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18.05.2026
05:59 Uhr

Ausgegrenzt in Deutschland, empfangen im Vatikan: Papst Leo trifft AfD-Politiker Kaufmann

Ausgegrenzt in Deutschland, empfangen im Vatikan: Papst Leo trifft AfD-Politiker Kaufmann

Was für eine bemerkenswerte Pointe der deutschen Wirklichkeit: Während die selbsternannten Hüter des christlichen Glaubens in Deutschland einer demokratisch gewählten Oppositionspartei beharrlich die Tür vor der Nase zuschlagen, öffnet das Oberhaupt der katholischen Weltkirche bereitwillig die Pforten des Vatikans. AfD-Bundestagsabgeordneter Malte Kaufmann wurde von Papst Leo XIV. im Rahmen einer Audienz für Parlamentarier der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) empfangen – und das ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt, an dem der deutsche Katholikentag seine ideologische Brandmauer ein weiteres Mal hochzieht.

Eine Audienz mit Symbolwirkung

Kaufmann, Mitglied der deutschen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, ließ es sich nicht nehmen, dem Pontifex bei dieser Gelegenheit das politische Selbstverständnis seiner Partei zu erläutern. Auf der Plattform X teilte der Politiker ein Foto des Treffens und ließ wissen, er habe dem Papst dargelegt, dass die AfD für Familie und christliche Werte eintrete. Der Heilige Vater habe sich darüber erfreut gezeigt und sich bedankt, so Kaufmanns Schilderung. Inhaltlich ging es bei dem Treffen offiziell um die Bekämpfung von Drogenkriminalität im OSZE-Raum sowie deren Verharmlosung in den digitalen Medien.

Der Skandal der deutschen Kirchenfunktionäre

In einer Videobotschaft aus Rom übte Kaufmann scharfe Kritik am anhaltenden Ausschluss seiner Partei vom Katholikentag. Es sei schlicht „unmöglich“, dass die AfD dort nicht zugelassen werde – eine Praxis, die seit Jahren von den Verantwortlichen kultiviert werde. Die katholische Kirche in Deutschland fabriziere damit eine weitere Spaltung der Gesellschaft, so der Vorwurf des Abgeordneten. Und er hat recht: Wer Millionen Wähler pauschal aus dem religiösen Diskurs ausgrenzt, betreibt nicht christliche Nächstenliebe, sondern politischen Ausschluss im Gewand der Frömmigkeit.

Klöckners halbgare Stellungnahme

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), seit jeher um einen Spagat zwischen konservativem Anstrich und Kartellpolitik bemüht, wollte den Ausschluss offiziell nicht kommentieren. Zugleich raunte sie, es gebe Positionen bei der AfD, die sie schwierig mit dem christlichen Menschenbild vereinbaren könne. Welche das konkret sein sollen, blieb wie so oft im Nebel der wohlfeilen Andeutungen. Bemerkenswert: Über Abtreibungslobbyismus, Gendersegnungen, Frühsexualisierung oder Queergottesdienste, die in den vergangenen Jahren auf evangelischen wie katholischen Großveranstaltungen salonfähig gemacht wurden, verliert die ehemalige Weinkönigin kein kritisches Wort.

Ein Schlag ins Gesicht der deutschen Bischofskonferenz

Dass nun ausgerechnet das Oberhaupt der Weltkirche einen AfD-Abgeordneten empfängt – ohne theatralisches Aufbäumen, ohne moralischen Zeigefinger – dürfte in den Amtsstuben der Deutschen Bischofskonferenz für erhebliche Verstimmung sorgen. Während Kardinal Marx und Konsorten seit Jahren versuchen, die katholische Soziallehre dem zeitgeistigen Mainstream anzudienen, zeigt Rom, dass ein Gespräch mit Andersdenkenden kein Sündenfall, sondern Kern christlicher Praxis ist. Der Vatikan hat zwar stets betont, dass eine Audienz keine politische Anerkennung sämtlicher Positionen des Empfangenen bedeute – und doch wirkt das Bild aus Rom wie eine sanfte Ohrfeige für jene deutschen Kirchenfürsten, die ihre Aufgabe zunehmend darin sehen, parteipolitische Brandmauern zu errichten statt Seelsorge zu betreiben.

Die größere Geschichte: Eine Kirche im Niedergang

Der Vorgang reiht sich ein in das Bild einer deutschen Amtskirche, die ihre Schäfchen scharenweise verliert und sich dennoch hartnäckig weigert, die Ursachen dafür zu erkennen. Statt sich um den Verfall traditioneller Werte, um die Krise der Familie, um die Sorgen normaler Gläubiger zu kümmern, ergeht man sich in politischen Positionierungen, die mit dem eigentlichen Auftrag wenig zu tun haben. Wer wundert sich da noch über sinkende Kirchensteuereinnahmen und leere Bänke? Das Bild aus Rom hingegen erinnert daran, dass die katholische Kirche eigentlich eine universale Institution sein sollte – offen für alle, die das Gespräch suchen, und nicht ein verlängerter Arm des grün-linken Berliner Politikbetriebs.

Was bleibt

Kaufmann hat mit seinem Auftritt im Vatikan einen kommunikativen Volltreffer gelandet. Das Foto mit Papst Leo XIV. wird nicht nur in den sozialen Medien für Aufsehen sorgen, sondern auch jene Wähler ansprechen, die seit Jahren irritiert beobachten, wie die deutschen Großkirchen ihre eigentliche Substanz verspielen. Während Berlin und die Bischofskonferenz weiterhin auf Abgrenzung setzen, zeigt Rom: Das Gespräch ist möglich. In Zeiten politischer und gesellschaftlicher Verwerfungen ist diese Botschaft kostbarer als jeder Sonntagsappell aus deutschen Kanzeln. Und sie erinnert daran, dass dauerhafte Werte – Familie, Glaube, Tradition – sich nicht durch parteipolitisches Mobbing aus der Welt schaffen lassen. Sie kehren zurück, ob es den Brandmauer-Architekten passt oder nicht.

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