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Kettner Edelmetalle
26.03.2026
13:15 Uhr

Wohnungsbau am Abgrund: Gewerkschaft fordert staatlich verordnete Billigzinsen

Der deutsche Wohnungsbau liegt am Boden – und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) greift nun zu einer Forderung, die man getrost als verzweifelt bezeichnen darf: Staatlich subventionierte Kreditzinsen von nur einem Prozent sollen den kollabierten Neubau wiederbeleben. Dazu kommen Rufe nach vereinfachten Baustandards und dem sogenannten „Gebäudetyp E", der günstigeres Bauen ermöglichen soll. Was auf den ersten Blick nach pragmatischer Krisenbewältigung klingt, wirft bei genauerem Hinsehen fundamentale Fragen auf.

Ein Desaster mit Ansage

Dass der Wohnungsbau in Deutschland einbrechen würde, war absehbar. Seit 2020 haben explodierende Baukosten pro Quadratmeter, steigende Zinsen und eine geradezu erstickende Regulierungswut den Neubau systematisch abgewürgt. Die Zinswende der Europäischen Zentralbank, die nach Jahren der Nullzinspolitik unvermeidlich wurde, hat Bauherren und Investoren gleichermaßen den Boden unter den Füßen weggezogen. Wer heute ein Mehrfamilienhaus errichten will, sieht sich mit Finanzierungskosten konfrontiert, die jede Kalkulation zur Makulatur machen.

Und was hat die Politik getan? Jahrelang wurde mit immer ambitionierteren Klimaauflagen, Energieeffizienzstandards und bürokratischen Genehmigungsverfahren jeder Anreiz zum Bauen erstickt. Die einstige Ampelregierung hatte vollmundig 400.000 neue Wohnungen pro Jahr versprochen – geliefert wurde ein Bruchteil davon. Ein klassisches Beispiel für die Diskrepanz zwischen politischer Ankündigung und realer Umsetzung.

Zinsbremse: Symptombekämpfung statt Ursachentherapie

Die Forderung der IG Bau nach einer staatlichen Zinsbremse auf ein Prozent mag populär klingen. Doch wer soll das bezahlen? Richtig: der Steuerzahler. In einer Zeit, in der die neue Große Koalition unter Friedrich Merz bereits ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur aufgelegt hat – ein euphemistischer Begriff für das, was es tatsächlich ist: neue Schulden in historischem Ausmaß – wäre eine zusätzliche Zinssubventionierung ein weiterer Posten auf der ohnehin schon astronomischen Rechnung, die kommende Generationen begleichen müssen.

Dabei liegt das eigentliche Problem tiefer. Deutschland hat sich über Jahrzehnte ein Dickicht aus Bauvorschriften, Umweltauflagen und Genehmigungsprozessen geschaffen, das seinesgleichen sucht. Wer in diesem Land bauen will, braucht nicht nur Kapital, sondern vor allem Geduld – und einen guten Anwalt. Der nun ins Spiel gebrachte „Gebäudetyp E" soll zwar vereinfachte Standards ermöglichen, doch ob dieser Ansatz tatsächlich den gordischen Knoten der deutschen Baubürokratie durchschlagen kann, darf bezweifelt werden.

Die wahren Verlierer der Krise

Die Leidtragenden sind, wie so oft, die ganz normalen Bürger. Junge Familien, die sich den Traum vom Eigenheim längst abgeschminkt haben. Mieter in Ballungsräumen, die für immer kleinere Wohnungen immer höhere Mieten zahlen. Und Handwerksbetriebe, denen schlicht die Aufträge wegbrechen. Während die Politik über Klimaneutralität bis 2045 philosophiert und diese sogar im Grundgesetz verankert, fehlen in Deutschland hunderttausende bezahlbare Wohnungen.

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet eine Gewerkschaft nun nach weniger Regulierung ruft. Wenn selbst die IG Bau erkennt, dass überbordende Baustandards Teil des Problems sind, sollte das der Politik zu denken geben. Doch die Erfahrung lehrt: In Berlin mahlen die Mühlen langsam – wenn sie überhaupt mahlen.

Edelmetalle als Fels in der Brandung

Wer angesichts dieser Gemengelage nach sicheren Häfen für sein Vermögen sucht, sollte den Blick über den Immobilienmarkt hinaus weiten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade in Zeiten, in denen Staaten die Notenpresse anwerfen und die Schuldenberge in schwindelerregende Höhen wachsen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie einen Schutz, den weder Betongold noch Papierwerte in dieser Form garantieren können.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Für individuelle Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich. Wir empfehlen, im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren.

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