
Teherans Schreckensherrschaft: Tausende Tote bei Massenprotesten im Iran

Was sich derzeit im Iran abspielt, lässt selbst hartgesottene Beobachter erschaudern. Seit dem 28. Dezember 2025 erlebt das Land die größten Massenproteste seit Jahren – und das Mullah-Regime reagiert mit einer Brutalität, die selbst die blutigen Niederschlagungen von 2019 in den Schatten stellen könnte. Die renommierte US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) warnt eindringlich: Die tatsächliche Opferzahl dürfte die damals geschätzten 1.500 Toten deutlich übersteigen.
Ein Volk erhebt sich gegen Misswirtschaft und Unterdrückung
Der Funke, der das Pulverfass zur Explosion brachte, entsprang dem Großen Basar in Teheran. Händler und Bürger, geplagt von galoppierender Inflation und wirtschaftlichem Niedergang, wagten den Aufstand gegen ihre Peiniger. Was als lokaler Protest begann, entwickelte sich binnen Tagen zu einer landesweiten Erhebung gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik.
Die Menschenrechtsgruppe HRANA mit Sitz in den USA beziffert die Zahl der Getöteten mittlerweile auf erschütternde 2.571 Menschen. Darunter befinden sich 2.403 Demonstranten, 147 regierungsnahe Personen, zwölf Minderjährige und neun unbeteiligte Zivilisten. Selbst ein iranischer Regierungsvertreter räumte am Dienstag etwa 2.000 Tote ein – ein seltenes Eingeständnis, das die wahre Dimension des Blutbads erahnen lässt.
Moskaus schmutzige Finger im Spiel
Besonders beunruhigend sind die Erkenntnisse des ISW über russische Unterstützung für das Regime. Die Denkfabrik geht davon aus, dass Moskau Teheran aktiv dabei hilft, die Proteste zu unterdrücken und die Kontrolle aufrechtzuerhalten. Eine unheilige Allianz zweier autoritärer Systeme, die sich gegenseitig den Rücken stärken, während das iranische Volk um seine Freiheit kämpft.
Das Regime hat den Informationsfluss aus dem Land „massiv" eingeschränkt, wie das ISW betont. Trotz Internetsperren und eingeschränkter Berichterstattung sickern jedoch immer mehr erschütternde Details nach außen. Die Proteste finden offenbar in weit größerem Umfang statt, als die spärliche Nachrichtenlage vermuten lässt.
Elon Musk als unerwarteter Verbündeter der Freiheit
In dieser Situation erweist sich Tech-Milliardär Elon Musk als überraschender Unterstützer der Protestbewegung. Obwohl Starlink-Terminals im Iran verboten sind, sollen Zehntausende davon im Land sein. Musk stellt den Iranern kostenlos Internet zur Verfügung – ein Akt der Solidarität, der dem Mullah-Regime ein Dorn im Auge sein dürfte.
Schnellverfahren und Hinrichtungen: Die Justiz als Henker
Die iranische Justiz lässt keinen Zweifel an ihren Absichten. Justizchef Gholamhossein Mohseni-Edschei kündigte in einem vom Staatsfernsehen verbreiteten Video schnelle Verfahren und Hinrichtungen an. Seine Worte sind unmissverständlich: „Wenn wir einen Job erledigen wollen, sollten wir es jetzt tun. Wenn wir etwas unternehmen wollen, müssen wir es schnell tun." Die zynische Begründung: Nach zwei oder drei Monaten habe eine Hinrichtung nicht mehr denselben „Effekt".
Amnesty International warnt bereits vor der ersten Vollstreckung eines Todesurteils. Die Menschenrechtsorganisation befürchtet, dass das Regime die Protestteilnehmer im Schnellverfahren aburteilen und hinrichten könnte – ein Vorgehen, das an die dunkelsten Kapitel totalitärer Herrschaft erinnert.
Trump droht mit harter Reaktion
US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Staatsführung unmissverständlich mit Konsequenzen gedroht. „Wir werden sehr hart reagieren", sagte der Republikaner dem TV-Sender CBS News. Auf seiner Plattform Truth Social rief er die Demonstranten zur Fortsetzung ihres Widerstands auf: „Iranische Patrioten, protestiert weiter! Übernehmt eure Institutionen!"
Allerdings raten israelische und arabische Regierungsvertreter laut NBC News vorerst von einem direkten Angriff auf den Iran ab. Sie seien der Ansicht, dass die Führung in Teheran möglicherweise noch nicht ausreichend geschwächt sei, um durch einen US-Angriff gestürzt zu werden. Eine Einschätzung, die zeigt, wie komplex die geopolitische Lage in der Region bleibt.
„Das iranische Regime geht mit beispielloser Brutalität gegen die Proteste vor."
Diese Worte des ISW fassen zusammen, was sich derzeit im Iran abspielt. Ein Volk, das nach Freiheit dürstet, wird von seinen Herrschern mit Gewalt und Terror überzogen. Die Welt schaut zu – und muss sich fragen, ob sie bereit ist, mehr zu tun als nur zuzuschauen.
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