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28.06.2026
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Wenn die Wissenschaft den Verstand verliert: ARD-Experte fordert kompletten Baustopp, weil die Erde angeblich „unbewohnbar“ wird

Wenn die Wissenschaft den Verstand verliert: ARD-Experte fordert kompletten Baustopp, weil die Erde angeblich „unbewohnbar“ wird

Es ist eine dieser Szenen, die man besser nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen erwarten würde – und doch flimmerte sie millionenfach über deutsche Bildschirme. Im ARD-„Brennpunkt“ zur sommerlichen Hitzewelle durfte der Mobilitätsforscher Professor Andreas Knie eine Forderung in den Raum stellen, die selbst gestandene Stadtplaner und Wohnungsbauer fassungslos zurücklassen dürfte: Ein sofortiger Stopp sämtlicher Neubauprojekte. Jeder Bau, so seine Worte, müsse aufhören. Punkt.

„Jeder Neubau muss gestoppt werden“ – während Millionen Menschen verzweifelt nach Wohnraum suchen

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. In einem Land, in dem der Wohnungsmangel längst zur sozialen Sprengstoffkammer geworden ist, in dem junge Familien jahrelang vergeblich nach bezahlbaren vier Wänden suchen, fordert ein staatlich finanzierter Wissenschaftler vor laufender Kamera das exakte Gegenteil dessen, was Deutschland braucht. „Wir brauchen keine neuen Autostraßen mehr. Wir müssen stoppen, jeder Neubau muss gestoppt werden“, soll Knie wörtlich erklärt haben. Stattdessen brauche es „mehr Luft, Licht“ und „mehr grün in den Städten“.

Doch damit nicht genug. Der Forscher vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung will gleich unser gesamtes Leben umkrempeln. „Und wir müssen unser gesamtes Leben ändern“, so seine Ansage. Arbeitszeiten, Schulpläne, der gesamte wirtschaftliche Alltag – alles solle sich künftig nach Temperatur und Tageszeit richten.

„Wir müssen dann, wenn es kühl ist, arbeiten und leben können. Dann, wenn es heiß ist, müssen wir mal unsere Gesellschaft, die ja immer auf Produktivität ausgerichtet ist, zur Ruhe kommen lassen.“

Produktivität als Feindbild – und der Wohlstand gleich mit

Hier liegt der Hund begraben. Wenn ein Forscher die Produktivität unserer Gesellschaft als Problem darstellt, das es zu überwinden gelte, dann sägt er an genau dem Ast, auf dem der deutsche Wohlstand sitzt. Produktivität bedeutet Arbeit, Leistung, Wertschöpfung. Sie ist das Fundament, auf dem Renten, Sozialsysteme und schlichtweg unser aller Lebensstandard ruhen. Wer sie infrage stellt, fordert nicht weniger als den geordneten Rückbau einer der erfolgreichsten Industrienationen der Welt.

Besonders pikant wird die Sache mit Blick auf einen Satz, den Knie offenbar fallen ließ: „Was nützt uns ein Rentenkompromiss, wenn wir eine Erde haben, die wir nicht bewohnen können.“ Die Klimaapokalypse als rhetorischer Hammer, mit dem sich jede vernünftige Politik – ob Rentensicherung oder Wohnungsbau – beiseitewischen lässt. Der Klimaschutz, so die Forderung, müsse zur alles beherrschenden „Dominanz“ werden.

Was die ARD ihren Zuschauern verschwieg

Und nun kommt der eigentliche Skandal, der bezeichnender kaum sein könnte: Die ARD präsentierte Knie brav als „Mobilitätsforscher“ – als neutralen, objektiven Wissenschaftler. Was die Redaktion ihren Zuschauern jedoch geflissentlich verschwieg, ist sein Engagement bei der Klimainitiative „Scientists for Future“, einem Zusammenschluss von Aktivisten im wissenschaftlichen Gewand. Auch seine Mitgliedschaft im Rat der Lobby-Organisation Agora Verkehrswende blieb unerwähnt.

Diese Auslassung ist alles andere als ein Versehen. Wer einen klimapolitischen Aktivisten als unparteiischen Experten verkauft, betreibt keine Information, sondern Meinungsmache auf Gebührenzahlerkosten. Der Bürger, der monatlich seinen Rundfunkbeitrag entrichtet, hat ein Recht darauf zu erfahren, wessen Interessen hier vertreten werden. Genau diese Intransparenz ist es, die das Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen Anstalten Tag für Tag weiter erodieren lässt.

Die ideologische Brille statt nüchterner Vernunft

Man könnte fast meinen, hier solle bewusst Hysterie geschürt werden. Eine sommerliche Hitzewelle – ein durchaus natürliches Phänomen, das es in der Geschichte der Menschheit schon immer gegeben hat – wird zum Vorboten der „unbewohnbaren“ Erde stilisiert. Und die Lösung soll ausgerechnet darin bestehen, dass wir aufhören zu bauen, zu arbeiten und zu produzieren?

Versiegelte Flächen zurückbauen, Neubaugebiete verbieten, Schulpläne umwerfen, die Wirtschaft an Thermometerwerten ausrichten – das klingt weniger nach durchdachter Stadtplanung als nach einem ideologischen Programm, das den Menschen in eine vormoderne Bescheidenheit zurückzwingen will. Wer Deutschland tatsächlich liebt und seine Bürger im Blick hat, der baut Wohnraum, statt ihn zu verteufeln. Der schafft Infrastruktur, statt sie stillzulegen.

Was bleibt, ist die ernüchternde Erkenntnis, dass solche Stimmen in unseren Leitmedien nicht etwa als das eingeordnet werden, was sie sind – nämlich aktivistische Einzelmeinungen –, sondern als wissenschaftliche Wahrheit verkauft werden. Es wird höchste Zeit, dass wir wieder zwischen seriöser Forschung und politischer Agenda unterscheiden lernen. Die Zukunft Deutschlands darf nicht von jenen geprägt werden, die unseren Wohlstand und unsere Lebensweise als das eigentliche Problem betrachten.

Werte, die Bestand haben

In Zeiten, in denen scheinbar selbst grundlegende Säulen unseres Gemeinwesens – vom Bauen bis zur Arbeit – ideologisch in Frage gestellt werden, gewinnt eines an Bedeutung: die Rückbesinnung auf das Beständige und Krisenfeste. Wer sein Vermögen unabhängig von politischen Moden und apokalyptischen Schreckensszenarien absichern möchte, dem bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber seit Jahrtausenden einen verlässlichen Anker. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bewahren sie ihren Wert auch dann, wenn ringsum vieles ins Wanken gerät.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich eigenständig informieren sowie gegebenenfalls fachkundigen Rat einholen.

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