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15.01.2026
13:34 Uhr

Eskalation am Golf: Trump laviert zwischen Diplomatie und Drohgebärden

Eskalation am Golf: Trump laviert zwischen Diplomatie und Drohgebärden

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran erreichen einen neuen Siedepunkt. Während europäische Regierungsvertreter bereits mit einem US-Militärschlag binnen 24 Stunden rechneten, sperrte der Iran seinen Luftraum vorübergehend – ein unmissverständliches Zeichen der Nervosität des Mullah-Regimes. Doch dann die überraschende Wende: US-Präsident Donald Trump verkündete, die Hinrichtungen im Iran seien gestoppt worden.

Schah-Sohn als Hoffnungsträger? Trump bleibt skeptisch

In einem bemerkenswerten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters äußerte sich Trump auffallend zurückhaltend über die Erfolgsaussichten des iranischen Exil-Oppositionellen Resa Pahlawi. Der 65-jährige Sohn des 1979 gestürzten Schahs gilt in manchen Kreisen als potentieller Hoffnungsträger für einen Regimewechsel. Doch der US-Präsident dämpfte allzu euphorische Erwartungen.

„Er scheint sehr nett zu sein, aber ich weiß nicht, welche Rolle er in seinem eigenen Land spielen würde. Wir sind wirklich noch nicht an diesem Punkt."

Diese Worte offenbaren eine bemerkenswerte Nüchternheit. Trump, der sonst nicht für diplomatische Zurückhaltung bekannt ist, vermeidet es offenkundig, sich auf einen bestimmten Kandidaten für eine mögliche Post-Mullah-Ära festzulegen. Ob das iranische Volk die Führung Pahlawis akzeptieren würde, bleibe ungewiss, so der Präsident. Eine kluge Strategie oder mangelnde Entschlossenheit? Die Geschichte wird es zeigen.

Massenproteste erschüttern das Regime

Die Lage im Iran selbst bleibt explosiv. Seit sieben Tagen blockiert das Regime das Internet – ein verzweifelter Versuch, die Koordination der Protestbewegung zu unterbinden. Die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks dokumentiert eine Blockade von über 156 Stunden. Das Informationsvakuum wird derweil von regimefreundlichen Accounts und KI-generierten Fälschungen ausgenutzt.

Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights mit Sitz in Norwegen berichtet von erschütternden Zahlen: Mindestens 3428 Demonstranten sollen von Sicherheitskräften getötet worden sein. Mehr als 10.000 Menschen wurden festgenommen. Diese Brutalität des Regimes zeigt einmal mehr, mit welcher Skrupellosigkeit die klerikale Führung in Teheran ihre Macht zu verteidigen sucht.

Diplomatisches Tauziehen auf höchster Ebene

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi versuchte sich derweil in Schadensbegrenzung. In einem Interview mit dem US-Sender Fox News verkündete er eine Aussetzung der Hinrichtungen und betonte die Verhandlungsbereitschaft seines Landes. „Diplomatie ist viel besser als Krieg", so seine Botschaft an Washington. Gleichzeitig behauptete er, Teheran habe nach „drei Tagen von terroristischen Operationen", die angeblich von Israel inszeniert worden seien, die „volle Kontrolle" über die Lage.

Eine Behauptung, die angesichts der anhaltenden Proteste und der verzweifelten Internetsperre mehr als fragwürdig erscheint. Das Regime wankt, und es weiß es.

Europa in Alarmbereitschaft

Die europäischen Verbündeten reagieren mit wachsender Besorgnis. Italien und Polen riefen ihre Bürger zur sofortigen Ausreise aus dem Iran auf. Die britische Botschaft in Teheran wurde vorübergehend geschlossen. Die Lufthansa meidet bis auf Weiteres den iranischen und irakischen Luftraum – ein deutliches Zeichen dafür, wie ernst die Lage eingeschätzt wird.

Besonders brisant: Der Iran soll seine Nachbarländer gewarnt haben, dass US-Stützpunkte auf deren Territorium angegriffen würden, sollte Washington zuschlagen. Die US-Botschaft in Katar riet ihren Mitarbeitern bereits, auf nicht notwendige Fahrten zum Militärstützpunkt Al-Udeid zu verzichten – dem größten amerikanischen Stützpunkt im Nahen Osten.

Ein Pulverfass vor der Explosion?

Die kommenden Tage werden zeigen, ob Trumps Strategie aus Drohungen und vorsichtiger Diplomatie aufgeht. Das iranische Regime steht unter enormem Druck – von innen durch die Massenproteste, von außen durch die amerikanische Militärmacht. Die vorübergehende Aussetzung der Hinrichtungen mag ein erstes Einlenken signalisieren. Doch ob dies ausreicht, um einen militärischen Konflikt abzuwenden, bleibt ungewiss.

Eines steht fest: Die Situation im Nahen Osten bleibt hochexplosiv. Und während Europa hilflos zuschaut, liegt das Schicksal der Region einmal mehr in amerikanischen Händen. Ob Trump die richtige Balance zwischen Härte und Verhandlungsbereitschaft findet, wird nicht nur über die Zukunft des Iran entscheiden, sondern möglicherweise über Krieg und Frieden in der gesamten Region.

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