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Kettner Edelmetalle
13.02.2026
10:50 Uhr

Großzügig mit fremdem Geld: Berlin erlässt dem Ausland Schulden in Millionenhöhe – während der eigene Bürger bluten muss

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Während die Bundesregierung den deutschen Steuerzahler mit immer neuen Abgaben, Sondervermögen und Sparappellen traktiert, verschenkt sie gleichzeitig munter dreistellige Millionenbeträge an das Ausland. Im Jahr 2025 hat Deutschland anderen Staaten Schulden in Höhe von 119 Millionen Euro erlassen – einfach so, als wäre das Portokasse.

15,68 Milliarden Euro seit der Jahrtausendwende – einfach weg

Die Zahlen, die aus einer Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner an die Bundesregierung hervorgehen, sind geradezu atemberaubend. Seit dem Jahr 2000 summieren sich die erlassenen Forderungen auf sage und schreibe 15,68 Milliarden Euro. Man lese diese Zahl noch einmal langsam: Fünfzehn Komma sechs acht Milliarden. Geld, das der deutsche Steuerzahler erwirtschaftet hat. Geld, das in marode Brücken, bröckelnde Schulen oder eine funktionsfähige Bundeswehr hätte fließen können. Stattdessen: verschenkt.

Und die Gegenleistung? Kein einziger Staat hat Deutschland im gleichen Zeitraum auch nur einen Cent erlassen. Die Großzügigkeit ist eine Einbahnstraße – wie so vieles in der deutschen Außenpolitik.

Ägypten, Tunesien, Indonesien – die Empfängerliste liest sich wie ein Reisekatalog

Die jüngsten Schuldenerlasse verteilen sich auf Ägypten mit 55 Millionen Euro, Tunesien mit 30 Millionen Euro, Indonesien mit 24 Millionen Euro sowie Guatemala und die Mongolei mit jeweils 5 Millionen Euro. Man fragt sich unwillkürlich: Nach welchen Kriterien werden diese Geschenke eigentlich verteilt? Gibt es einen Losttopf im Finanzministerium? Oder reicht ein freundlicher Brief an Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil?

Den absoluten Spitzenplatz unter den Empfängern deutscher Freigebigkeit hält seit der Jahrtausendwende der Irak mit rund 4,7 Milliarden Euro. Es folgen Nigeria mit 2,4 Milliarden und Kamerun mit 1,4 Milliarden Euro. Insgesamt hat Deutschland mit 52 Staaten Abkommen zur Regelung von Schuldenerlassen geschlossen. Zweiundfünfzig Staaten – das ist fast ein Viertel aller Länder der Erde.

Der politische Offenbarungseid einer abgehobenen Regierung

Brandner brachte den Widerspruch auf den Punkt: Während die Bundesregierung Hunderte Milliarden Euro neue Schulden aufnehme und diese beschönigend als „Sondervermögen" etikettiere, belehre der Kanzler die eigene Bevölkerung, sie müsse mehr arbeiten, um den Wohlstand zu sichern. Ein politischer Offenbarungseid sei das, so der AfD-Politiker. Wer im Inland Spareifer predige und im Ausland auf Forderungen verzichte, verliere jedes Gespür für Prioritäten.

Und tatsächlich: Wie erklärt man dem Handwerker in Sachsen, der morgens um sechs aufsteht und abends um acht nach Hause kommt, dass sein hart erarbeitetes Steuergeld nach Kairo oder Tunis überwiesen wird – als Geschenk? Wie rechtfertigt man gegenüber der alleinerziehenden Mutter in Gelsenkirchen, die jeden Euro dreimal umdrehen muss, dass Deutschland gleichzeitig ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf Pump finanziert und ausländischen Staaten großzügig Schulden streicht?

Friedrich Merz und das gebrochene Versprechen

Besonders bitter schmeckt diese Nachricht vor dem Hintergrund der Wahlversprechen von Bundeskanzler Friedrich Merz. Keine neuen Schulden – das war das Mantra des CDU-Chefs im Wahlkampf. Heute, wenige Monate nach Amtsantritt der Großen Koalition, türmt sich ein Schuldenberg auf, der Generationen belasten wird. Und als wäre das nicht genug, werden nebenbei noch Millionen an das Ausland verschenkt. Es ist diese Art von Politik, die das Vertrauen der Bürger in ihre gewählten Vertreter systematisch zerstört.

Die Ironie könnte kaum größer sein: Deutschland, das Land, das seinen eigenen Bürgern predigt, den Gürtel enger zu schnallen, spielt auf der internationalen Bühne den großzügigen Wohltäter. Man darf gespannt sein, wie lange sich die Steuerzahler dieses Landes diese Politik noch gefallen lassen. Die Geduld der Menschen ist nicht unendlich – und die nächste Wahl kommt bestimmt.

In Zeiten wie diesen, in denen die Kaufkraft des Euro kontinuierlich schwindet und die Inflation durch immer neue Schuldenorgien befeuert wird, erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen gegen den schleichenden Wertverfall zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung in einem breit aufgestellten Anlageportfolio darstellen – gerade dann, wenn Regierungen mit dem Geld ihrer Bürger so verschwenderisch umgehen wie die aktuelle.

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