
Vom Spinner zum Vorbild: Wie der Berliner Blackout die Prepper-Bewegung rehabilitiert

Jahrelang wurden sie belächelt, in die rechte Ecke gestellt oder als paranoide Weltuntergangspropheten abgestempelt. Doch nach dem tagelangen Stromausfall in Berlin erleben die sogenannten Prepper eine bemerkenswerte Rehabilitierung. Plötzlich ist Krisenvorsorge nicht mehr das Hobby vermeintlicher Extremisten, sondern schlicht gesunder Menschenverstand.
Der Berliner Blackout als Weckruf für eine unvorbereitete Nation
Kein warmes Essen, kein Internet, die Wohnung dunkel und kalt – Tausende Berliner saßen tagelang ohne Strom in ihren vier Wänden fest. Was für viele Bürger ein Schock war, überraschte aufmerksame Beobachter kaum. Die marode Infrastruktur Deutschlands, jahrzehntelang vernachlässigt und kaputtgespart, zeigt nun ihre hässliche Fratze. Und ausgerechnet jene, die man früher als Spinner abtat, haben die Antworten parat.
Das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland (MHW) erlebt einen Ansturm wie nie zuvor. Hunderte Nachrichten aus dem gesamten Bundesgebiet erreichen den Verein seit dem Berliner Blackout. Die Menschen fragen nach Kochen ohne Strom, nach Notbevorratung, nach Batterielösungen – und vor allem nach den kostenlosen Krisenkursen, die es in dieser Form bundesweit nur in Bayern gibt.
Zelten im Wohnzimmer: Überlebenstipps für den Ernstfall
Die Lösungen, die das MHW vermittelt, sind verblüffend einfach. Ein Zelt im Wohnzimmer aufschlagen? Was zunächst absurd klingt, kann bei einem mehrtägigen Stromausfall im Winter lebensrettend sein. Die Körperwärme bleibt im kleinen Raum konzentriert, die Kälte draußen. Campingausrüstung, die sonst im Keller verstaubt, wird plötzlich zur Überlebenshilfe im Hochhaus.
Ein Gaskocher mit einer 230-Gramm-Kartusche liefert etwa zwei Stunden Brennzeit – genug für heißen Tee und einfache Mahlzeiten. Couscous statt Gourmet-Menü, Kurbeltaschenlampe statt Designerleuchte. Die Experten empfehlen zudem Kurbelradios mit integriertem Solarpanel, die sogar als Powerbank für Mobiltelefone dienen können.
Trinkwasser aus Regenwasser – wenn die Leitung versagt
Besonders brisant: Selbst die Trinkwasserversorgung kann bei längerem Stromausfall zusammenbrechen. Das MHW zeigt, wie sich mit einfachen Sandfiltern Regenwasser aufbereiten lässt. Wissen, das unsere Großeltern noch hatten und das im Wohlstandsdeutschland verloren ging.
Die späte Genugtuung der Vorsorger
Wie bitter muss es für jene sein, die jahrelang als rechtsextreme Verschwörungstheoretiker diffamiert wurden, nur weil sie einen Notvorrat anlegten? Der mediale Mainstream hatte die Prepper-Szene systematisch in die Nähe von Reichsbürgern und anderen Extremisten gerückt. Wer Konserven hortete, galt als verdächtig. Wer einen Wasserfilter besaß, wurde schief angeschaut.
Nun wendet sich das Blatt. Die gleichen Medien, die gestern noch warnten, berichten heute über die segensreichen Tipps der Krisenvorsorger. Eine späte Genugtuung – und ein Lehrstück darüber, wie schnell sich gesellschaftliche Bewertungen ändern können, wenn die Realität zuschlägt.
„Desinformation und Fake News könnten gerade in Krisen zunehmen"
MHW-Sprecher Matthias Fischer warnt vor Falschinformationen in Krisenzeiten und verweist auf behördliche Warnkanäle. Eine berechtigte Mahnung – doch sie wirft auch die Frage auf, wer eigentlich jahrelang Desinformation über die Prepper-Bewegung verbreitet hat.
Ein Staat, der seine Bürger im Stich lässt
Der Berliner Blackout offenbart ein tieferliegendes Problem: Deutschland ist auf Krisen nicht vorbereitet. Während die Politik mit Gendersternchen und Klimazielen beschäftigt war, verfiel die kritische Infrastruktur. Die Bürger müssen sich selbst helfen – und entdecken dabei, dass die vermeintlichen Spinner von gestern die Weitsichtigen von heute sind.
Das MHW prüft nun, sein Kursangebot auszubauen und auch Online-Schulungen anzubieten. Ein überfälliger Schritt. Denn eines hat der Berliner Blackout unmissverständlich gezeigt: Eigenverantwortung und Vorsorge sind keine Zeichen von Paranoia, sondern von Vernunft.
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