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Kettner Edelmetalle
28.01.2026
15:59 Uhr

Wirtschaftsflaute ohne Ende: Merz-Regierung muss Wachstumsprognose erneut nach unten korrigieren

Die deutsche Wirtschaft kommt einfach nicht in Fahrt. Was Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts verkündete, dürfte selbst hartgesottene Optimisten ernüchtern: Gerade einmal 1,0 Prozent Wachstum erwartet die Bundesregierung für das laufende Jahr 2026. Noch im Herbst hatte man sich mit 1,3 Prozent getröstet – nun also die nächste Korrektur nach unten.

Schuldenfinanziertes Strohfeuer statt echter Aufschwung

Besonders pikant ist dabei die Zusammensetzung dieses ohnehin mageren Wachstums. Rund zwei Drittel des prognostizierten BIP-Zuwachses sollen durch staatliche Investitionen getrieben werden. Mit anderen Worten: Ohne die schuldenfinanzierten „Sondervermögen" für Infrastruktur, Klimaschutz und Bundeswehr würde Deutschland wirtschaftlich praktisch auf der Stelle treten. Das ist kein Aufschwung – das ist ein teuer erkauftes Strohfeuer auf Kosten künftiger Generationen.

Finanzminister Lars Klingbeil mahnte zwar mehr Tempo bei der Umsetzung der staatlichen Investitionen an. Doch die notwendigen Gesetzesänderungen zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren sind noch nicht einmal beschlossen. Typisch für diese Regierung: Große Ankündigungen, schleppende Umsetzung.

Industriestandort Deutschland im freien Fall

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. 2025 schrammte Deutschland nur haarscharf am dritten Jahr ohne Wirtschaftswachstum vorbei – ein klägliches Plus von 0,2 Prozent. Während andere große Industrienationen längst wieder Fahrt aufgenommen haben, dümpelt die einstige Wirtschaftslokomotive Europas vor sich hin.

„Die erwartete wirtschaftliche Erholung ist gering und bleibt brüchig"

So das vernichtende Urteil von Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Ihre Kollegin Helena Melnikov von der DIHK formulierte es noch drastischer: Deutschland wachse viel zu langsam, das Mini-Plus sei ein ernüchterndes Signal und weit entfernt von dem, was der Standort eigentlich leisten könnte.

Exportnation am Tropf – US-Zölle und China-Konkurrenz setzen zu

Der deutsche Export, einst Garant für Wohlstand und Arbeitsplätze, schwächelt bedenklich. Die von US-Präsident Trump verhängten Zölle haben ihre Wirkung nicht verfehlt: 2025 brachen die deutschen Exporte in die USA um fast zehn Prozent ein. Gleichzeitig drängt China mit immer wettbewerbsfähigeren Produkten auf die Weltmärkte.

Die Antwort der Bundesregierung? Neue Handelsabkommen mit dem Mercosur-Staatenbund und Indien sollen es richten. Ob diese Strategie aufgeht, steht in den Sternen. Sicher ist nur: Die goldenen Zeiten des deutschen Exportwunders sind vorerst vorbei.

Hausgemachte Probleme werden ignoriert

Wirtschaftsverbände werden nicht müde, auf die wahren Ursachen der deutschen Misere hinzuweisen: im internationalen Vergleich exorbitante Energiepreise, eine erdrückende Steuer- und Abgabenlast sowie eine Bürokratie, die jeden unternehmerischen Elan im Keim erstickt. Die Bundesregierung hat zwar Maßnahmen angekündigt – doch die Wirtschaft fordert deutlich höhere Entlastungen.

Die Stahlindustrie spricht bereits vom vierten Krisenjahr in Folge. Die Rohstahlproduktion ist stark rückläufig. Konzerne bauen massenhaft Stellen ab. Und was macht die Politik? Sie diskutiert über stufenweise Steuersenkungen ab 2028 – sofern es die Haushaltslage zulässt. Ein Hohn angesichts der akuten Notlage.

Demografische Zeitbombe tickt unaufhaltsam

Als wäre all das nicht genug, verschärft die demografische Entwicklung die Probleme zusätzlich. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente, qualifizierter Nachwuchs fehlt an allen Ecken und Enden. Die Regierung setzt auf Fachkräfte-Einwanderung und die sogenannte „Aktivrente" – also Arbeit im Rentenalter. Ob das reicht, um den drohenden Fachkräftemangel abzuwenden, darf bezweifelt werden.

Die Inflation soll mit 2,1 Prozent zwar etwas niedriger ausfallen als in den Vorjahren. Doch angesichts der massiven Schuldenaufnahme durch die Sondervermögen dürfte dieser Wert kaum zu halten sein. Die Zeche für die aktuelle Politik werden kommende Generationen zahlen müssen – in Form von Zinsen, Steuern und Abgaben.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und einer Politik, die auf Schulden statt auf echte Reformen setzt, gewinnt die Absicherung des eigenen Vermögens an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios darstellen.

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