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Trumps eiskalte Abfuhr für Friedensnobelpreisträgerin – während er Venezuelas Hardlinerin hofiert

Trumps eiskalte Abfuhr für Friedensnobelpreisträgerin – während er Venezuelas Hardlinerin hofiert

Was für ein diplomatisches Schauspiel im Weißen Haus! Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado, frisch gekürte Friedensnobelpreisträgerin, überreichte dem mächtigsten Mann der Welt ihre goldene Medaille – und wurde dafür mit demonstrativer Missachtung belohnt. Donald Trump hatte schlichtweg keine Zeit für die Freiheitskämpferin aus Caracas. Stattdessen schwärmt er von der kommunistischen Hardlinerin Delcy Rodríguez, die er als „großartige Person" bezeichnet.

Der Nebeneingang für die Nobelpreisträgerin

Die Demütigung hätte kaum offensichtlicher inszeniert werden können. Während das Treffen seit einer Woche angekündigt war, ließ sich kein einziges Regierungsmitglied blicken, als Machado am Donnerstag durch einen Nebeneingang des Westflügels eingelassen wurde. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt setzte noch einen drauf und verkündete zeitgleich auf einer Pressekonferenz: „Der Präsident braucht sich von Frau Machado nichts erklären zu lassen." Eine Ohrfeige, die in diplomatischen Kreisen ihresgleichen sucht.

Das anschließende zweistündige Mittagessen mit der Oppositionsführerin verkam zur reinen Pflichtübung. Machado versuchte mit einer historischen Analogie zu punkten: Vor zweihundert Jahren überreichte General Lafayette, einer der Freiheitshelden der amerikanischen Revolution, dem venezolanischen Gründervater Simón Bolívar eine Goldmedaille von George Washington. In diesem Geist sei ihr Geschenk an Trump gedacht gewesen.

Das Osloer Komitee protestiert

Ob Trump die Medaille überhaupt angenommen hat, bleibt bis zur Stunde unklar. Das Nobelkomitee in Oslo hatte bereits im Vorfeld unmissverständlich klargestellt: Der Friedensnobelpreis sei unwiderruflich und nicht übertragbar. Möglicherweise dämmerte es Trump auch, dass der Preis für das Jahr 2024 verliehen wurde – also für einen Zeitraum, in dem noch sein Erzfeind Joe Biden im Weißen Haus residierte. Eine pikante Konstellation, die dem narzisstischen Präsidenten kaum geschmeckt haben dürfte.

Trumps neue Favoritin: Die kommunistische Diktatorin

Während Machado die kalte Schulter gezeigt wird, überschlägt sich Trump geradezu vor Begeisterung für Delcy Rodríguez, die von Nicolás Maduro designierte Interims-Diktatorin. Am Mittwoch prahlte der US-Präsident mit einer langen und „großartigen Konversation" über einen Öldeal mit der Hardlinerin. Von den tausend politischen Gefangenen, die das Regime angeblich freilassen will, war bestenfalls am Rande die Rede.

Rodríguez, die sich ihren Ruf als kommunistische Scharfmacherin redlich verdient hat, orakelte nach dem Telefonat bereits von einem baldigen Empfang im Weißen Haus – durch den Haupteingang, versteht sich. Welch ein Kontrast zur Behandlung der Friedensnobelpreisträgerin!

Die bittere Realität in Venezuela

Machado und der im Juli gewählte Exilpräsident Edmundo González wissen nur zu gut, dass sie derzeit nicht in der Lage wären, Venezuela zu regieren. Nach 25 Jahren „Sozialismus des 21. Jahrhunderts" sind Demokratie und Institutionen nachhaltig zerstört, die Opposition sitzt im Gefängnis oder lebt im Exil. Machados Geste kann als verzweifelte Mahnung gedeutet werden, die Demokratie nicht zu vergessen.

Zwar wurden seit dem militärischen Coup vom 3. Januar etwa hundert Häftlinge freigelassen, darunter fünf US-Bürger. Doch das Regime bezeichnet dies lediglich als „humanitäre Geste" und erkennt keine politischen Gefangenen an. Die venezolanische Opposition kritisiert, dass sich unter den Freigelassenen keine hochkarätigen Regimegegner befinden – teilweise handele es sich um gewöhnliche Kriminelle.

Trumps riskantes Kalkül

Trumps erklärtes Ziel ist es, dass die Diktatur in Caracas die Rückkehr zur freiheitlich-demokratischen Ordnung selbst organisiert – unter seiner Anleitung. Ein naives Wunschdenken? Das venezolanische Triumvirat aus Delcy Rodríguez, ihrem Bruder Jorge und Diosdado Cabello hat bislang keine Anstalten gemacht, seinen Repressionsapparat zu deaktivieren. Die berüchtigten paramilitärischen Terrorbanden, die „Colectivos", operieren weiterhin ungehindert.

Vieles deutet darauf hin, dass das Regime seine bewährte Strategie fortsetzt: verzögern, Zeit gewinnen, lavieren. Die drei Machthaber säuseln zwar von Versöhnung und Frieden, doch auf ihr Wort ist kein Verlass – sie haben noch jede Vereinbarung gebrochen.

Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer

Die große Frage lautet: Wie lange kann und will Trump seine Drohkulisse aufrechterhalten? Und wird das ausreichen, um die Narco-Diktatur definitiv in die Knie zu zwingen? Freiwillig wird sie niemals aufgeben. In der lateinamerikanischen Nachbarschaft wird der Maduro-Coup zwar mehrheitlich begrüßt, doch ebenso viele bezweifeln, dass sich Trump wirklich für Freiheit und Demokratie interessiert.

Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie schnell sich politische Allianzen verschieben können. Wer heute noch als Hoffnungsträger der Freiheit gefeiert wird, kann morgen schon durch den Nebeneingang geschickt werden – während kommunistische Diktatoren plötzlich als „großartige Personen" gelten. Realpolitik in ihrer zynischsten Form.

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