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Kettner Edelmetalle
01.05.2026
13:16 Uhr

Trump erklärt Iran-Krieg per Federstrich für beendet – während die Ölpreise explodieren

Trump erklärt Iran-Krieg per Federstrich für beendet – während die Ölpreise explodieren

Es ist ein bemerkenswertes Manöver, mit dem die US-Regierung in Washington gerade Geschichte schreibt: Per simpler Erklärung eines hochrangigen Regierungsvertreters seien die Feindseligkeiten zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran offiziell beendet. Genau rechtzeitig, denn an diesem Freitag läuft die berühmte 60-Tage-Frist des War Powers Act aus – jenes Gesetzes aus dem Jahre 1973, das den US-Präsidenten eigentlich daran hindern soll, ohne Zustimmung des Kongresses längere Kriege zu führen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen ungenannten Beamten berichtete, seien „die Feindseligkeiten, die am Samstag, dem 28. Februar, begonnen haben, beendet."

Ein Gesetz, kreativ ausgelegt

Das Konstrukt ist ebenso elegant wie umstritten: Verteidigungsminister Pete Hegseth argumentierte vor dem Streitkräfteausschuss des Senats, die 60-Tage-Frist sei während der seit über drei Wochen geltenden Waffenruhe schlicht „unterbrochen" worden. Republikanische Senatoren wie Josh Hawley und Todd Young zeigten sich verständnisvoll – die Regierung habe sich, so Young, „auf sehr sorgfältige Weise an den War Powers Act gehalten". Eine bemerkenswerte Interpretation eines Gesetzes, das eigentlich genau solche kreativen Auslegungen verhindern sollte.

Die Demokraten reagierten erwartungsgemäß empört. Senator Tim Kaine brachte es auf den Punkt: Eine Waffenruhe bedeute lediglich, dass keine Bomben fielen, nicht aber, dass keine Feindseligkeiten mehr bestünden. Solange das US-Militär eine Blockade gegen den Iran aufrechterhalte, sei dies sehr wohl als feindselige Handlung zu werten. Ein Argument, dem sich die nüchterne Logik kaum verschließen kann.

Die Ölmärkte glauben dem Friedensgesäusel kein Wort

Während Washington also semantische Akrobatik betreibt, sprechen die Märkte eine deutlich andere Sprache. Der Brent-Kontrakt für Juni schoss am Donnerstag zwischenzeitlich auf 126,41 US-Dollar pro Barrel – den höchsten Stand seit vier Jahren – bevor er bei 114,01 Dollar schloss. Der Juli-Kontrakt legte am Freitag um 0,9 Prozent auf 111,34 Dollar zu. Die US-Sorte WTI notierte unverändert bei 105,07 Dollar. Wer eine Beruhigung an den Energiemärkten erwartet hatte, wurde eines Besseren belehrt: Die Investoren wittern, dass die Lage alles andere als entspannt ist.

Der Konflikt um Hormus brodelt weiter

Trump kündigte am Mittwoch an, die Blockade gegen den Iran so lange aufrechtzuerhalten, bis Teheran einem neuen Atomabkommen zustimme. Die iranische Führung wiederum verweigert weiterhin die Freigabe der strategisch entscheidenden Straße von Hormus, solange Washington die Häfen blockiert. Ein klassisches Patt, das jederzeit erneut zum Flächenbrand werden könnte. Pikanterweise berichtet Axios, das US-Zentralkommando habe bereits Pläne für eine „kurze, intensive Welle" weiterer Angriffe in der Schublade. Ein ranghoher Vertreter der iranischen Revolutionsgarden drohte umgehend mit „langen und schmerzhaften Schlägen" gegen US-Stellungen.

Was bedeutet das für deutsche Sparer?

Während die diplomatischen Tänze in Washington und Teheran weitergehen, sollten deutsche Bürger die Auswirkungen nicht unterschätzen. Hohe Ölpreise schlagen unmittelbar auf die Inflation durch – jene Inflation, die ohnehin durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der Großen Koalition zusätzlich befeuert wird. Wer bei dieser Gemengelage aus geopolitischer Instabilität, schuldenfinanzierter Staatsausgaben und schwelender Energiekrise allein auf Papierwerte vertraut, lebt gefährlich. Geschichtlich betrachtet haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber gerade in solchen Zeiten als Anker bewährt – ein Bestandteil eines breit aufgestellten Vermögens, der weder durch politische Federstriche noch durch kreative Gesetzesauslegungen entwertet werden kann.

Hinweis: Die in diesem Artikel dargestellten Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion wieder und stellen keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine individuelle Finanzberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, vor einer Investitionsentscheidung eigene Recherchen anzustellen und seine Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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