
Erzeugerpreise für Dienstleistungen steigen weiter – CO2-Abgabe und Lohnkosten treiben Inflation
Die Preisspirale dreht sich unaufhaltsam weiter. Im dritten Quartal 2025 sind die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Das Statistische Bundesamt verkündete am Freitag diese wenig überraschende Nachricht, die einmal mehr die wirtschaftlichen Verwerfungen in unserem Land offenbart. Gegenüber dem zweiten Quartal 2025 kletterten die Preise um weitere 0,5 Prozent – ein schleichender Prozess, der den deutschen Mittelstand und die Verbraucher gleichermaßen belastet.
Die wahren Kostentreiber: Personal, Energie und politische Fehlentscheidungen
Was das Bundesamt in nüchternen Zahlen präsentiert, ist in Wahrheit ein Armutszeugnis für die deutsche Wirtschaftspolitik. Höhere Kosten für Personal, Material und Energie – so lautet die offizielle Begründung. Doch wer genauer hinschaut, erkennt die eigentlichen Verursacher dieser Entwicklung. Die zum Jahresbeginn erneut erhöhte CO2-Abgabe schlägt gnadenlos durch. Besonders im Bereich Verkehr und Lagerei zeigt sich dies deutlich: Post-, Kurier- und Expressdienste verteuerten sich um satte 5,7 Prozent, Lagerdienstleistungen um 3,0 Prozent.
Die politisch gewollte Verteuerung fossiler Energieträger trifft damit genau jene Branchen, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden. Während die Große Koalition unter Friedrich Merz vollmundig von Wirtschaftsförderung spricht, würgt die Realität der Klimapolitik jeden Aufschwung im Keim ab.
Lichtblicke nur auf hoher See
Einzig die Seeschifffahrt bietet einen Hoffnungsschimmer – allerdings aus den falschen Gründen. Mit einem Preisrückgang von 19,4 Prozent bei der Güterbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt offenbart sich eine besorgniserregende Entwicklung: Überkapazitäten aufgrund geringerer Nachfrage, insbesondere auf den Routen zwischen Europa, Nordamerika und Asien. Dies ist kein Zeichen wirtschaftlicher Gesundheit, sondern ein Symptom des globalen Handelsrückgangs – nicht zuletzt befeuert durch die massiven Zollerhöhungen der Trump-Administration.
Rechts- und Steuerberatung: Gebührenexplosion trifft Bürger
Besonders drastisch fällt der Preisanstieg bei freiberuflichen Dienstleistungen aus. Mit 2,8 Prozent liegt dieser Sektor deutlich über dem Durchschnitt. Die Steuerberatungskosten explodierten regelrecht um 6,9 Prozent, Rechtsberatungsleistungen um 4,8 Prozent. Neue Vergütungsordnungen, die Mitte des Jahres in Kraft traten, belasten nun jeden Bürger, der rechtliche oder steuerliche Hilfe benötigt.
Auch die Reinigungsbranche verzeichnet mit 4,9 Prozent einen überdurchschnittlichen Preisanstieg – Tariferhöhungen zu Jahresbeginn schlagen hier voll durch. Die befristete Überlassung von Arbeitskräften verteuerte sich um 3,8 Prozent, wobei die Unternehmen auf die schwierige Bewerberlage bei Fachkräften verweisen.
Ein Teufelskreis ohne Ausweg?
Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeichnen das Bild einer Volkswirtschaft, die sich in einem gefährlichen Teufelskreis befindet. Steigende Energiekosten durch politisch gewollte CO2-Bepreisung, höhere Löhne zur Kompensation der Inflation, und daraus resultierende weitere Preissteigerungen – ein Kreislauf, der den Wohlstand der deutschen Bürger systematisch aushöhlt. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung wird diese Entwicklung nicht stoppen, sondern durch zusätzliche Schulden künftige Generationen belasten und die Inflation weiter anheizen.
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