
Tödliche Schüsse in Berlin-Weißensee: Mann im Transporter regelrecht hingerichtet
Die Hauptstadt versinkt immer tiefer im Sumpf der Gewalt. Am vergangenen Samstag wurde in Berlin-Weißensee ein 44-jähriger Mann kaltblütig erschossen – mitten am helllichten Tag, in seinem eigenen Fahrzeug sitzend. Der Täter ist flüchtig, die Polizei tappt im Dunkeln, und die Bürger fragen sich zu Recht: Wie konnte es so weit kommen?
Gezielte Hinrichtung auf offener Straße
Der Tathergang liest sich wie das Drehbuch eines Mafia-Films, nur dass er sich nicht in Palermo oder Chicago abspielte, sondern in der deutschen Hauptstadt. Das Opfer saß auf dem Fahrersitz eines Transporters in der Gustav-Adolf-Straße, als ein dunkles Fahrzeug neben ihm hielt. Ohne Vorwarnung wurden mehrere Schüsse auf den 44-Jährigen abgefeuert. Trotz verzweifelter Reanimationsversuche der herbeigeeilten Einsatzkräfte erlag der Mann seinen schweren Verletzungen.
„Es ist davon auszugehen, dass gezielt auf ihn geschossen wurde", erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der Presse. Eine Aussage, die in ihrer nüchternen Sachlichkeit kaum darüber hinwegtäuschen kann, welch erschreckendes Bild sie von der Sicherheitslage in Berlin zeichnet.
Organisierte Kriminalität? Die Polizei hält sich bedeckt
Besonders pikant ist die Stellungnahme der Ermittler zum möglichen Hintergrund der Tat. Man habe „derzeit noch keinen Bezug zu einem Phänomen der Organisierten Kriminalität", so der Polizeisprecher. Gleichzeitig sei dies allerdings nicht ausgeschlossen. Eine Formulierung, die man getrost als diplomatische Umschreibung für „wir wissen es nicht, aber es riecht verdächtig danach" interpretieren darf.
Die Mordkommission ermittelt nun gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft. Doch angesichts der Häufung ähnlicher Vorfälle in den vergangenen Monaten drängt sich die Frage auf: Haben die Behörden die Lage überhaupt noch unter Kontrolle?
Berlin im Würgegriff der Clan-Kriminalität
Der jüngste Vorfall reiht sich nahtlos in eine erschreckende Serie von Schusswaffenangriffen ein, die Berlin insbesondere im Dezember des vergangenen Jahres erschütterten. Ermittler vermuteten hinter mehreren dieser Attacken militante Clan-Strukturen und international vernetzte Mafia-Gruppen. Die Namen, die dabei fielen, lesen sich wie ein Who's Who der organisierten Kriminalität.
So kam es im Dezember zu einem Schussangriff auf die Villa des inzwischen verstorbenen Clan-Bosses Mehmet K. Dessen Beerdigung vor wenigen Tagen wurde von einem Großaufgebot der Polizei begleitet – ein Spektakel, das einmal mehr verdeutlichte, welche Parallelstrukturen sich in der deutschen Hauptstadt etabliert haben.
Türkische Banden breiten sich aus
Besonders beunruhigend sind Berichte über türkische Gangs wie die sogenannten „Daltons", die sich von Istanbul aus zunehmend in Europa breitmachen würden. Bei den Angriffen handele es sich meist um regelrechte Exekutionen von Mitgliedern rivalisierender Gruppierungen. Berlin, so scheint es, ist längst zum Schlachtfeld internationaler Verbrechersyndikate geworden.
Das Versagen der Politik
Während sich die Bürger in bestimmten Stadtteilen kaum noch sicher fühlen können, während Schüsse auf offener Straße zur traurigen Normalität werden, während Clan-Bosse mit pompösen Beerdigungen geehrt werden – was tut die Politik? Die Antwort ist so ernüchternd wie vorhersehbar: zu wenig, zu spät, zu halbherzig.
Die zunehmende Gewalt auf Deutschlands Straßen ist kein Naturereignis. Sie ist das direkte Ergebnis jahrelanger Fehlpolitik, einer naiven Willkommenskultur und einer Justiz, die Täter oft mit Samthandschuhen anfasst. Die Leidtragenden sind die normalen Bürger, die sich fragen müssen, ob sie in ihrem eigenen Land noch sicher sind.
Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen aufwachen und handeln – bevor Berlin endgültig zu einer Stadt wird, in der das Recht des Stärkeren gilt.
Die Redaktion von Kettner Edelmetalle teilt diese Einschätzung mit einem Großteil der deutschen Bevölkerung: Wir brauchen eine Politik, die wieder für die Sicherheit der Bürger eintritt, statt wegzuschauen und zu beschwichtigen. Die Geduld der Menschen ist erschöpft.












