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26.01.2026
06:46 Uhr

Tödlicher ICE-Einsatz in Minneapolis: Trump erwägt Rückzug der Bundesbeamten

Tödlicher ICE-Einsatz in Minneapolis: Trump erwägt Rückzug der Bundesbeamten

Die Vereinigten Staaten erleben derzeit eine der schwersten innenpolitischen Krisen seit Langem. Nach den tödlichen Schüssen auf den US-Bürger Alex Pretti durch Beamte der Einwanderungsbehörde ICE gleichen die Straßen von Minneapolis einem Schlachtfeld. Präsident Donald Trump sah sich nun gezwungen, persönlich einzugreifen und kündigte eine umfassende Überprüfung des Einsatzes an.

Videoaufnahmen widersprechen offizieller Darstellung

Was zunächst wie ein routinemäßiger Einsatz der Einwanderungsbehörde erschien, entwickelt sich zunehmend zu einem politischen Pulverfass. Regierungsvertreter hatten ursprünglich erklärt, der Anti-ICE-Demonstrant Pretti habe eine Strafverfolgungsmaßnahme behindert und eine Waffe bei sich getragen. Doch mittlerweile kursieren Videoaufnahmen vom Tatort, die ein völlig anderes Bild zeichnen. Auf diesen Aufnahmen ist Pretti lediglich mit einem Mobiltelefon in der Hand zu sehen – von einer Waffe keine Spur.

Das Heimatschutzministerium veröffentlichte seinerseits Bildmaterial, das eine halbautomatische 9-mm-Pistole zeigen soll. Die Behörde behauptet, ein Individuum habe sich mit dieser Waffe den Grenzschutzbeamten genähert. Doch die widersprüchlichen Darstellungen heizen die ohnehin aufgeheizte Stimmung weiter an.

Trump deutet möglichen Abzug an

In einem bemerkenswerten Schritt deutete Präsident Trump erstmals an, dass ein Abzug der eingesetzten Bundesbeamten aus Minneapolis möglich sei. Einen konkreten Zeitplan nannte er allerdings nicht. Diese Ankündigung dürfte sowohl seine Kritiker als auch seine Unterstützer überraschen, gilt Trump doch als unnachgiebiger Verfechter einer harten Einwanderungspolitik.

Trotz der Diskussion um den konkreten Vorfall verteidigen Regierungsvertreter das grundsätzliche Vorgehen der Bundesbehörden. Grenzschutzchef Gregory Bovino sprach von einem gefährlichen Einsatzumfeld und betonte, dass ICE-Beamte regelmäßig unter hohem Risiko arbeiteten. Auch Heimatschutzministerin Kristi Noem verwies auf den Vorwurf der Behinderung einer Bundesmaßnahme.

Demokratische Städte im Visier

Trump nutzte den Fall erwartungsgemäß, um erneut Druck auf demokratische Gouverneure und Bürgermeister auszuüben. Seine Forderung: eine engere Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden bei der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze. Besonders die sogenannten „Sanctuary Cities" – Städte, die illegale Migranten vor Abschiebung schützen – stehen im Fadenkreuz der Trump-Administration.

Die Situation in Minneapolis verdeutlicht einmal mehr die tiefen Gräben, die durch die amerikanische Gesellschaft verlaufen. Während die einen in den ICE-Einsätzen einen notwendigen Schritt zur Durchsetzung geltenden Rechts sehen, betrachten andere sie als unverhältnismäßige Gewalt gegen Zivilisten. Dass ein US-Bürger bei einem solchen Einsatz ums Leben kam, verleiht der Debatte eine neue, tragische Dimension.

Ob Trumps angekündigte Überprüfung tatsächlich zu einem Kurswechsel führen wird oder lediglich als taktisches Manöver zur Beruhigung der aufgeheizten Gemüter dient, bleibt abzuwarten. Die Straßen von Minneapolis jedenfalls werden so schnell nicht zur Ruhe kommen.

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