
Trumps CO2-Kehrtwende entlarvt Deutschlands klimapolitische Selbsttäuschung
Während die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump den Kampf gegen den CO2-Ausstoß als zentrales Staatsanliegen kurzerhand beerdigen, klammert sich die schwarz-rote Bundesregierung in Berlin an eine Klimapolitik, die weltweit immer weniger Verbündete findet. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) warf Trump im Deutschlandfunk vor, dessen Entscheidung sei „ideologisch motiviert" gewesen, und versicherte treuherzig, Deutschland und die EU würden an ihrem Kurs festhalten. Man reibt sich die Augen.
Ein Minister, der die Kurve nicht sieht
Schneider – einst als blasser Ostbeauftragter unter Olaf Scholz kaum aufgefallen – verdankt seinen Ministerposten weniger eigener Brillanz als vielmehr seiner verlässlichen Linientreue innerhalb der SPD. Dass ausgerechnet ein Sozialdemokrat den Verkauf von Öl und Gas als „Ideologie" brandmarkt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn für die überwältigende Mehrheit der Bürger ist es schlicht vernünftig, Geschäfte zu machen und Wohlstand zu sichern. Die Angst vor dem Verlust des deutschen Wohlstands hat die Klimapanik längst als drängendste Sorge abgelöst. Schneider scheint das nicht zu begreifen – oder nicht begreifen zu wollen.
Dabei ist die Realität unmissverständlich: China, Indien und die USA denken nicht im Traum daran, der deutsch-europäischen Klimapolitik zu folgen. Sie bauen ihre Industrien aus, investieren in fossile Energieträger und lassen Europa wirtschaftlich immer weiter hinter sich. Der grüne Traum, die Welt würde dem deutschen Vorbild nacheifern, hat sich als das entpuppt, was er immer war – ein Wahn.
Merz: Wahlkampfversprechen versus Regierungsrealität
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte die Zeichen der Zeit durchaus erkannt. Er gewann die Wahl mit dem Versprechen, die wirtschaftsfeindliche Politik der Ampel-Koalition zu beenden. Doch was geschah danach? Er setzte die grün-linke Politik mit der SPD nahtlos fort. Sein Opportunismus, seine Machtoptionen waren ihm offenkundig wichtiger als das Allgemeinwohl. Ein Muster, das sich durch seine gesamte Kanzlerschaft zieht – man denke nur an das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das kommende Generationen mit Schulden belastet, obwohl er keine neuen Schulden versprochen hatte.
Immerhin stellte Merz auf dem Wirtschaftsgipfel in Antwerpen den EU-Zertifikatehandel in Frage. Sollte dieser nicht zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beitragen, müsse die EU den Handel überarbeiten oder zumindest die für 2027 geplante Ausweitung auf die Wirtschaft verschieben. Doch mit der privaten CO2-Steuer kann er offensichtlich gut leben – sie füllt schließlich die Staatskassen. Dass die deutsche Wirtschaft längst an einem Kipppunkt steht und unter der Last von Bürokratie, Energiekosten und Regulierungswut einzuknicken droht, scheint in Berlin niemanden ernsthaft zu beunruhigen.
Europa am Scheideweg – und Berlin schläft
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Staats- und Regierungschefs zugesagt, bis Ende März eine Liste mit konkreten Vorschlägen vorzulegen: weniger Bürokratie, mehr Investitionsanreize, eine angepasste Klimapolitik. Doch was ist das anderes als die Ankündigung einer Ankündigung? Die Erfahrung lehrt, dass solche Versprechen aus Brüssel regelmäßig im bürokratischen Nirwana verschwinden.
Die Kurve kommt – ob Merz und von der Leyen sie gestalten oder ob sie einfach auf dem Weg liegt. Viele Wahlen wird Merz nicht mehr gewinnen, indem er das Gegenteil von dem erklärt, was er später umsetzt.
Die Wahrheit ist unbequem, aber unausweichlich: Ein Prozent der Weltbevölkerung kann nicht das Weltklima retten, schon gar nicht, wenn es dabei seine industrielle Basis zerstört. Deutschland deindustrialisiert sich in atemberaubendem Tempo, während die Konkurrenten in Asien und Nordamerika ihre Volkswirtschaften stärken. Kernkraftwerke werden gesprengt, Wälder mit Windrädern zugepflastert, und die Energiekosten treiben Unternehmen scharenweise ins Ausland.
Wohlstandssicherung statt Klimawahn
Was bleibt dem einzelnen Bürger in diesen Zeiten politischer Irrfahrten? Die Sicherung des eigenen Vermögens wird zur Überlebensfrage. Wenn der Staat durch immer neue Schulden, CO2-Steuern und eine galoppierende Inflation das Ersparte seiner Bürger entwertet, dann ist es an der Zeit, über krisenfeste Anlagen nachzudenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche klimapolitischen Kapriolen Regierungen gerade schlagen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie einen Schutz, den weder CO2-Zertifikate noch politische Versprechen jemals werden ersetzen können.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Anlageentscheidungen unserer Leser. Konsultieren Sie bei Bedarf einen qualifizierten Finanzberater.
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