, die in den USA bei der Federal Reserve verwaltet würden, die Aussetzung diplomatischer Beziehungen sowie die Rückkehr zu einem Sanktionsregime vergleichbar mit den 1990er-Jahren. Der Irak stünde dann vor einer systemischen Krise, die wirtschaftliche Stabilität, politische Ordnung und sozialen Zusammenhalt bedrohen könnte.

Was bedeutet das für Europa und die Weltwirtschaft?

Während sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzt und Teheran offenbar bereit sei, die Region in einen Flächenbrand zu treiben, schaut die deutsche Politik einmal mehr ratlos zu. Die geopolitischen Verwerfungen treffen eine ohnehin geschwächte deutsche Wirtschaft mit voller Wucht. Die Straße von Hormus, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels fließt, gerät zum Spielball der Mullahs. Steigende Energiepreise wären die unausweichliche Folge – und damit ein weiterer Treiber der Inflation, die deutsche Sparer ohnehin schon kalt enteignet.

In solchen Zeiten geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle. Während Papierwährungen, Aktien und politisch gesteuerte Anlageformen unter dem Eindruck eskalierender Konflikte schwanken, haben Gold und Silber ihre Funktion als Krisenwährung über Jahrtausende bewiesen. Eine kluge Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Vermögensportfolio kann gerade in solchen turbulenten Zeiten Stabilität bieten und vor den Folgen von Geldentwertung und politischen Verwerfungen schützen.

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Wir betreiben ausdrücklich keine individuelle Finanzberatung. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor Anlageentscheidungen eigenständig recherchieren oder professionellen Rat einholen.

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