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08.02.2026
11:38 Uhr

Washington Post am Abgrund: CEO flieht von sinkendem Schiff

Washington Post am Abgrund: CEO flieht von sinkendem Schiff

Was für ein spektakulärer Niedergang eines einstigen Medienimperiums! Will Lewis, der Geschäftsführer und Herausgeber der Washington Post, hat am vergangenen Samstag völlig überraschend seinen Rücktritt erklärt. Der Mann, der erst Anfang 2024 von Milliardär Jeff Bezos persönlich auserwählt wurde, um die angeschlagene Zeitung zu retten, verlässt nun das sinkende Schiff – und hinterlässt ein Trümmerfeld.

Massenentlassungen als Abschiedsgeschenk

Die Ironie könnte kaum größer sein: Nur wenige Tage vor seinem Abgang orchestrierte Lewis eine beispiellose Entlassungswelle, bei der sage und schreibe 30 Prozent der Belegschaft – über 300 Journalisten – ihre Arbeitsplätze verloren. Ein verzweifelter Versuch, die jahrelange finanzielle Misere und den dramatischen Leserschwund aufzuhalten. Doch statt sich der Verantwortung zu stellen, packte der britische Manager seine Koffer und verschwand.

Besonders pikant: Während seine ehemaligen Mitarbeiter ihre Schreibtische räumten, besuchte Lewis seelenruhig den Super Bowl. Ein Verhalten, das selbst in den abgehärteten Kreisen der Medienbranche für Kopfschütteln sorgte. Der ehemalige Chefredakteur Marty Baron bezeichnete die Entwicklung als einen der "dunkelsten Tage in der Geschichte einer der größten Nachrichtenorganisationen der Welt".

Die wahren Gründe für den Absturz

Hinter den Kulissen brodelte es schon länger. Lewis hatte sich in einen britischen Abhörskandal verstrickt und verhinderte aktiv, dass die eigene Redaktion darüber berichtete. Doch der eigentliche Todesstoß kam von seinem Chef persönlich: Jeff Bezos zog kurz vor der Präsidentschaftswahl eine geplante Wahlempfehlung für Kamala Harris zurück – offenbar aus Angst, Donald Trump zu verärgern.

Die Reaktion der Leserschaft war verheerend. Hunderttausende Abonnenten kündigten ihre Verträge, empört über das, was sie als feige Kapitulation vor politischem Druck empfanden. Für eine Zeitung, die sich jahrelang als Bollwerk der Demokratie inszenierte und mit dem Slogan "Democracy Dies in Darkness" hausieren ging, ein vernichtendes Urteil.

Das Ende einer Ära

Die Washington Post, einst stolzes Flaggschiff des amerikanischen Journalismus, steht nun vor einem Scherbenhaufen. Die Werbeeinnahmen befinden sich im freien Fall, das Vertrauen in die etablierten Medien erreicht historische Tiefstände. Als Übergangslösung übernimmt nun der bisherige Finanzchef Jeff D'Onofrio das Ruder – ein Mann, von dem bis dato kaum jemand gehört hatte.

Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis, dass auch vermeintlich unantastbare Institutionen nicht vor dem Untergang gefeit sind. Die Washington Post, die sich jahrelang als Hüterin der Wahrheit gerierte und alternative Medien als "Desinformation" brandmarkte, muss nun selbst um ihr Überleben kämpfen. Die "nachhaltige Zukunft", von der Lewis bei seinem Abgang sprach, erscheint etwa so vielversprechend wie eine Subprime-Hypothek im Jahr 2008.

Für kritische Beobachter ist dieser Niedergang wenig überraschend. Wer jahrelang einseitige Berichterstattung betreibt und sich mehr als Sprachrohr politischer Interessen denn als unabhängiges Medium versteht, verliert irgendwann das Vertrauen seiner Leser. Die Washington Post hat diese Lektion auf die harte Tour gelernt.

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