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Kettner Edelmetalle
21.04.2026
16:59 Uhr

Druschba-Schock: Moskau dreht Berlin ab Mai erneut den Ölhahn zu

Druschba-Schock: Moskau dreht Berlin ab Mai erneut den Ölhahn zu

Die nächste Hiobsbotschaft für Deutschlands ohnehin angeschlagene Energieversorgung lässt nicht lange auf sich warten. Nach Informationen, die drei Industriequellen gegenüber Reuters bestätigt hätten, wolle Russland ab dem 1. Mai die Öllieferungen aus Kasachstan über die Druschba-Pipeline nach Deutschland vollständig stoppen. Ein angepasster Exportfahrplan sei bereits sowohl an Astana als auch an Berlin übermittelt worden. Der Kreml gab sich zunächst ahnungslos: Sprecher Dmitri Peskow erklärte, er wisse nichts von einem solchen Schritt, man werde die Information prüfen.

Ein Schlag gegen die ohnehin wackelige Versorgungssicherheit

Die Dimensionen sind beachtlich. Kasachstan lieferte 2025 über die Druschba-Leitung rund 2,146 Millionen Tonnen Öl nach Deutschland – etwa 43.000 Barrel pro Tag und damit 44 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Allein im ersten Quartal 2026 waren es bereits 730.000 Tonnen. Ein kompletter Lieferstopp würde rund 17 Prozent des Durchsatzes der PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt wegfallen lassen. Jener Raffinerie, die bis zu zwölf Millionen Tonnen Öl jährlich verarbeitet und deren Kraftstoffe neun von zehn Autos in Berlin und Brandenburg in Bewegung halten. Wer hier die Augen verschließt, verschließt sie vor einer möglichen Energiekatastrophe vor den Toren der Hauptstadt.

Das Erbe einer gescheiterten Energiepolitik

Wie konnte es so weit kommen? Die Antwort liegt in einer beispiellosen Kette politischer Fehlentscheidungen. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine stoppte Berlin die direkten Öllieferungen aus Russland, stellte die deutschen Töchter des russischen Ölgiganten Rosneft unter Treuhandverwaltung und suchte hektisch nach Alternativen. Seit 2023 floss kasachisches Öl über den nördlichen Ast der Druschba durch Polen nach Schwedt – eine Notlösung, die immer wieder durch ukrainische Drohnenangriffe auf den russischen Abschnitt der Pipeline unterbrochen wurde.

Parallel dazu zerlegten die Grünen in der zerfallenen Ampelkoalition planmäßig das energiepolitische Fundament der Bundesrepublik. Kernkraft abgeschaltet, Kohle verpönt, Nord Stream in die Luft gesprengt – und nun hängt die Versorgung eines ganzen Wirtschaftsraums am Tropf eines Landes, das Deutschland als Gegner betrachtet. Das ist keine Außen-, das ist Harakiri-Politik.

Naher Osten in Flammen, Moskau zieht die Zügel an

Der Zeitpunkt ist brisant. Während der Iran-Krieg die Energielieferungen aus dem Nahen Osten empfindlich stört und die Ölpreise nach Trumps Ankündigung, an einer Waffenruhe mit Teheran nicht festhalten zu wollen, um drei Prozent nach oben schossen, fällt nun auch noch die kasachische Route weg. Polens Pipelinebetreiber PERN signalisierte zwar, man sei bereit, Öl für die nicht-russischen PCK-Anteilseigner über den Hafen Danzig anzuliefern. Doch ob und wie schnell dies praktisch funktioniert, steht in den Sternen. Die Mehrheitseigentümer der Raffinerie sind neben Rosneft auch Shell und Eni.

Berlin in der selbstgebauten Falle

Was bleibt, ist ein ernüchterndes Bild: Deutschland hat sich aus ideologischen Gründen in eine energiepolitische Sackgasse manövriert, aus der es nur mit erheblichen Kosten wieder herauskommen wird. Während andere Nationen auf robuste Energieversorgung setzen, liefert sich die Bundesrepublik der Willkür geopolitischer Akteure aus. Verbraucher und Industrie werden die Zeche bezahlen – mit steigenden Preisen an der Zapfsäule und einer weiter schwindenden Wettbewerbsfähigkeit.

Bundeskanzler Merz, der mit dem Versprechen angetreten war, es besser zu machen, steht vor einer gewaltigen Aufgabe. Die Frage ist, ob die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD den Mut aufbringt, die energiepolitischen Scherben der Ampel zusammenzukehren – oder ob man weiter auf Zeit spielt, während Moskau, Teheran und andere die Bedingungen diktieren.

Vermögenssicherung in stürmischen Zeiten

Wenn ganze Lieferketten von heute auf morgen gekappt werden können, wenn Kriege und Sanktionen die Energiemärkte erschüttern und wenn die Politik ein ums andere Mal bewiesen hat, dass sie auf solche Schocks nicht vorbereitet ist, dann stellt sich für jeden Bürger die Frage nach dem Schutz des eigenen Vermögens. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Anker in Zeiten wirtschaftlicher und geopolitischer Turbulenzen bewährt. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Stabilität leisten – unabhängig von politischen Pipelines und fragilen Lieferbeziehungen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen geben die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Quellen wieder. Jede Anlageentscheidung erfordert eine eigene, sorgfältige Recherche. Für die eigenen finanziellen Entscheidungen ist jeder Anleger selbst verantwortlich.

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