
Washingtons Griff nach Venezuelas Ölreserven: Trump sichert sich Millionen Barrel

Die geopolitischen Karten werden neu gemischt. Nur wenige Tage nach der spektakulären Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialeinheiten hat Donald Trump die Früchte seiner aggressiven Außenpolitik eingefahren. Die Übergangsregierung in Caracas wird den Vereinigten Staaten zwischen 30 und 50 Millionen Barrel Öl liefern – ein Deal, der die amerikanische Energiedominanz in der westlichen Hemisphäre zementiert.
Ein Präsident, der Taten sprechen lässt
Was für ein Kontrast zur zögerlichen Außenpolitik vergangener Administrationen! Während europäische Regierungen noch über diplomatische Noten und Sanktionslisten debattieren, schafft Trump Fakten. Das Öl, so verkündete er auf Truth Social, werde zum Marktpreis verkauft, und er persönlich werde die Kontrolle über die Einnahmen behalten. Energieminister Chris Wright erhielt den Auftrag zur sofortigen Umsetzung.
Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez mag zwar eine ausländische Kontrolle über ihr Land bestreiten, doch die Realität spricht eine andere Sprache. Venezuela, einst eines der reichsten Länder Lateinamerikas, liegt nach einem Vierteljahrhundert sozialistischer Misswirtschaft am Boden. Trump brachte es auf den Punkt: Das Land sei derzeit „ein totes Land", das man „wieder zurückholen" müsse.
Die Bilanz des Sozialismus: Hyperinflation und Massenflucht
Die Zahlen sind erschütternd. Von einst mehr als drei Millionen Barrel täglicher Ölproduktion Anfang der 2000er Jahre sank die Fördermenge auf zeitweise nur noch 350.000 Barrel im Jahr 2020. Etwa 8,5 Millionen Venezolaner – ein knappes Viertel der Bevölkerung – haben ihre Heimat verlassen. Hyperinflation, zusammengebrochene Wirtschaft, flächendeckende Armut: Das ist das Erbe des Chavismus, jener sozialistischen Bewegung, die einst als Hoffnungsträger der Linken weltweit gefeiert wurde.
„Das System des Chavismus war 15 oder 16 Jahre lang in Kraft. Jetzt, 24 Stunden nach Maduros Verhaftung, fragt jeder, warum nicht morgen schon Wahlen stattfinden. Das ist absurd."
Mit diesen Worten dämpfte Außenminister Marco Rubio die Erwartungen derjenigen, die einen schnellen demokratischen Übergang erwarten. Die Trump-Administration setzt auf einen schrittweisen Prozess: Erst müssen die Institutionen stabilisiert, die Korruption in Armee und Sicherheitskräften bekämpft und der Einfluss der Drogenkartelle gebrochen werden.
Keine Besatzung, aber klare Kontrolle
Bemerkenswert ist die Strategie Washingtons. Statt einer kostspieligen militärischen Besetzung setzt man auf wirtschaftlichen und politischen Druck. Das Nationale Sicherheitsteam – bestehend aus Vizepräsident JD Vance, Außenminister Rubio, Kriegsminister Pete Hegseth und weiteren Schlüsselfiguren – behält die faktische Kontrolle über die Entwicklung.
Die Oppositionsführerin María Corina Machado, immerhin Friedensnobelpreisträgerin, wurde höflich, aber bestimmt abserviert. Sie verfüge nicht über die erforderliche Unterstützung und den Respekt, um kurzfristig die Regierung zu übernehmen, so Trump. Auch ihr Mitstreiter Edmundo González, der bei den umstrittenen Wahlen im Juli 2024 angetreten war, spielt in den amerikanischen Plänen offenbar keine zentrale Rolle.
Öl als Schlüssel zum Wiederaufbau
Der frühere Militärstratege Evan Ellis skizziert eine hoffnungsvolle Perspektive: Bei adäquatem Management der Ölvorkommen und einer Reparatur der maroden Infrastruktur könnte Venezuela binnen weniger Jahre an bessere Zeiten anknüpfen. Das Land verfügt über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt – ein Schatz, den der Sozialismus systematisch verkümmern ließ.
Für Deutschland und Europa sollte dieser Vorgang ein Weckruf sein. Während die USA ihre Interessen mit Nachdruck durchsetzen und sich strategische Ressourcen sichern, verliert sich die deutsche Außenpolitik in moralischen Bedenkenträgereien. Die neue Bundesregierung unter Kanzler Merz täte gut daran, von der amerikanischen Entschlossenheit zu lernen – auch wenn man die Methoden nicht in jedem Detail gutheißen muss.
Ein Lehrstück über die Folgen des Sozialismus
Venezuela bleibt ein mahnendes Beispiel dafür, wohin ideologische Verblendung und wirtschaftspolitischer Dilettantismus führen. Jene, die hierzulande noch immer von Umverteilung und staatlicher Kontrolle träumen, sollten genau hinschauen. Am Ende steht nicht das Paradies der Werktätigen, sondern ein „totes Land", das von außen gerettet werden muss.
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