
Wien zeigt sein wahres Gesicht: Universität entzieht Mathematiker die Ehrung – weil er falsch denkt

Es gibt Momente, in denen man kaum glauben kann, dass man sich noch immer in Europa befindet, jenem Kontinent, der sich einst die Aufklärung auf die Fahnen schrieb. Die Universität Wien hat dem renommierten Mathematiker Rudolf Taschner kurzerhand das bereits geplante Goldene Doktordiplom verweigert. Der Grund? Er denkt nicht so, wie es die akademische Korrektheit befiehlt. Er hat den Klimawandel als „Scheinproblem" eingeordnet und sich erlaubt, an Gender- und Postcolonial-Studies zu zweifeln. Damit war sein Schicksal an der einst stolzen Wiener Alma Mater offenbar besiegelt.
50 Jahre Forschung – ausradiert wegen Meinungsdelikten
Das Goldene Doktordiplom wird in Österreich traditionell 50 Jahre nach der Promotion verliehen. Eine Würdigung des Lebenswerks, eine Geste des Respekts gegenüber denjenigen, die ein halbes Jahrhundert lang Wissenschaft betrieben haben. Genau diese Auszeichnung sollte Taschner, Professor an der Technischen Universität Wien und einer der bekanntesten Vermittler mathematischer Bildung im deutschsprachigen Raum, erhalten. Doch der Senat zog kurzfristig die Notbremse. Fünf Jahrzehnte wissenschaftlicher Arbeit – weggewischt, weil der 73-Jährige unbequeme Fragen stellte.
Taschner, der seit 2017 für die ÖVP im österreichischen Parlament sitzt, hat in der Vergangenheit mehrfach öffentlich Position bezogen. Er kritisierte die Förderpraxis des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung scharf und bezeichnete bestimmte Gender-Projekte als „verbranntes Geld". Eine Aussage, die für jeden Steuerzahler eigentlich nachvollziehbar sein dürfte – nur eben nicht für jene, die in den geschützten Werkstätten der woken Akademie ihr Auskommen finden.
Wenn aus dem Tempel des Wissens ein Tribunal der Gesinnung wird
Was hier in Wien geschieht, ist mehr als eine Petitesse aus dem akademischen Elfenbeinturm. Es ist ein Symptom. Universitäten, die einst als Bastionen der freien Rede und des kritischen Denkens galten, verwandeln sich zusehends in ideologische Erziehungsanstalten, in denen Abweichler nicht mehr widerlegt, sondern stigmatisiert werden. Die Frage, ob Taschner mit seiner Klimaskepsis recht oder unrecht hat, wird gar nicht erst gestellt. Es genügt, dass er die falsche Meinung hat.
Bezeichnenderweise ist es ein Mathematiker, der die Klima-Hysterie hinterfragt. Wer, wenn nicht ein Wissenschaftler, der sein Leben mit Zahlen, Statistik und Logik verbracht hat, sollte qualifiziert sein, die zugrundeliegenden Modelle und Prognosen kritisch zu prüfen? Doch genau das ist offenbar das Problem. Wer die Heilige Schrift der Klimaprediger zerlegt, dem wird der Zutritt zum Tempel verwehrt.
ÖVP empört – die Frage ist nur: Wie glaubwürdig?
Aus der ÖVP, der Partei Taschners, hagelt es nun Kritik. Generalsekretär Nico Marchetti spricht von einer „ideologisch motivierten" Absage und warnt vor einer „ideologisch getriebenen Wissenschaft". Eine Universität stärke ihren Ruf nicht durch Ausgrenzung, sondern durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen, so der Tenor weiterer Parteivertreter. Wahre Worte. Allein die Frage darf erlaubt sein, warum konservative Volksparteien – sei es in Österreich oder in Deutschland – jahrelang tatenlos zugesehen haben, wie sich der Mief der ideologischen Einseitigkeit in den Hörsälen breitmachte. Wer die Felder den Aktivisten überlässt, darf sich nicht wundern, wenn er sie irgendwann nicht mehr betreten darf.
Die Universität schweigt – wie immer
Die Universität Wien selbst hüllt sich, wenig überraschend, in vornehmes Schweigen. Eine ausführliche Stellungnahme blieb aus. Das ist die Methode geworden: Entscheidungen treffen, Andersdenkende ausgrenzen, und auf Nachfrage in beredtes Schweigen verfallen. Eine Diskussion über die eigentliche wissenschaftliche Substanz von Taschners Aussagen findet nicht statt – weil sie offenbar gefürchtet wird. Wer sich seiner Position sicher ist, der argumentiert. Wer schweigt und ausschließt, der hat etwas zu verbergen.
Ein Lehrstück über den Zustand unserer akademischen Welt
Der Fall Taschner ist exemplarisch für eine Entwicklung, die nicht auf Wien beschränkt ist. Von Berlin über München bis nach Hamburg erleben wir, wie Universitäten zu Veranstaltungsorten der ideologischen Selbstvergewisserung mutieren. Konservative Stimmen werden ausgeladen, kritische Forscher diffamiert, abweichende Positionen pathologisiert. Was als Wissenschaft daherkommt, ist oft kaum mehr als die akademische Verlängerung politischer Agenden – mit Steuermitteln finanziert, versteht sich.
Dass ausgerechnet ein Mathematiker, dessen Disziplin von schonungsloser Logik und Beweisbarkeit lebt, dem Tribunal der Gesinnungsprüfer zum Opfer fällt, ist von einer bitteren Symbolkraft. Die Wahrheit, so scheint es, hat in den geheiligten Hallen der Wiener Alma Mater Hausverbot bekommen. Übrig bleibt eine Wissenschaft, die ihren Namen kaum noch verdient – und Bürger, die zu Recht das Vertrauen in eine Institution verlieren, die einst als Hort des freien Geistes galt.
Wer in solchen Zeiten nach Stabilität sucht, sollte sich nicht auf die Beständigkeit von Institutionen verlassen, die ihr Ansehen mutwillig zerlegen. Werte, die unabhängig von ideologischen Moden Bestand haben, finden sich nur noch selten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber gehören zu den wenigen Konstanten, die seit Jahrtausenden ihre Funktion erfüllen – als Wertaufbewahrungsmittel jenseits politischer Launen und akademischer Befindlichkeiten. Eine Beimischung zum eigenen Vermögen kann gerade in unsicheren Zeiten als Stabilitätsanker dienen.
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