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22.01.2026
07:28 Uhr

Trump triumphiert: Grönland-Deal steht – Europa entgeht vorerst dem Zollhammer

Trump triumphiert: Grönland-Deal steht – Europa entgeht vorerst dem Zollhammer

Was für ein diplomatisches Schauspiel in den Schweizer Alpen! US-Präsident Donald Trump verkündete am Mittwochabend über seine Plattform Truth Social, dass ein Rahmenabkommen für die Zukunft Grönlands in greifbare Nähe gerückt sei. Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe – und mit ihr die Ankündigung, dass die angedrohten Strafzölle gegen acht europäische Staaten, darunter auch Deutschland, vorerst vom Tisch seien.

Verhandlungsgeschick oder Erpressungstaktik?

Man muss es Trump lassen: Der Mann versteht sein Handwerk. Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos traf er sich mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte zu Gesprächen, die er selbst als „sehr produktiv" bezeichnete. Rutte seinerseits sprach gegenüber Fox News von einem „sehr guten Ergebnis", wenngleich noch viel Arbeit vor allen Beteiligten liege. Die Botschaft ist klar: Wer mit Trump verhandelt, der verhandelt unter Druck – aber offenbar mit Aussicht auf Ergebnisse.

Die ursprünglich für den 1. Februar geplanten Zölle hätten zunächst zehn Prozent betragen und wären bis Juni auf satte 25 Prozent angestiegen, sofern keine Einigung erzielt worden wäre. Die Europäische Union hatte bereits Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro vorbereitet – ein wirtschaftlicher Schlagabtausch, der beiden Seiten erheblichen Schaden zugefügt hätte.

Klingbeil mahnt zur Vorsicht

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil reagierte mit der für deutsche Politiker typischen Zurückhaltung. Im ZDF heute journal erklärte er, man solle sich „nicht zu früh freuen" und müsse „nach dem Hin und Her der letzten Tage" erst das Substanzielle abwarten. Eine Haltung, die angesichts der Unberechenbarkeit der Trump-Administration durchaus nachvollziehbar erscheint. Denn wer garantiert, dass der amerikanische Präsident nicht morgen schon wieder seine Meinung ändert?

Was steckt im Rahmenabkommen?

Die konkreten Inhalte des Abkommens bleiben vorerst im Dunkeln. Weder Trump noch Rutte wollten sich zu Details äußern. Aus Teilnehmerkreisen sickerte jedoch durch, dass das Stationierungsabkommen für US-Truppen zwischen den USA und Dänemark aus dem Jahr 1951 überarbeitet werden soll. Darüber hinaus sollen die Vereinigten Staaten ein Mitbestimmungsrecht erhalten, wenn andere Staaten in Grönland investieren oder Rohstoffe exportieren wollen. Auch Pläne für den amerikanischen Raketenschirm „Golden Dome" stehen offenbar auf der Agenda.

Bemerkenswert ist, was Rutte gegenüber Fox News betonte: Die Frage nach der Souveränität Grönlands sei nicht Gegenstand der Gespräche gewesen. Trump hingegen erklärte gegenüber dem Sender CNBC, das Abkommen sei „für die Ewigkeit" gedacht. Zwei Aussagen, die sich nicht unbedingt widersprechen – aber auch nicht vollständig harmonieren.

Europa bleibt wachsam

EU-Ratspräsident António Costa hatte für Donnerstag ein Treffen der europäischen Regierungschefs einberufen, um über die Zolldrohungen zu beraten. Dieses Treffen soll trotz der jüngsten Entwicklungen stattfinden, wie ein Sprecher bestätigte. Ein kluger Schachzug, denn niemand weiß, wie lange die aktuelle Entspannung anhält.

Die Verhandlungen auf amerikanischer Seite sollen von Außenminister Marco Rubio und dem Sondergesandten Steve Witkoff weitergeführt werden. Es bleibt abzuwarten, ob das Rahmenabkommen tatsächlich in ein verbindliches Vertragswerk mündet – oder ob es sich lediglich um einen weiteren Verhandlungserfolg handelt, den Trump medienwirksam inszeniert, bevor die nächste Drohkulisse aufgebaut wird.

Ein Lehrstück in Machtpolitik

Was diese Episode eindrucksvoll demonstriert: Die Vereinigten Staaten unter Trump verfolgen eine knallharte Interessenpolitik, die vor nichts und niemandem Halt macht. Grönland, diese eisige Insel mit ihren strategisch bedeutsamen Rohstoffen und ihrer geopolitischen Lage, steht exemplarisch für den neuen amerikanischen Kurs. Europa täte gut daran, endlich aufzuwachen und eigene Stärke zu entwickeln, anstatt sich von Zolldrohungen und Verhandlungstaktiken treiben zu lassen.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob dieses Abkommen mehr ist als heiße Luft in der kalten Davoser Winterluft. Eines steht jedoch fest: Trump hat einmal mehr bewiesen, dass er bereit ist, maximalen Druck auszuüben – und dann die Früchte einzufahren, wenn seine Gegenüber einknicken.

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