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Kettner Edelmetalle
23.03.2026
06:29 Uhr

Doppelte Abzocke an der Zapfsäule: Wie der Fiskus am Iran-Krieg mitverdient

Während deutsche Autofahrer an der Tankstelle zunehmend schlucken müssen, reibt sich der Staat klammheimlich die Hände. Denn was viele Bürger nicht wissen: Die Mehrwertsteuer auf Kraftstoff wirkt wie ein automatischer Gewinnhebel – je höher der Spritpreis, desto üppiger fließen die Steuereinnahmen. Ein Mechanismus, der in Krisenzeiten besonders perfide zuschlägt.

Krieg im Nahen Osten treibt die Preise – und füllt die Staatskasse

Seit der Eskalation des Iran-Konflikts kennen die Spritpreise in Deutschland nur eine Richtung: steil nach oben. Höhere Rohölpreise, wachsende Risiken für den Öltransport durch die strategisch bedeutsame Straße von Hormus und die allgemeine Nervosität an den Energiemärkten haben ihre Spuren hinterlassen. Nach Daten des ADAC kostete Super E10 zuletzt im Tagesmittel 2,068 Euro je Liter, Diesel sogar satte 2,229 Euro. Gegenüber dem Preisniveau vor Kriegsbeginn bedeutet das einen Aufschlag von rund 26 Cent bei Benzin und erschreckenden 41 bis 42 Cent bei Diesel.

Was auf den ersten Blick wie ein reines Marktphänomen aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als fiskalischer Selbstbedienungsladen. Denn auf jeden Cent Preisaufschlag kassiert der Staat automatisch mehr Mehrwertsteuer. Rechnerisch entfallen auf den Benzin-Aufschlag etwa 4,15 Cent zusätzliche Umsatzsteuer pro Liter, beim Diesel sind es sogar 6,55 bis 6,71 Cent. Klingt nach Peanuts? Ist es nicht.

3,5 Milliarden Euro – eine Modellrechnung mit Sprengkraft

Hochgerechnet auf den gesamten Jahresabsatz ergibt sich eine Brutto-Zusatzeinnahme von rund 3,5 Milliarden Euro allein durch die gestiegene Mehrwertsteuer auf Kraftstoff. Die Grundlage dieser Berechnung liefern die amtlichen Energiesteuerdaten des Statistischen Bundesamts: 15,3 Milliarden Euro Energiesteuer auf Benzin und 18,2 Milliarden Euro auf Diesel für das Jahr 2024. Zurückgerechnet auf die geltenden Steuersätze ergibt sich ein Jahresabsatz von etwa 23,4 Milliarden Litern Benzin und 38,7 Milliarden Litern Diesel.

Nun muss man fairerweise einräumen, dass diese 3,5 Milliarden eine Brutto-Größe darstellen. Unternehmen – Speditionen, Handwerksbetriebe, Lieferdienste – können die gezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend machen. Gerade beim Diesel, wo ein erheblicher Anteil auf gewerbliche Nutzung entfällt, schmilzt der tatsächliche Netto-Zusatzertrag des Staates daher zusammen. Doch genau hier beginnt das eigentlich Perfide an diesem System.

Der versteckte zweite Zugriff des Staates

Denn die Geschichte endet keineswegs an der Zapfsäule. Was Unternehmen an Vorsteuer abziehen, holen sie sich auf anderem Wege zurück – nämlich über höhere Preise für ihre Produkte und Dienstleistungen. Wenn Diesel dauerhaft teurer bleibt, steigen die Transportkosten. Speditionen und Logistiker können diese Mehrbelastung nicht ewig schlucken. Zeitversetzt schlagen sich die gestiegenen Frachtkosten in höheren Preisen für Lebensmittel, Baustoffe, Pakete und praktisch alle Waren des täglichen Bedarfs nieder. Und auf diese höheren Endpreise? Fällt erneut Mehrwertsteuer an.

Der Staat kassiert also zweimal. Erst direkt an der Tankstelle, dann indirekt über verteuerte Konsumgüter. Ein steuerlicher Perpetuum-mobile-Effekt, der den Bürger gleich doppelt trifft – und den Fiskus gleich doppelt bereichert. Wie groß dieser zweite Effekt ausfällt, lässt sich derzeit nicht seriös beziffern, da Branchen, Lagerbestände und Lieferketten höchst unterschiedlich reagieren. Der Mechanismus selbst ist jedoch so klar wie zynisch.

Eine Regierung, die an der Not ihrer Bürger verdient

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: In einer Zeit, in der deutsche Familien ohnehin unter einer galoppierenden Inflation ächzen, in der die Energiekosten seit Jahren auf historischen Höchstständen verharren und in der die Kaufkraft der Mittelschicht systematisch erodiert, unternimmt die Bundesregierung unter Friedrich Merz – nichts. Keine Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoff, kein temporärer Tankrabatt, keine Entlastung an der Zapfsäule. Stattdessen fließen die Milliarden in eine chronisch klamme Staatskasse, die durch das 500-Milliarden-Sondervermögen und andere Ausgabenprogramme ohnehin bereits auf Generationen hinaus verschuldet ist.

Dabei wäre es ein Leichtes, die Mehrwertsteuer auf Kraftstoff zumindest vorübergehend zu senken – wie es andere europäische Länder in vergleichbaren Krisensituationen vorgemacht haben. Doch offenbar fehlt der politische Wille. Oder schlimmer noch: Der Staat hat sich längst daran gewöhnt, an jeder Krise mitzuverdienen. Ob Energiekrise, Pandemie oder nun der Iran-Krieg – das Muster ist stets dasselbe. Die Bürger bluten, der Fiskus profitiert.

Für den deutschen Autofahrer, der morgens zur Arbeit pendelt, für die Handwerkerin, die ihre Kunden anfährt, für die Familie, die am Wochenende die Großeltern besucht – für sie alle bedeutet diese Entwicklung eine schleichende Enteignung. Erst wird das Tanken zum Luxus, dann werden auch noch die Brötchen teurer. Und der Staat? Der sitzt am längeren Hebel und kassiert. Doppelt.

Edelmetalle als Schutzschild gegen die schleichende Entwertung

In Zeiten, in denen die Kaufkraft des Euro durch steigende Energiepreise, Inflation und eine expansive Fiskalpolitik systematisch ausgehöhlt wird, rücken physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr in den Fokus kluger Anleger. Während der Staat an jeder Preiserhöhung mitverdient und die Bürger doppelt zur Kasse bittet, bieten Edelmetalle einen bewährten Schutz gegen die schleichende Entwertung des Geldes. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, sollte eine Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Portfolio ernsthaft in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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