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08.01.2026
06:43 Uhr

Washingtons Griff nach dem schwarzen Gold: USA kontrollieren Venezuelas Öleinnahmen

Washingtons Griff nach dem schwarzen Gold: USA kontrollieren Venezuelas Öleinnahmen

Was lange als bloße Spekulation galt, ist nun Realität geworden. Die Vereinigten Staaten haben sich die Kontrolle über Venezuelas Ölverkäufe gesichert – und zwar auf unbestimmte Zeit. Energieminister Chris Wright verkündete diese weitreichende Vereinbarung, die das Machtgefüge in Südamerika grundlegend verändern dürfte.

Ein Deal mit weitreichenden Konsequenzen

Die Mechanik des Abkommens ist so simpel wie effektiv: Künftig übernehmen die USA den kompletten Verkauf venezolanischen Öls. Sämtliche Erlöse fließen zunächst auf Konten, die von der US-Regierung kontrolliert werden. Von dort sollen die Einnahmen dann nach Venezuela zurückgeleitet werden, um – so die offizielle Lesart – dem venezolanischen Volk zugutezukommen. Ob diese Formulierung mehr als diplomatische Kosmetik darstellt, bleibt abzuwarten.

Bemerkenswert ist dabei die Festlegung, dass ausschließlich US-Raffinerien das venezolanische Öl verarbeiten dürfen. Washington hebt damit die bisherige Blockade auf sanktioniertes Öl auf und schafft gleichzeitig einen garantierten Absatzmarkt für die eigene Industrie. Ein klassisches Geschäft, bei dem der Stärkere die Bedingungen diktiert.

Milliarden-Werte auf dem Spiel

Die Dimensionen des Deals sind beachtlich. Präsident Donald Trump kündigte an, dass die USA zwischen 30 und 50 Millionen Barrel Öl verkaufen wollen. Das Regime in Caracas unter der neuen Präsidentin Delcy Rodríguez habe diese Menge bereits freigegeben. Der geschätzte Weltmarktwert beläuft sich auf rund 2,5 Milliarden Dollar. Das Öl, das derzeit noch in Tankern und Depots festliegt, soll laut White-House-Sprecherin Karoline Leavitt bald eintreffen.

US-Konzerne fordern Garantien

Doch nicht alle sind von der Vereinbarung restlos überzeugt. Amerikanische Ölkonzerne fordern einem Bericht der Financial Times zufolge ernsthafte Garantien für umfangreiche Investitionen in Venezuela. Die Manager dringen auf starke rechtliche und finanzielle Absicherungen, bevor sie Kapital zusagen. Die Skepsis ist nachvollziehbar – schließlich hat das südamerikanische Land unter dem Maduro-Regime eine lange Geschichte gebrochener Versprechen.

Venezuela wird zum Abnehmer amerikanischer Produkte

Trump setzte noch einen drauf und verkündete auf seiner Plattform Truth Social, dass Venezuela künftig ausschließlich in den USA gefertigte Produkte kaufen werde. Bezahlt werden sollen diese Importe aus den neuen Öl-Deals. Die Palette ist breit gefächert: Agrarprodukte, Medikamente, medizinische Geräte sowie Ausrüstung zur Modernisierung des maroden Stromnetzes.

Der US-Präsident, der zuletzt mehrfach mit Militärschlägen gedroht hatte, falls Rodríguez nicht pariere, lobte die Kaufzusage aus Caracas als weise Entscheidung.

Energieminister Wright stellte unmissverständlich klar, worum es bei diesem Arrangement tatsächlich geht: Die künftigen Öleinnahmen seien ein Druckmittel, um von Washington geforderte Reformen in Venezuela durchzusetzen. Hier zeigt sich die harte Realpolitik hinter den diplomatischen Floskeln.

Ein Lehrstück in Machtpolitik

Was wir hier beobachten, ist klassische Interessenpolitik in Reinform. Die USA sichern sich Zugang zu wichtigen Rohstoffquellen, schaffen Absatzmärkte für die eigene Wirtschaft und gewinnen gleichzeitig erheblichen politischen Einfluss auf ein strategisch wichtiges Land. Ob das venezolanische Volk tatsächlich von diesem Arrangement profitieren wird, steht in den Sternen. Die Geschichte lehrt uns, dass solche Vereinbarungen selten zum Vorteil des schwächeren Partners ausfallen.

Für Deutschland und Europa sollte dieser Deal ein Weckruf sein. Während Washington seine Interessen mit bemerkenswerter Konsequenz durchsetzt, verliert sich die europäische Politik allzu oft in ideologischen Grabenkämpfen und moralischen Bedenkenträgereien. Energiesicherheit und wirtschaftliche Stärke erfordern klare Strategien – nicht endlose Debatten über politische Korrektheit.

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