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Kettner Edelmetalle
28.01.2026
15:59 Uhr

Grönland-Krise entlarvt Europas strategische Schwäche – Macron fordert Aufrüstung in der Arktis

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den schwelenden Konflikt um Grönland als „strategischen Weckruf für ganz Europa" bezeichnet. Bei einem Arbeitsessen im Élysée-Palast mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und dem grönländischen Regierungschef Jens Frederik Nielsen wurde deutlich, wie nervös die europäischen Hauptstädte angesichts der amerikanischen Begehrlichkeiten geworden sind.

Europa erwacht aus dem geopolitischen Dornröschenschlaf

Man reibt sich verwundert die Augen: Jahrzehntelang haben sich die europäischen Staaten in der behaglichen Gewissheit gewiegt, dass der große Bruder jenseits des Atlantiks schon für Sicherheit sorgen werde. Nun, da Washington selbst zum Störfaktor wird, dämmert es auch dem letzten Brüsseler Bürokraten, dass Europa seine Hausaufgaben sträflich vernachlässigt hat.

Macron drängt nun darauf, eine bereits 2023 geschlossene strategische Partnerschaft zwischen der EU und Grönland schneller umzusetzen. Diese Partnerschaft sei besonders mit Blick auf „strategische Rohstoffe" von enormer Bedeutung, betonte der französische Staatschef. Die Arktis-Region birgt gewaltige Vorkommen an Seltenen Erden und anderen kritischen Mineralien, die für die moderne Industrie unverzichtbar sind.

NATO soll in der Arktis aufrüsten

Die dänische Regierungschefin Frederiksen ging noch einen Schritt weiter und forderte ein deutlich stärkeres Engagement der NATO in der Arktis und auf Grönland. „Eine viel bedeutendere Rolle" solle das Verteidigungsbündnis dort künftig spielen. Frankreich hat bereits Taten folgen lassen und kürzlich ein Konsulat in der grönländischen Hauptstadt Nuuk eröffnet – der französische Konsul wird Anfang Februar seinen Dienst antreten.

„Wir unterstützen ein größeres Engagement der NATO in der Arktis"

Mit diesen Worten bekräftigte Macron die Bereitschaft seines Landes, sich an einer verstärkten Absicherung Grönlands zu beteiligen. Die EU müsse zudem im laufenden Jahr ihre Arktis-Strategie aktualisieren.

Die bittere Wahrheit hinter der diplomatischen Rhetorik

Was Macron als „Weckruf" bezeichnet, ist in Wahrheit das Eingeständnis eines jahrzehntelangen Versagens europäischer Sicherheitspolitik. Während man sich in Berlin und Paris mit Gender-Debatten und Klimazielen beschäftigte, haben andere Mächte längst begonnen, ihre strategischen Interessen in der Arktis abzustecken. Die Rohstoffvorkommen Grönlands sind keine Neuigkeit – doch erst jetzt, unter dem Druck amerikanischer Ambitionen, beginnt Europa zu handeln.

Frederiksen bedankte sich bei Frankreich für die „schnelle Unterstützung während der jüngsten Krise mit den USA". Ein bemerkenswerter Satz, der zeigt, wie angespannt das Verhältnis zwischen den traditionellen Verbündeten mittlerweile ist. Die Zeiten, in denen Europa sich blind auf Washington verlassen konnte, scheinen endgültig vorbei zu sein.

Strategische Rohstoffe als Schlüssel zur Unabhängigkeit

Die wahre Bedeutung Grönlands liegt nicht in seiner eisigen Landschaft, sondern unter der Oberfläche. Seltene Erden, Uran, Zink und andere kritische Mineralien machen die Insel zu einem geopolitischen Schachbrett. Wer diese Ressourcen kontrolliert, kontrolliert einen wesentlichen Teil der globalen Lieferketten für Hochtechnologie und Rüstungsgüter.

Europa täte gut daran, diesen Weckruf ernst zu nehmen. Denn eines ist gewiss: Die Arktis wird in den kommenden Jahrzehnten zu einem der umkämpftesten Gebiete der Erde werden – und wer dort nicht präsent ist, wird am Katzentisch der Weltpolitik Platz nehmen müssen.

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