
Wenn Kinderschänder zur Lachnummer werden: Eine Linken-Abgeordnete und der Tiefpunkt im Bundestag

Es gibt Momente, in denen der Bundestag sein wahres Gesicht zeigt. Momente, in denen die moralische Verkommenheit eines Teils unserer politischen Klasse nicht mehr hinter Phrasen und Sonntagsreden verborgen werden kann. Ein solcher Moment ereignete sich am vergangenen Donnerstag, als die AfD-Vorsitzende Alice Weidel im Hohen Hause über eine sogenannte Grooming-Gang in Nürnberg sprach – und aus den Reihen der Linkspartei Gelächter zu vernehmen war.
Minderjährige als Sexsklaven – und eine Abgeordnete lacht
Weidel schilderte einen Sachverhalt, der eigentlich jeden anständigen Menschen in Wut und Trauer versetzen müsste. Am Hauptbahnhof von Nürnberg, so führte sie aus, hätten Migrantenbanden minderjährige deutsche Mädchen mit Drogen gefügig gemacht, um sie anschließend als Sexsklaven zu missbrauchen. Eine Wahrheit, die schwer auszuhalten ist. Eine Wahrheit, die man mit gesenktem Kopf und betroffener Miene zur Kenntnis nehmen sollte.
Doch was geschah stattdessen? In der Videoübertragung war Gelächter zu hören. Das Protokoll der Plenarsitzung liefert die unrühmliche Auflösung: Es handelte sich um die Linken-Abgeordnete Katrin Fey. Pikanterweise ist ausgerechnet diese Dame im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe Obfrau ihrer Fraktion. Auf ihrer Webseite, so heißt es, wolle sie sich für ein „Mehr an sozialer Gerechtigkeit und Menschlichkeit“ einsetzen.
Wer über das Schicksal missbrauchter Kinder lacht, hat in einem Ausschuss für Menschenrechte nicht das Geringste verloren.
Die Fakten, die niemand hören will
Was die Bayerische Polizei zu dem Fall mitteilte, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Junge Mädchen, die in prekären Verhältnissen lebten, seien gezielt von Drogendealern angesprochen, mit Geschenken umgarnt und systematisch in die Abhängigkeit getrieben worden. Anschließend habe man sie sexuell ausgebeutet. Bei den Tatverdächtigen handele es sich überwiegend um junge Männer „syrischer, pakistanischer und nordafrikanischer Herkunft“, wie die Behörde unmissverständlich festhielt.
Es ist genau diese Herkunft, die in unserem Land seit Jahren totgeschwiegen, beschönigt und unter den Teppich gekehrt werden soll. Doch die Realität lässt sich nicht wegmoderieren. Sie holt uns ein – an Bahnhöfen, in Schwimmbädern, auf Stadtfesten. Und immer wieder lautet die Frage, die Weidel zu Recht in den Saal warf: Wie viele Nürnbergs gibt es in Deutschland?
Selbsthass als Staatsräson
Weidel ließ es nicht bei der Schilderung der Tat bewenden. Sie stellte die unbequeme, ja brennende Frage, was man durch Massenmigration, durch Verrohung und Sittenverfall aus diesem Land gemacht habe. Prompt hagelte es Zwischenrufe, unter anderem vom SPD-Politiker Ralf Stegner. Man solle die Deutschen nicht für naiv halten, konterte die AfD-Vorsitzende.
Besonders scharf ins Gericht ging sie mit der Arbeitsministerin Bärbel Bas, die die Bevölkerung als „einheitsbraun“ bezeichnet hatte. Eine Entgleisung, die symptomatisch ist für eine politische Haltung, die das Eigene verachtet. Wer so über das eigene Volk spreche, so Weidel, hasse das Eigene und habe in einer Regierung nichts zu suchen. Dem ist kaum etwas hinzuzufügen.
Ein Spiegel unserer politischen Zustände
Die lachende Abgeordnete ist mehr als ein einzelner Fehltritt. Sie ist ein Sinnbild für den Zustand eines Teils unserer politischen Eliten, die offenbar jedes Gespür für Anstand und Mitgefühl verloren haben – jedenfalls dann, wenn die Opfer Deutsche und die Täter Migranten sind. Bei umgekehrten Vorzeichen wären die Tränen geflossen, die Kerzen entzündet, die Mahnwachen organisiert worden. So aber bleibt nur ein Lachen im Plenarsaal, das in seiner Kälte schwer zu ertragen ist.
Es ist genau diese Doppelmoral, die das Vertrauen vieler Bürger in die etablierten Parteien zerstört hat. Und es ist nicht allein die Meinung unserer Redaktion, dass ein Großteil des deutschen Volkes diese ideologisch verbrämte Realitätsverweigerung satt hat. Die Menschen registrieren sehr genau, wer ihre Sorgen ernst nimmt – und wer über ihr Leid hinweggrinst. Was Deutschland dringend braucht, sind Politiker, die wieder für dieses Land regieren und nicht gegen es.
Die zunehmende Kriminalität, die importierte Gewalt und die schamlose Verharmlosung durch Teile des politischen Establishments sind das bittere Ergebnis einer jahrelangen Fehlpolitik, die endlich beendet werden muss. Die Opfer haben es verdient, dass man ihrem Schicksal mit Ernst begegnet – und nicht mit Hohn.

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