Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
04.09.2026
12:11 Uhr
KI-generiert

Vom Ministersessel zur Waffenschmiede: Palantir-Chef steigt ein

Vom Ministersessel zur Waffenschmiede: Palantir-Chef steigt ein
Symbolbild: KI-generiert

Er war bis Juli Verteidigungsminister der Ukraine – jetzt gründet Mychajlo Fedorow seine eigene Rüstungsfirma. Erster großer Geldgeber soll ausgerechnet Alex Karp sein, der Chef des US-Datenkonzerns Palantir. Verkündet wurde der Deal Anfang September per Video auf X, aufgenommen im Washingtoner Büro von Palantir.

Details? Fehlanzeige. Weder Name noch Kapitalausstattung, weder Beteiligungsverhältnisse noch konkrete Produkte wurden bislang genannt. Medienberichten zufolge erklärte Fedorows Presseteam lediglich, man werde die nächsten Schritte der Zusammenarbeit mit Palantir nach und nach bekanntgeben.

Ein Absturz mit Ansage – und ein spektakulärer Neustart

Fedorow, 35, ist keine Randfigur. Er war einst Social-Media-Stratege im Wahlkampf Wolodymyr Selenskyjs, danach erster Minister für digitale Transformation, Erfinder der Verwaltungs-App "Diia" und Gründer der "IT-Armee" der Ukraine. Im Januar 2026 rückte er an die Spitze des Verteidigungsministeriums – als Technokrat, der Drohnen und künstliche Intelligenz zur Hauptwaffe machen wollte.

Nach nur sechs Monaten war Schluss. Selenskyj entließ ihn am 15. Juli im Zuge einer Regierungsumbildung. Berichten zufolge hatte sich Fedorow zuvor massiv mit der Militärführung überworfen.

Die Reaktion war für ein Land im Kriegsrecht bemerkenswert: In über zwanzig Städten gingen Menschen auf die Straße, in Kiew mehr als tausend vor dem Präsidialamt. Umfragen des Instituts Rating zufolge schoss Fedorows Vertrauenswert binnen einer Woche von 35 auf 65 Prozent hoch. Wenig später musste auch Armeechef Oleksandr Syrskyj gehen.

Palantir – der Konzern, der alles sieht

Palantir entwickelt Software, die riesige Datenmengen auswertet, und arbeitet eng mit Militärs, Geheimdiensten und Polizeibehörden zusammen – auch in Deutschland ist der Einsatz seiner Analyseprogramme seit Jahren heftig umstritten. Datenschützer und Bürgerrechtler warnen seit Langem vor einer schleichenden Normalisierung solcher Überwachungsarchitektur.

Karp erklärte in dem Video, Fedorows Team könne das ukrainische Kriegswissen "als Produkt" an verbündete Staaten weitergeben. Und weiter:

"Sie und Ihre Kollegen gründen ein Unternehmen, von dem ich glaube, dass es für die Welt prägend sein wird."

Beide arbeiten den Angaben zufolge seit rund fünf Jahren zusammen. Parallel wirbt Fedorow laut einem Bericht der "Financial Times" in den USA um Kapital für einen eigenen Verteidigungsfonds – Schwerpunkte: Kampfroboter, Abfangdrohnen, KI-gesteuerte Raketen. Dazu kommt eine Denkfabrik.

Wenn aus Krieg ein Geschäftsmodell wird

Aus Sicht unserer Redaktion offenbart dieser Fall, wie sehr sich Politik, Big Tech und Rüstungsindustrie inzwischen verzahnt haben. Ein Minister verlässt das Amt – und monetarisiert wenige Wochen später sein Wissen, sein Netzwerk und seine Kontakte im privaten Sektor. Legal? Vermutlich. Geschmackssache? Für viele Beobachter zweifellos.

Für deutsche Steuerzahler ist das keine ferne Randnotiz. Berlin finanziert die Ukraine-Hilfe milliardenschwer mit, während zu Hause Infrastruktur bröckelt und die Schuldenlast über Sondervermögen wächst. Wer profitiert am Ende? Zunehmend Kapitalgeber aus dem Silicon Valley.

Rüstungs- und Tech-Aktien haben zuletzt eine beispiellose Rally hingelegt. Solche Euphorie kennt die Börsengeschichte – und sie endete selten sanft. Physisches Gold und Silber bleiben in einer Welt aus Krieg, Schulden und Datenmacht das, was sie seit Jahrtausenden sind: Vermögen, das niemand per Software abschalten kann.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir sprechen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen aus. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen