
Wie deutsche Medien Trump zum Bösewicht stilisieren – und Davos-Eliten zu moralischen Rettern verklären

Die Berichterstattung deutscher Leitmedien über Donald Trumps Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos offenbart einmal mehr ein erschreckendes Muster: Während der amerikanische Präsident konsequent als Inkarnation des Bösen dargestellt wird, erscheinen europäische Politiker wie Ursula von der Leyen, Friedrich Merz und Emmanuel Macron als strahlende Hüter der moralischen Ordnung. Ein Schauspiel, das bei nüchterner Betrachtung als das entlarvt wird, was es ist: eine groteske Farce.
Der pawlowsche Reflex der Redaktionen
Zwischen dem amerikanischen Präsidenten und der deutschen Presse hat sich eine regelrechte Hassliebe entwickelt – wobei die Betonung eindeutig auf dem ersten Teil liegt. Nahezu jeder öffentliche Auftritt Trumps löst in den Nachrichtenredaktionen reflexartige Abwehrreaktionen aus. Selbst seine Davos-Rede, die trotz der spürbar skeptischen Haltung Europas gegenüber den USA bemerkenswert sachlich ausfiel, provozierte maximale Empörung.
Der Stern stilisierte Trump prompt zum Isolator des Westens, einem Machtpolitiker, der in Davos angeblich "zu Kreuze kroch". Gleichzeitig wurde seine Ansprache als Bankrotterklärung der NATO interpretiert. Die Frankfurter Rundschau warnte ihre Leser eindringlich davor, sich vom gemäßigten Ton des US-Präsidenten einlullen zu lassen. Die Schlagzeilen klingen martialisch – Trump verkauft sich eben zuverlässig gut.
Doppelte Standards bei der Faktenprüfung
Besonders irritierend wirkt die selektive Empörung der deutschen Medienlandschaft. Dass Trump europäische Staatschefs wie Emmanuel Macron regelmäßig öffentlich bloßstellt, sorgt für kollektive Entrüstung. Selbstverständlich schickt auch die Tagesschau ihre Faktenchecker ins Rennen – Trumps Rede sei gespickt mit Ungenauigkeiten und Falschaussagen gewesen.
Doch wo bleibt diese journalistische Akribie, wenn Macron, Merz und von der Leyen Lüge auf Lüge stapeln? Ob es um ihre Innenpolitik geht, den tatsächlichen Zustand der Wirtschaft, den Ukraine-Konflikt oder die gescheiterte Energiewende, die Europa in eine Armutsspirale treibt – hier schweigen die Faktenchecker beharrlich. Der Aufbau eines orwellschen Überwachungsstaates, maßgeblich von Deutschland vorangetrieben, scheint deutsche Journalisten ebenfalls nicht zu beunruhigen.
Das manichäische Weltbild der Medien
Gemeinsam mit der Politik haben die deutschen Medien ein strikt dualistisches Weltbild etabliert. Auf der einen Seite: Trump, die Personifizierung des Bösen, der europäische Humanisten mit seinen Zöllen in die Enge treibt und nun sogar mit einer aggressiven Landnahme in Grönland liebäugelt. Auf der anderen Seite: das Licht, das Gute – die EU als großes Friedensprojekt, ursprünglich nur ein Bollwerk gegen die Sowjetunion, nun über Jahrzehnte zum Klimaretter und zur moralischen Letztinstanz des Westens umgedeutet.
Gesunder Patriotismus, ein schlanker Staat, der ostentative Kampf für Meinungsfreiheit und der Abbau des NGO-Molochs – all diese Errungenschaften einer reifen Zivilisation werden verachtet. Der Brüsseler Zentralismus hingegen, der diese Werte im europäischen Hyper- und Kontrollstaat für das vermeintliche "Gemeinwohl" auflösen möchte, wird als alternativlos präsentiert.
