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17.02.2026
06:14 Uhr

Trumps Klimaausstieg entlarvt Europas ideologische Sackgasse

Während die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump konsequent die Fesseln der Klimabürokratie abstreifen, verfällt die Europäische Union in eine bemerkenswerte Mischung aus Trotz, Panik und rhetorischer Akrobatik. Der vollständige Ausstieg Washingtons aus der internationalen Klimapolitik – das Ende des CO2-Handels, die Abschaffung sämtlicher Dokumentationspflichten und die Befreiung des privaten Sektors von regulatorischen Fesseln – wirkt wie ein Erdbeben, dessen Schockwellen bis in die letzten Amtsstuben Brüssels zu spüren sind.

Amerika boomt, Europa stagniert

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Die amerikanische Wirtschaft wuchs im Schlussquartal des vergangenen Jahres um beeindruckende 4,3 Prozent – getragen von Investitionen des privaten Sektors, also genau jenem Bereich, der tatsächlichen Wohlstand schafft. Und Europa? Hier wartet man gebannt auf die Wirkung des gigantischen deutschen Sondervermögens, jenes 500-Milliarden-Euro-Schuldenbergs, den Friedrich Merz trotz gegenteiliger Wahlversprechen durchgedrückt hat. Doch was sich abzeichnet, überrascht niemanden, der die Geschichte zentral geplanter Wirtschaftspolitik kennt: ein konjunkturelles Strohfeuer, das ebenso schnell verglüht, wie es entfacht wurde.

Trumps Regierungsstil mag den Brüsseler Funktionärseliten fremd erscheinen. Wo immer die Air Force One aufsetzt, kehrt der US-Präsident mit Investitionszusagen zurück. Eine Businessaura, die Berufspolitikern wie Friedrich Merz oder Ursula von der Leyen, die ihr gesamtes Berufsleben in hermetisch geschlossenen Parteinetzwerken verbracht haben, geradezu vulgär erscheinen muss. Denn das aktive Werben um Investitionen – das überlässt man in Europa traditionell jenen, die für die ausgestellten Schecks geradestehen müssen: den Steuerzahlern und den vielfach geschmähten Unternehmern.

Merz zwischen Deregulierung und Green Deal – ein Kanzler im Spagat

Besonders entlarvend ist die Reaktion des deutschen Bundeskanzlers. Friedrich Merz forderte unmittelbar nach Trumps Initiative auf einem Industriegipfel die Deregulierung aller Sektoren – nur um tags darauf den großen Erfolg des Green Deal zu betonen. Verwirrung? Panik? Oder schlicht die Unfähigkeit, sich zwischen ideologischer Gefangenschaft und wirtschaftlicher Realität zu entscheiden?

Es ist derselbe Mann, der seit beinahe einem Jahr die Verantwortung für die deutsche Wirtschaftspolitik trägt und in dieser Zeit das Lieferkettengesetz passieren ließ, die Erhöhung der CO2-Zertifikatekosten mittrug und am berüchtigten Habeckschen Heizungsgesetz festhält. Wer so regiert, der redet nicht von Deregulierung – der betreibt das genaue Gegenteil. Die Kluft zwischen Worten und Taten dieses Kanzlers wird mit jedem Tag größer, und der deutsche Bürger zahlt die Zeche.

Kapitalflucht als stille Abstimmung mit den Füßen

Die eigentliche Gefahr für Europa liegt jedoch nicht in der politischen Rhetorik, sondern in den nüchternen Gesetzen der Kapitalmärkte. Mit der Abkehr von der Klimaregulierung und dem Ende des CO2-Handels gewinnt die amerikanische Wirtschaft zusätzlichen Schwung – und verschafft sich messbare Vorteile bei Wachstum, Kapitalrendite und Standortattraktivität. Das Delta der Standortbedingungen öffnet sich weiter zugunsten Amerikas, und massive Kapitalströme drohen aus Europa über den Atlantik abzufließen.

Ist den Verantwortlichen in Berlin und Brüssel eigentlich bewusst, was das bedeutet? Offene Kapitalmärkte wirken wie ein Sanktionsinstrument gegen übergriffige Staatswesen. Sie lenken Kapital dorthin, wo Rentabilität und Rahmenbedingungen günstiger erscheinen. Jahr für Jahr fließen bereits jetzt Milliardensummen an Direktinvestitionen aus der EU in die Vereinigten Staaten. Trumps Klimaausstieg wird diesen Trend massiv beschleunigen.

Europas Antwort: Noch mehr Steuern, noch mehr Schulden

Statt die offensichtlichen Lehren zu ziehen, greift die europäische Politik zu ihrem bewährten Instrumentarium: noch mehr Steuern, noch mehr Schulden, noch mehr Regulierung. Die Niederlande planen für 2028 die Einführung einer Besteuerung nicht realisierter Kapitalgewinne auf Aktien, Anleihen, Kryptowerte und Immobilien – ein fiskalischer Tabubruch, der unmittelbar auf die wirtschaftliche Substanz der Bürger zugreift. In Deutschland toben hitzige Debatten über eine Erhöhung der Erbschaftsteuer, deren Ausweitung auf vererbtes Firmenvermögen und sogar die Wiedereinführung der verfassungsrechtlich bislang ausgeschlossenen Vermögensteuer.

