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27.02.2026
20:11 Uhr

Trump bringt „friedliche Übernahme" Kubas ins Gespräch

Trump bringt „friedliche Übernahme" Kubas ins Gespräch

Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba durchleben eine neue Phase der Anspannung. US-Präsident Donald Trump hat nun mit einer bemerkenswerten Aussage für Aufsehen gesorgt: Eine „friedliche Übernahme" des karibischen Inselstaates sei durchaus denkbar. Die Äußerung wirft zahlreiche Fragen auf – und lässt mindestens ebenso viele unbeantwortet.

Kuba als „scheiternder Staat"

Trump erklärte in Washington, dass Kuba sich „in großen Schwierigkeiten" befinde und bezeichnete das Land als „scheiternden Staat". Zwar würden Havanna und Washington derzeit miteinander verhandeln, doch der US-Präsident fügte hinzu, es könne „durchaus zu einer friedlichen Übernahme Kubas kommen". Was genau er damit meinte, blieb offen. Ob er auf eine mögliche Annexion durch die USA anspielte oder ob andere Staaten in ein solches Szenario eingebunden wären, ging aus seinen knappen Worten nicht hervor. Einen konkreten Zeitrahmen nannte Trump ebenfalls nicht.

Gleichzeitig zeigte sich der Republikaner optimistisch, dass die Vereinigten Staaten „etwas sehr Positives" für die kubanische Bevölkerung bewirken könnten. Wie ein solches Engagement konkret aussehen würde, ließ er allerdings im Unklaren.

Wirtschaftlicher Druck und diplomatische Verwerfungen

Hintergrund der Spannungen ist ein seit Wochen anhaltender wirtschaftlicher Druck Washingtons auf die kommunistische Regierung in Havanna. Seit Dezember erhält Kuba kein Öl mehr aus Venezuela, nachdem Trump eine vollständige Blockade für sanktionierte Öltanker mit Lieferungen aus dem südamerikanischen Bruderstaat angeordnet hatte. Darüber hinaus drohte der US-Präsident mit Zöllen gegen weitere Öllieferanten Kubas.

Mittlerweile sollen bestimmte Sanktionen gelockert werden, was als vorsichtiges Signal der Entspannung gedeutet werden könnte. Doch die diplomatischen Beziehungen werden durch einen weiteren Vorfall erheblich belastet: Bei einem Schusswechsel zwischen kubanischen Grenzschützern und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellbootes kamen vier Menschen ums Leben. Dieser Zwischenfall dürfte die ohnehin fragile Gesprächsbereitschaft beider Seiten zusätzlich auf die Probe stellen.

Historisch belastetes Verhältnis

Das Verhältnis zwischen Washington und Havanna ist seit der kubanischen Revolution von 1959 und der anschließenden Machtübernahme durch Fidel Castro von tiefen Gräben geprägt. Das US-Handelsembargo gegen Kuba, das seit den frühen 1960er-Jahren besteht, gilt als eines der am längsten andauernden Wirtschaftsembargos der modernen Geschichte. Unter Präsident Barack Obama kam es 2014 zu einer vorsichtigen Annäherung, die Trump in seiner ersten Amtszeit jedoch weitgehend wieder zurücknahm.

Kubas Wirtschaft befindet sich seit Jahren in einer schweren Krise. Stromausfälle, Lebensmittelknappheit und eine galoppierende Inflation treiben immer mehr Menschen zur Auswanderung. Die Abhängigkeit von externen Öllieferungen – insbesondere aus Venezuela – macht den Inselstaat verwundbar gegenüber dem Druck aus Washington. Trumps jüngste Äußerungen dürften in Havanna daher mit großer Aufmerksamkeit und Sorge verfolgt werden.

Wie sich die Situation zwischen den beiden Ländern weiterentwickeln wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass Trumps Worte – ob als diplomatisches Druckmittel oder als ernstgemeinte Absichtserklärung – die geopolitische Debatte um die Zukunft Kubas erneut entfacht haben.

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