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29.04.2026
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Volkswagen im Sturzflug: Wie Schäfer den Wolfsburger Riesen umbauen will – und was der deutsche Standort dafür bezahlt

Volkswagen im Sturzflug: Wie Schäfer den Wolfsburger Riesen umbauen will – und was der deutsche Standort dafür bezahlt

Es sind dramatische Tage in Wolfsburg. Thomas Schäfer, Markenchef von Volkswagen Pkw, steht vor einer Aufgabe, die in der Geschichte des Konzerns ihresgleichen sucht. Stellenabbau in nie dagewesenem Ausmaß, ein erbitterter Preiskampf mit chinesischen Newcomern und der politisch verordnete Marsch in die Elektromobilität – all das gleichzeitig. Wer glaubt, das sei nur ein betriebswirtschaftliches Problem, der irrt gewaltig. Hier geht es um nichts weniger als die Frage, ob die deutsche Automobilindustrie als Herzkammer unseres Wohlstands überleben wird.

Der ID.1: Volkswagens Hoffnungsträger – aber nicht aus Deutschland

Volkswagen will mit dem ID.1 ein Elektroauto unter der magischen Marke von 20.000 Euro auf den Markt bringen. Klingt nach einer guten Nachricht? Mitnichten. Denn gebaut werden soll dieser Hoffnungsträger nicht etwa in Wolfsburg, Emden oder Zwickau, sondern jenseits der deutschen Grenzen. Ein Schlag ins Gesicht jener Belegschaft, die jahrzehntelang den Mythos VW geschaffen hat. Die bittere Wahrheit lautet: Deutschland ist als Produktionsstandort schlicht zu teuer geworden – und das ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen.

Energiepreise, die nach dem ideologisch motivierten Atomausstieg in astronomische Höhen geschossen sind. Lohnnebenkosten, die im internationalen Vergleich erdrückend wirken. Eine Bürokratie, die jeden Unternehmer in den Wahnsinn treibt. Und obendrein ein Klimaneutralitätsdiktat bis 2045, das nun sogar im Grundgesetz zementiert wurde. Wer wundert sich da noch, dass selbst ein Konzern wie Volkswagen die Reißleine zieht?

35.000 Stellen – das wahre Ausmaß der industriellen Erosion

35.000 Arbeitsplätze sollen bei Volkswagen gestrichen werden. Hinter dieser kalten Zahl verbergen sich Familien, Existenzen, ganze Lebensentwürfe. Es sind Facharbeiter, Ingenieure, Techniker – das Rückgrat einer Industrienation, die einst stolz auf ihr „Made in Germany" war. Schäfer steht vor der schier unlösbaren Aufgabe, gleichzeitig Personal abzubauen, Milliarden in die Elektromobilität zu pumpen und dabei auch noch die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Die zentrale Frage lautet: Wie konnte es so weit kommen? Über Jahre hinweg wurde der Verbrennungsmotor – einst eine deutsche Domäne – politisch demontiert. Brüssel verordnete das faktische Aus für 2035, Berlin sekundierte mit Eifer und überbot sich gegenseitig in Klimaeuphorie. Die Folgen sehen wir nun: Ein Industriezweig, der einst Millionen Menschen Arbeit gab, kämpft buchstäblich ums Überleben.

China: Vom Goldgrube zum Minenfeld

Rund ein Drittel seiner Fahrzeuge verkauft Volkswagen im Reich der Mitte. Doch was einst die Cashcow des Konzerns war, entwickelt sich zunehmend zum Albtraum. Chinesische Hersteller wie BYD, Nio oder Xpeng haben aufgeholt – und überholen die Deutschen in Sachen Software, Akkutechnologie und Preis. Der jahrzehntelange Technologietransfer, einst gefeiert als „Win-Win", entpuppt sich nun als das, was kritische Geister immer befürchtet hatten: ein einseitiges Geschäft, bei dem am Ende der Lehrling den Meister überflügelt.

Politisches Versagen mit Ansage

Während der Konzern blutet, agiert die Politik wie eh und je: viel Symbolik, wenig Substanz. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar ein 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur aufgelegt – finanziert auf Pump, versteht sich. Doch strukturelle Reformen, die der Industrie wirklich helfen würden, bleiben Mangelware. Statt Energiepreise zu senken, Bürokratie abzubauen und das Ideologie-Korsett zu lockern, werden weiter Schulden gemacht, deren Zinsen kommende Generationen über Steuern und Abgaben abstottern dürfen.

Was bleibt vom „Volk"-Wagen?

Schäfer mag ein fähiger Manager sein, doch er kämpft gegen Windmühlen, die nicht er aufgestellt hat. Der Umbau von Volkswagen ist letztlich ein Spiegelbild des Zustands der deutschen Wirtschaft insgesamt: ehemals stolz und stark, nun zunehmend gelähmt von politisch motivierten Auflagen, ideologischen Experimenten und einer Hochkostenstruktur, die international kaum noch tragbar ist. Wer „Made in Germany" retten will, muss endlich umdenken – und zwar an der Quelle, in der Politik.

Vermögenssicherung in turbulenten Zeiten

Wenn selbst Industrieikonen wie Volkswagen ins Wanken geraten, stellt sich für jeden Sparer und Anleger die Frage nach der echten Werterhaltung. Aktien einzelner Unternehmen können binnen Monaten zur Achterbahnfahrt werden, wie das Beispiel zeigt. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende ihre Funktion als Wertspeicher bewiesen – unabhängig von Quartalszahlen, Konzernumbauten oder politischen Verwerfungen. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportfolio bieten sie eine Stabilität, die Papierwerte in unsicheren Zeiten oft nicht halten können.

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen ausschließlich die Meinung unserer Redaktion dar und sind keine Anlageberatung. Wir betreiben weder Anlage- noch Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und gegebenenfalls qualifizierte Berater hinzuzuziehen. Für Anlageentscheidungen trägt jeder Leser die alleinige Verantwortung.

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