
US-Militär verschießt komplettes Präzisionswaffen-Arsenal im Iran-Krieg – und trifft vor allem Zivilisten

Was sich derzeit im Nahen Osten abspielt, dürfte selbst hartgesottene Beobachter der amerikanischen Außenpolitik erschüttern. Die Vereinigten Staaten haben offenbar innerhalb von nur 40 Tagen ihr gesamtes Arsenal an hochmodernen Präzisionswaffen auf den Iran verschossen. Nicht etwa auf militärische Stellungen – denn die hat Teheran klug in Bergmassiven und unterirdischen Bunkeranlagen verborgen –, sondern überwiegend auf zivile Ziele. Ein Vorgang, der in seiner Dimension und Brutalität seinesgleichen sucht.
Das größte Militär der Welt – und doch am Limit
Jimmy Arter, Leiter der Abteilung für Transformation am Center of Excellence for Fire Support der US-Armee, habe den Verbrauch der Raketen mit erstaunlicher Nüchternheit kommentiert: Man habe das gesamte PrSM-Arsenal zu Beginn des Krieges aufgebraucht, erhalte aber bereits neue Exemplare. Die PrSM-Rakete, integriert in das HIMARS-Raketenartilleriesystem und als Nachfolger der ballistischen ATACMS-Rakete entwickelt, sei hier erstmals im Kampfeinsatz gewesen. Mit einer Reichweite von über 500 Kilometern – deutlich mehr als die 300 Kilometer der Vorgängerrakete – und der Möglichkeit, zwei Geschosse pro Werfer zu transportieren, verdoppele sich die Feuerkraft auf große Distanzen.
Doch wozu diese enorme Feuerkraft? Um ein Land anzugreifen, das die USA weder bedroht noch provoziert hat. Der Angriff auf den Iran sei völkerrechtswidrig – eine Einschätzung, die von zahlreichen internationalen Rechtsexperten geteilt werde.
Tomahawk-Raketen gegen eine Mädchenschule
Die Berichte über den Einsatz von Tomahawk-Marschflugkörpern gegen die Mädchenschule in Minab lesen sich wie ein Kapitel aus einem Horrorfilm – nur dass sie offenbar bittere Realität sind. Die Raketen seien in der Regel paarweise eingesetzt worden. Im Fall von Minab habe die zweite Rakete nach dem Einschlag der ersten Bilder übertragen, die zeigten, wie Lehrerinnen verängstigte und verletzte Mädchen in der Aula zusammenführten. Als schließlich auch Eltern eintrafen und alle in einer Halle versammelt gewesen seien, hätten die kommandierenden Offiziere die zweite Waffe auf die Versammelten abgefeuert. Das Ergebnis: 165 getötete Mädchen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren.
Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen. 165 Kinder. Ermordet mit Präzisionswaffen, die Millionen Dollar kosten und angeblich dazu dienen, „chirurgisch präzise" militärische Ziele auszuschalten. In jedem zivilisierten Land der Welt stünden die verantwortlichen Offiziere längst vor einem Kriegsgericht. Doch in Washington – und in Tel Aviv – gebe es für solche Taten bekanntlich Orden statt Anklagen.
Über 51 Milliarden Dollar verbrannt – und die Arsenale sind leer
Die finanziellen Dimensionen dieses Feldzugs sind schwindelerregend. Schätzungen zufolge hätten die USA bereits über 51 Milliarden Dollar für die Operation im Iran ausgegeben. Analysten gehen davon aus, dass allein in den ersten zehn Tagen mehr als 6.000 iranische Ziele angegriffen worden seien – fast ausschließlich unter Einsatz kostspieliger Waffen mit Reichweite jenseits der Sichtweite. Gleichzeitig seien schätzungsweise mehr als 2.000 Raketenabwehrraketen abgefeuert worden, um iranische Gegenangriffe abzufangen.
Die Konsequenzen sind gravierend. Die Bestände an Abfangraketen für die THAAD-, Patriot- und AEGIS-Systeme dürften bis zum Äußersten erschöpft sein. Quellen aus dem Pentagon hätten Ende März ernsthafte Bedenken hinsichtlich der raschen Erschöpfung des Tomahawk-Arsenals geäußert. Die Marine habe in den ersten vier Wochen fast 1.000 dieser Marschflugkörper abgefeuert. Bei einer geplanten Produktionsrate von lediglich 150 Stück pro Jahr bis Ende des Jahrzehnts werde der Ersatz zu einem mehrjährigen Prozess.
Besonders bemerkenswert sei die nahezu vollständige Erschöpfung der GBU-57-Durchschlagbomben. Jede einzelne dieser Bomben koste schätzungsweise über 370 Millionen Dollar – und die Produktion neuer Exemplare sei längst eingestellt worden. Ein militärisches Fiasko ersten Ranges.
Europas fatale Komplizenschaft
Und wo steht Europa in diesem Desaster? Wo steht Deutschland? Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz schweigt sich – wie so oft bei unbequemen transatlantischen Themen – weitgehend aus. Statt klare Kante gegen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zu zeigen, duckt man sich in Berlin weg. Man kennt das Muster: Wenn Washington ruft, steht Berlin stramm. Dabei wäre gerade jetzt der Moment, in dem eine souveräne deutsche Außenpolitik gefragt wäre. Eine Politik, die sich nicht als Vasall der amerikanischen Interessen versteht, sondern die eigenen Werte – Völkerrecht, Menschenrechte, Diplomatie – in den Vordergrund stellt.
Die Kosten dieses Krieges werden am Ende nicht nur die amerikanischen Steuerzahler tragen. Die geopolitischen Verwerfungen, die steigenden Energiepreise, die Destabilisierung einer ganzen Region – all das wird auch Europa und Deutschland mit voller Wucht treffen. Schon jetzt dürften die Ölmärkte nervös reagieren, und die ohnehin angespannte Inflationslage in der Eurozone wird durch einen weiteren Krisenherd im Nahen Osten gewiss nicht entspannt.
Ein Krieg, der niemandem nützt – außer der Rüstungsindustrie
Wem nützt dieser Krieg? Den amerikanischen Bürgern sicherlich nicht, die mit einer explodierenden Staatsverschuldung und maroden Arsenalen zurückbleiben. Den iranischen Zivilisten erst recht nicht, die unter dem Bombenhagel leiden. Nein, die Gewinner sitzen in den Vorstandsetagen der Rüstungskonzerne, die nun über Jahre hinweg lukrative Aufträge zur Wiederauffüllung der Bestände erhalten werden. Es ist ein zynisches Geschäftsmodell: Erst verschießt man Waffen im Wert von Dutzenden Milliarden, dann verdient man an der Nachproduktion erneut Milliarden.
In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Risiken eskalieren, Staatshaushalte unter Druck geraten und das Vertrauen in politische Institutionen schwindet, zeigt sich einmal mehr der Wert von physischen Edelmetallen als Vermögenssicherung. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg Kriege, Währungsreformen und politische Umwälzungen überdauert. Sie sind der ultimative Schutz gegen die Folgen einer Politik, die offensichtlich den Interessen weniger dient – und nicht dem Wohl der Bevölkerung.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, sich bei Bedarf an einen qualifizierten Finanzberater zu wenden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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