
Trumps Miniatur-Revolution: Kommt jetzt das Billig-Auto nach Amerika?
Während deutsche Autobauer unter der Last überbordender Regulierung ächzen und die Ampel-Regierung jahrelang mit ideologisch motivierten Verboten die Branche drangsalierte, geht Donald Trump einen völlig anderen Weg. Der US-Präsident will den amerikanischen Markt für sogenannte Kei-Cars öffnen – jene winzigen, aber äußerst praktischen Fahrzeuge, die in Japan seit Jahrzehnten zum Straßenbild gehören.
Eine Liebeserklärung an das Kleine
Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus am 3. Dezember schwärmte Trump regelrecht von den Miniaturfahrzeugen, die er während seiner Japan-Besuche kennengelernt hatte. „Sie sind sehr klein, sie sind wirklich niedlich", erklärte der Präsident den versammelten Journalisten und zog Vergleiche zum legendären VW Käfer. Was folgte, war typisch Trump: keine langen Debatten, keine endlosen Kommissionssitzungen, sondern eine klare Ansage. Verkehrsminister Sean Duffy wurde an dieser Fahrzeuge „sofort zu genehmigen".
In einem Beitrag auf Truth Social legte der Präsident nach und pries die Vorzüge der Winzlinge in den höchsten Tönen. Die Fahrzeuge könnten mit Benzin, Strom oder als Hybrid betrieben werden – eine pragmatische Herangehensweise, die sich wohltuend von der deutschen Elektro-Zwangsbeglückung unterscheidet.
Das Ende der Biden-Ära im Automobilsektor
Doch Trump belässt es nicht bei der Öffnung für Kleinwagen. Parallel dazu zerschlägt er die drakonischen Verbrauchsvorschriften seines Vorgängers. Die sogenannten CAFE-Standards der Biden-Administration, die einen durchschnittlichen Verbrauch von umgerechnet etwa 4,7 Litern auf 100 Kilometer bis 2031 vorschrieben, werden drastisch gelockert. Statt unrealistischer Traumwerte gilt nun ein Ziel von rund 6,8 Litern – immer noch ambitioniert, aber zumindest im Bereich des Machbaren.
Die Zahlen sprechen für sich: Das Weiße Haus rechnet mit Einsparungen von mindestens 1.000 Dollar pro Fahrzeug und insgesamt 109 Milliarden Dollar für die amerikanischen Verbraucher in den kommenden fünf Jahren. Während in Deutschland die Bürger mit immer höheren Preisen für immer weniger Auto abgespeist werden, senkt Trump die Kosten für seine Landsleute.
Warum es bisher keine Kei-Cars in Amerika gab
Die Geschichte der Kei-Cars reicht bis in die späten 1940er Jahre zurück, als Japan nach dem Krieg erschwingliche Mobilität für die breite Masse schaffen wollte. Die kompakten Abmessungen passten perfekt zu den engen, oft unbefestigten Straßen der damaligen Zeit. Doch in den USA verhinderten strenge Sicherheitsvorschriften seit den 1970er Jahren faktisch die Zulassung solcher Fahrzeuge.
Die Federal Motor Vehicle Safety Standards verlangen Airbags, Seitenaufprallschutz und strukturelle Festigkeit auf einem Niveau, das klassische Kei-Cars schlicht nicht erfüllen können – zumindest nicht, ohne ihre Grundidee zu verraten. Mehr Gewicht und größere Abmessungen würden den eigentlichen Zweck konterkarieren.
Die Industrie wittert ihre Chance
Branchenexpertin Lauren Fix von Car Coach Reports bezeichnet Trumps Vorstoß als „Game Changer". Die Werkzeuge könnten innerhalb eines Jahres in die USA verschifft und die Produktion aufgenommen werden, so ihre Einschätzung. Stellantis, der Mutterkonzern von Chrysler, hat bereits reagiert und angekündigt, den elektrischen Fiat Topolino – übersetzt „kleine Maus" – ab 2026 in Amerika anzubieten.
Preise, die zum Träumen einladen
Die Zahlen verdeutlichen das Potenzial dieser Fahrzeugklasse eindrucksvoll. In Japan kosten neue benzinbetriebene Kei-Cars zwischen 8.000 und 14.000 Dollar, elektrische Varianten bis zu 27.800 Dollar. Der Fiat Topolino wird in Europa für etwa 11.500 Dollar verkauft. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Neuwagenpreis in den USA liegt laut Kelley Blue Book bei fast 50.000 Dollar.
Ob die Amerikaner allerdings tatsächlich auf die Winzlinge umsteigen werden, bleibt abzuwarten. Zwei von fünf US-Bürgern geben an, dass ein SUV oder Crossover ihr Hauptfahrzeug ist. Die Bestsellerlisten werden von Ford F-Series, Chevrolet Silverado und anderen Schwergewichten dominiert. Doch für den urbanen Raum könnten die kleinen Flitzer durchaus eine attraktive Alternative darstellen.
Ein Lehrstück für deutsche Politik
Was Trump hier demonstriert, ist das genaue Gegenteil dessen, was wir in Deutschland erleben mussten. Statt Verbote und Bevormundung setzt er auf Wahlfreiheit und Marktwirtschaft. Statt die Bürger mit immer teureren Fahrzeugen zu belasten, schafft er Rahmenbedingungen für günstigere Alternativen. Ob die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ähnliche Impulse setzen wird, bleibt zu hoffen – die deutsche Automobilindustrie könnte es dringend gebrauchen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist für seine eigenen Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor finanziellen Entscheidungen stets eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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