
Aufstand im Gottesstaat: Iran brennt – und Trump zückt die Keule

Während das Mullah-Regime verzweifelt versucht, die Kommunikation seiner Bürger durch eine landesweite Internetblockade zu unterbinden, lassen sich die mutigen Iraner nicht mundtot machen. Am Freitagabend versammelten sich erneut tausende Menschen in den Straßen Teherans und anderer Großstädte, um gegen die theokratische Diktatur aufzubegehren. Die Bilder, die trotz aller Zensurbemühungen den Weg in die Welt finden, zeigen ein Volk am Rande der Explosion.
Sprechchöre gegen den Despoten
Im Teheraner Stadtteil Sadatabad schlugen Demonstranten auf Töpfe und skandierten unmissverständlich: „Tod Chamenei!" Diese Rufe richten sich direkt gegen das 86-jährige geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei, der sein Land seit Jahrzehnten mit eiserner Faust regiert. Die Proteste haben sich längst über die Hauptstadt hinaus ausgebreitet – von Maschhad im Osten über Täbris im Norden bis nach Kom südlich von Teheran brennen die Straßen.
Was als Aufstand wütender Händler gegen den dramatischen Verfall der Landeswährung Rial begann, hat sich zu einer landesweiten Erhebung gegen das gesamte System entwickelt. Die Wirtschaftskrise trifft die einfachen Menschen mit voller Wucht, während die Revolutionsgarden und religiösen Eliten in Saus und Braus leben.
Trump droht mit militärischer Vergeltung
US-Präsident Donald Trump ließ keinen Zweifel daran, dass Washington die Entwicklungen im Iran mit Argusaugen verfolgt. Seine Warnung an die Führung in Teheran könnte kaum deutlicher ausfallen: „Fangt besser nicht an zu schießen, denn dann werden wir auch anfangen zu schießen."
Der Präsident stellte klar, dass ein amerikanisches Eingreifen keine Bodentruppen bedeuten würde, sondern gezielte Schläge „dort, wo es weh tut". Diese unmissverständliche Drohung dürfte in den Palästen der Mullahs für schlaflose Nächte sorgen – zumal Trump bereits im Juni 2025 bewiesen hat, dass er bei Angriffen auf iranische Einrichtungen nicht zögert.
Kronprinz ruft zur Besetzung der Stadtzentren auf
Mohammad Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten letzten Schahs, meldete sich aus dem Exil zu Wort. In einer über soziale Medien verbreiteten Videobotschaft forderte er die Iraner auf, nicht nur zu demonstrieren, sondern die Stadtzentren dauerhaft zu besetzen. Ein Aufruf, der an die erfolgreichen Revolutionen des Arabischen Frühlings erinnert – und der das Regime in Teheran in Panik versetzen dürfte.
Blutige Bilanz des Regimes
Die Brutalität, mit der die Sicherheitskräfte gegen die eigene Bevölkerung vorgehen, ist erschütternd. Nach Angaben der in Norwegen ansässigen Organisation Iran Human Rights wurden in knapp zwei Wochen mindestens 51 Demonstranten getötet – darunter neun Minderjährige. Ein Arzt aus Teheran berichtete dem US-Magazin „Time", dass allein sechs Krankenhäuser der Hauptstadt über 200 Todesfälle unter Demonstranten verzeichnet hätten, die meisten durch scharfe Munition.
Chamenei selbst bezeichnete die Protestierenden zynisch als „Unruhestifter", die nur handelten, „damit sich der Präsident der Vereinigten Staaten freut". Eine Aussage, die die völlige Realitätsferne des greisen Diktators offenbart. Die Menschen gehen nicht für Trump auf die Straße – sie kämpfen für ihre Freiheit, für wirtschaftliche Perspektiven und gegen ein System, das sie seit 45 Jahren unterdrückt.
Europas zaghafte Reaktion
Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir Starmer veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich „zutiefst besorgt" zeigten. Man verurteile die Tötung von Demonstranten „auf das Schärfste". Teheran konterte erwartungsgemäß mit dem Vorwurf der „Heuchelei" und „böswilligen Einmischung".
Ob diplomatische Appelle das Regime beeindrucken werden, darf bezweifelt werden. Die Geschichte lehrt, dass Diktaturen nur eine Sprache verstehen – und die spricht derzeit vor allem Donald Trump.
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