Gleichzeitig kursiert in Brüssel das Gerücht über die Einführung gemeinschaftlicher Schulden – sogenannter Eurobonds. Diese wären der Türöffner zum berüchtigten Draghi-Plan: einem gigantischen Schuldenmechanismus mit einem Volumen von jährlich 800 Milliarden Euro bis 2030, der den EU-Staaten eine zusätzliche Schuldenlast von rund 25 Prozent des gemeinschaftlichen Bruttoinlandsprodukts aufbürden würde. Man nutze, so der Verdacht, den russischen Überfall auf die Ukraine, um faktisch Kriegsanleihen zu imitieren.

Der aufgeblähte Staat frisst seine Kinder

Die politischen Debatten dieser Wochen offenbaren ein erschreckendes Muster: Am grundsätzlichen Verhältnis zwischen Staat und privatem Sektor soll sich nichts ändern. Stattdessen werden immer neue Quellen aus dem privaten Bereich angezapft, um die Grundlinien einer gescheiterten Politik zu verteidigen – das Regime der offenen Grenzen, ein wachsender Wohlfahrtsstaat, der die steigende Zahl von Arbeitslosen versorgen muss, sowie konsequenter Bürokratieaufwuchs auf Befehl des Brüsseler Regulators. Allein in Deutschland entstanden im vergangenen Jahr 200.000 neue Stellen im öffentlichen Dienst. Nicht in der Industrie. Nicht in der Forschung. Im Verwaltungsapparat.

Während Amerika seine Wirtschaft befreit, baut Europa seinen bürokratischen Käfig immer weiter aus – und wundert sich, dass die Vögel davonfliegen.

Besonders bemerkenswert ist die Reaktion der grünen und sozialdemokratischen Abgeordneten im Europaparlament. Sie finden nicht heraus aus dem Sound der Klimaapokalypse, beschwören das Bild des brennenden Planeten – während zeitgleich eine Kältewelle in zahlreichen Staaten Nord- und Mitteleuropas eine Gasmangellage heraufbeschwört. Die Ironie könnte kaum größer sein.

Nationalkonservative wittern Morgenluft

Einen Lichtblick gibt es dennoch: Die nationalkonservative Politik in Europa hat sich demonstrativ auf die Seite Trumps geschlagen. Sie sieht die Tür geöffnet, die Fesseln der europäischen Wirtschaft zu sprengen und dem amerikanischen Beispiel zu folgen – sobald sich die politischen Mehrheiten dafür ergeben. Und diese Mehrheiten rücken näher, als es den Brüsseler Funktionären lieb sein dürfte. Bereits jetzt werden über 25 Prozent der Sitze im EU-Parlament von rechtskonservativen und konservativen Parteien besetzt.

Frankreichs Präsident Macron entdeckte derweil sein Vertrauen in die starke französische Atomenergie wieder und ließ verlauten, man wolle Investitionen in die erneuerbaren Energien zurückfahren. Eine bemerkenswerte Kehrtwende, die zeigt, wie dünn der ideologische Firnis der Klimapolitik in Wahrheit ist, wenn der wirtschaftliche Druck groß genug wird.

Das Kartenhaus wackelt

Die EU hatte ein ganzes Jahr Zeit, sich auf diesen Tag einzustellen. Spätestens im April 2025, als Trump seine Zollpolitik präsentierte und erste Deregulierungsschritte im Energiesektor vorstellte, hätte klar sein müssen: Diese Präsidentschaft würde nicht wie sein erster Anlauf im Chaos versanden. Die Amerikaner meinen es ernst. Doch statt sich vorzubereiten, hat man in Brüssel, Berlin und Paris die Augen verschlossen und weiter an der grünen Utopie gebastelt.

Nun bricht Panik aus. Und die einzige Hoffnung, die in den politischen Zirkeln Europas noch kursiert, ist bezeichnend: Man setzt darauf, dass Trump die Midterm-Wahlen verliert und die Demokraten zur europäischen Klimapolitik zurückkehren. Das ist keine Strategie. Das ist ein Gebet.

Für den deutschen Bürger, der unter explodierenden Energiekosten, steigender Steuerlast und einer zunehmend erstickenden Bürokratie leidet, bleibt die bittere Erkenntnis: Die politische Klasse in Berlin und Brüssel ist nicht willens, den Kurs zu ändern. Sie wird weiter regulieren, weiter besteuern und weiter Schulden machen – bis das System unter seiner eigenen Last zusammenbricht. In Zeiten solcher Unsicherheit erweist sich einmal mehr der Besitz physischer Edelmetalle als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Gold und Silber kennen keine Eurobonds, keine CO2-Zertifikate und keine Vermögensteuer auf nicht realisierte Gewinne. Sie sind das, was sie seit Jahrtausenden waren: ein Schutzschild gegen politische Torheit.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Grundlage eigener sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines unabhängigen Finanzberaters getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keinerlei Haftung.

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