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Kettner Edelmetalle
23.06.2026
20:26 Uhr

Der „australische Austauschstudent“ als Statistik-Märchen: Wie ein ARD-Moderator die Realität verbiegt

Es war einer jener Momente im deutschen Staatsfunk, die man sich nicht ausdenken könnte, wenn sie nicht so traurig real wären. In der ARD-Sendung „Hart aber fair“ stand das Thema Gruppenvergewaltigungen auf der Agenda – und Moderator Louis Klamroth fand offenbar nichts Besseres zu tun, als die Herkunft der Täter mit einer geradezu absurden Relativierung zu verschleiern. Nichtdeutsche Tatverdächtige, so seine bemerkenswerte These, könnten doch auch „australische Austauschstudenten“ sein.

Nun, einige Monate später, liefert die nüchterne Statistik die Quittung für diese rhetorische Nebelkerze. Und die fällt vernichtend aus.

Was die Zahlen aus Baden-Württemberg wirklich offenbaren

Das baden-württembergische Innenministerium hat auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Daniel Lindenschmid hin konkrete Zahlen vorgelegt. Das Ergebnis ist so eindeutig, dass es jede weitere Diskussion über Klamroths „Down-Under-Studenten“ ad absurdum führt: Im Jahr 2025 wurden in Baden-Württemberg ganze 25 Fälle mit mindestens einem australischen Tatverdächtigen registriert. Der Anteil australischer Tatverdächtiger? Sage und schreibe 0,01 Prozent.

Ein Anteil von 0,01 Prozent – so viel zur Theorie vom kriminellen Austauschstudenten aus Sydney, der angeblich unsere Kriminalstatistik verzerrt.

Demgegenüber steht eine Realität, die sich beim besten Willen nicht wegmoderieren lässt. Insgesamt 170.309 Straftaten verzeichnete das Bundesland im Jahr 2025, bei denen mindestens ein nichtdeutscher Tatverdächtiger erfasst wurde. Im Vorjahr lag der Wert sogar noch bei 186.061. Und obwohl die Zahl leicht zurückging, bleibt sie weiterhin deutlich über dem Niveau von 2020.

Ein Anteil, der für sich spricht

Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger an allen Straftaten lag 2025 bei 48,0 Prozent. Bei Straftaten gegen das Leben erreichte er sogar 51,0 Prozent. Man halte sich diese Zahl einen Moment vor Augen: Bei den schwersten denkbaren Verbrechen stellen Nichtdeutsche die Mehrheit der Tatverdächtigen. Und das in einem Land, in dem ihr Bevölkerungsanteil weit von solchen Werten entfernt ist.

Besonders erschütternd entwickeln sich die Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Während 2020 noch 2.424 solcher Fälle mit mindestens einem nichtdeutschen Tatverdächtigen registriert wurden, stieg die Zahl bis 2025 auf 3.706 Fälle. Bei den Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit kletterte die Zahl im selben Zeitraum von 29.370 auf 37.523. Ein Anstieg, der jede Beschwichtigungsrhetorik Lügen straft.

Die Aufschlüsselung, die niemand sehen wollte

Erstmals weist die Polizeiliche Kriminalstatistik gesondert jene Fälle aus, bei denen Tatverdächtige keinen Aufenthalt in Deutschland hatten – also Touristen, Durchreisende oder, um in Klamroths Bildwelt zu bleiben, vielleicht eben jene legendären Austauschstudenten. Für diese Gruppe wurden 2025 lediglich 1.814 Straftaten registriert. Ein verschwindend geringer Anteil.

Wo liegen die wahren Brennpunkte? Bei Personen mit „sonstigem erlaubtem Aufenthalt“ wurden 106.700 Straftaten erfasst, bei Personen mit unerlaubtem Aufenthalt 29.575 Fälle. Für Asylbewerber und Flüchtlinge weist die Statistik 18.704 Straftaten aus. Der vielzitierte Tourist aus Übersee spielt dabei schlicht keine Rolle.

Die ernüchternde Wahrheit über Gruppenvergewaltigungen

Kommen wir zum eigentlichen Kern jener Sendung zurück. Nach Angaben der Bundesregierung wurden 2024 bundesweit 788 Gruppenvergewaltigungen registriert. Dabei erfasste man 1.011 Tatverdächtige, von denen 515 keine deutsche Staatsangehörigkeit besaßen – ein Anteil von 50,9 Prozent. Die fünf häufigsten Staatsangehörigkeiten waren Deutschland, Syrien, Afghanistan, Irak und die Türkei.

Australien? Taucht in dieser Liste mit keiner Silbe auf. Klamroths rhetorischer Trick war also nicht nur unangebracht, er war faktisch frei erfunden. Man fragt sich unweigerlich: Wozu eigentlich diese krampfhaften Verrenkungen, um die offensichtliche Realität zu verschleiern?

Wenn der Staatsfunk zur Verschleierungsmaschine wird

Genau hier liegt das eigentliche Skandalon. Ein gebührenfinanzierter öffentlich-rechtlicher Sender, der jeden Monat zwangsweise von Millionen Bürgern bezahlt wird, leistet sich Moderatoren, die offenkundige Fakten mit fadenscheinigen Konstruktionen kleinreden. Ist es nicht bezeichnend, dass ausgerechnet ein Abgeordneter der Opposition die Mühe auf sich nehmen musste, diese Zahlen ans Licht zu bringen?

Die Wahrheit ist: Die explodierende Kriminalität – allen voran die erschreckende Zunahme von Sexual- und Gewaltdelikten – ist das direkte Ergebnis einer jahrelangen verfehlten Migrationspolitik. Eine Politik, die Grenzen für nahezu unkontrollierbar erklärte und die berechtigten Sorgen der Bürger als Stammtischgerede abtat. Dass nun ausgerechnet die Statistik bestätigt, was viele Menschen längst aus eigener Anschauung wissen, ist kein Triumph – es ist eine traurige Bestätigung jahrelanger politischer Realitätsverweigerung.

Es ist eben nicht nur die Meinung einer einzelnen Redaktion, sondern die Überzeugung eines erheblichen Teils der deutschen Bevölkerung: Wer seine Bürger schützen will, muss zunächst die Probleme benennen dürfen, ohne sie hinter erfundenen Austauschstudenten zu verstecken. Deutschland braucht Politiker und Journalisten, die wieder bereit sind, der Realität ins Auge zu sehen – statt sie mit absurden Vergleichen zu vernebeln.

Sicherheit als Vermögensfrage

In Zeiten, in denen das Vertrauen in staatliche Institutionen und in eine wahrheitsgemäße Berichterstattung schwindet, suchen immer mehr Bürger nach Beständigkeit. Was für die persönliche Sicherheit gilt, gilt auch für die finanzielle: Wer sich nicht blind auf staatliche Zusicherungen verlassen möchte, setzt auf bewährte Werte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie Krisen, politische Wirren und Inflationsschübe überdauern. Als krisenfeste Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögensportfolio bieten sie eine Form der Unabhängigkeit, die kein Politiker und kein Moderator wegreden kann.

Hinweis: Dieser Beitrag spiegelt die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wider und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich vor einer Investition eigenständig informieren oder fachkundigen Rat einholen.

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