Die wachsende Kluft zwischen Realität und Berichterstattung
Muss man angesichts der europäischen Migrationskrise und der desaströsen Energiewende nicht eingestehen, dass Trump in der Sache recht hat? Die arrogante Herablassung der deutschen Kommentatoren spiegelt lediglich die Abgehobenheit der politischen Kaste wider. Aus der Perspektive eines deutsch getriebenen Euro-Sozialismus werden der amerikanische Geist, die vermeintliche Cowboy-Mentalität und die Spontaneität belächelt.
Zuhören ist nicht mehr erwünscht; die amerikanische Haltung gilt als antagonistisch und innerhalb des woken Zeitgeistes als moralisch verwerflich. Ein Reflex, so töricht, dass es fast körperlich schmerzt, solchem Journalismus zu folgen. Sollte es nicht die Aufgabe der Medien sein, Europas wahre geopolitische Lage und die Herausforderungen durch Energieknappheit und Ressourcenbeschränkungen zu erklären?
Das wahre Spiel hinter den Kulissen
Europäische Nationen täten gut daran, sich mit den Amerikanern zu verbünden, Frieden mit Russland zu schließen und zur politischen Vernunft zurückzukehren. Doch über allem schwebt die Hoffnung, dass in drei Jahren ein pro-europäischer, globalistischer Präsident Trump nachfolgen wird – eine Figur im Stile Barack Obamas, die den roten Faden des Klimasozialismus wieder aufnimmt.
Sollte das klimasozialistische Projekt der EU in absehbarer Zeit kollabieren, wäre ein starkes, autonomes Amerika das Ziel einer panischen Kapitalflucht – ein potenzielles Ende des Brüsseler Zentralapparats. Die Rückkehr in den klimasozialistischen Schoß würde nur über digitale Währungskontrollen und Kapitalverkehrsbeschränkungen gelingen, was Europas Angriffe auf Trumps Präsidentschaft erklärt.
Die ethische Bankrotterklärung Europas
Es ist genau diese Macht, die seit vier Jahren den desaströsen Zermürbungskrieg im Donbass am Leben hält. Und es ist nicht Trump, sondern europäische Politiker, die das Gespenst einer unmittelbar bevorstehenden russischen Invasion in die Köpfe und Seelen der Bürger einpflanzen. Tag für Tag, Woche für Woche wird ein Szenario maximaler Bedrohung beschworen, das jede Abweichung moralisch diskreditiert und Verhandlungsbereitschaft als Schwäche – oder gar Verrat – brandmarkt.
Die Massentode in der Ukraine offenbaren Europas ethischen Verfall ohne Gnade. Darüber hinaus ist die Eskalation gegen eine Atommacht militärisch aussichtslos, wirtschaftlich ein Selbstmordkommando und ethisch verwerflich. Macron, Merz und von der Leyen wissen längst, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen ist – unabhängig von den in die Ukraine geschickten Mitteln.
Viele erkennen nicht, dass Trumps Scheitern den letzten einflussreichen Fürsprecher für Meinungsfreiheit, freie Märkte und rationale Deregulierung politisch eliminieren würde.
Es waren Amerikaner – Vizepräsident J.D. Vance und Außenminister Marco Rubio –, die in den vergangenen Monaten wiederholt in Brüssel intervenierten, als die digitale Freiheit auf Plattformen wie X, Telegram und Meta akut bedroht war. Die Liste europäischer Verteidiger der Freiheit ist dagegen alarmierend kurz geworden.
Die deutsche Medienlandschaft hat über ein Jahrzehnt das Bild eines sprunghaften, irrationalen, intellektuell beschränkten Chauvinisten kultiviert – mit großem Erfolg. Die ständige Wiederholung identischer Interpretationen seiner Handlungen, ihre moralische Bewertung und die dramatische Eskalation unter dem Mantra einer regelbasierten Weltordnung haben ein Narrativ geschaffen, das keinen Raum für Ambiguität lässt. Rein manichäisch – und damit zutiefst unwahr.

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