
Gute Opfer, schlechte Opfer: Wie ein trauernder Vater die eiskalte Fassade der Berliner Politik entlarvt
Es gibt SĂ€tze, die brennen sich ins GedĂ€chtnis. âEs scheint wohl gute und es scheint schlechte Opfer zu geben. Das liegt wohl daran, welcher TĂ€ter es war.â Diese Worte stammen nicht von einem Politologen, nicht von einem Talkshow-Strategen, sondern von einem Vater, der das Schlimmste durchlebt hat, was einem Menschen widerfahren kann: den gewaltsamen Tod des eigenen Kindes.
Michael Kyrath, seines Zeichens Handwerker, verlor seine Tochter Ann-Marie im Jahr 2023. Ein Migrant tötete sie bei einer Messerattacke in einem Regionalzug bei Brokstedt. Ein Verbrechen, das Deutschland kurz aufschreckte â und das dann, wie so vieles, in der medialen Vergessensmaschine verschwand. Doch Kyrath schweigt nicht. Er kĂ€mpft.
Die âTrauerwache Deutschlandâ â und das groĂe Schweigen der MĂ€chtigen
FĂŒr den 19. September plant Kyrath auf dem Frankfurter Römerberg eine Veranstaltung, die eigentlich das SelbstverstĂ€ndlichste der Welt sein mĂŒsste: eine âTrauerwache Deutschlandâ fĂŒr die Opfer migrantischer Gewalt. Ein Ort des Gedenkens. Ein Ort fĂŒr Familien, die durch die Fehlpolitik der vergangenen Jahre Angehörige verloren haben. Und die Zahl dieser Familien ist erschĂŒtternd. Kyrath berichtet, mit ĂŒber tausend Familien in Kontakt zu stehen. Tausend zerbrochene Leben. Tausend leere Kinderzimmer.
Man sollte meinen, ein Bundeskanzler, der einst mit markigen Worten zur Migrationspolitik antrat, wĂŒrde an einem solchen Tag PrĂ€senz zeigen. Weit gefehlt. Friedrich Merz lieĂ laut Kyrath aus dem Kanzleramt absagen â âaus GrĂŒnden der Gleichbehandlungâ. Nicht einmal einen Vertreter mochte man entsenden.
âKinder werden auf dem Altar politischer Eitelkeiten geopfert.â
Ein Standardschreiben also. Dieselbe Floskel, die â wie ein Reporter treffend anmerkte â auch der SchĂŒtzen- oder HasenzĂŒchterverein bekĂ€me. Ist das die WertschĂ€tzung, die ein Staat seinen ermordeten BĂŒrgern entgegenbringt?
Eine Reihe von Absagen, die fĂŒr sich spricht
Kyrath ist nicht allein abgewiesen worden. Die Liste der Politiker, die absagten, liest sich wie ein Who's who der deutschen LandesfĂŒrsten: Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer verwies auf eine Jugendzukunftskonferenz. Auch aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt kamen Absagen. Man frage sich: Was ist einer Regierung eigentlich wichtiger, als sich vor die Angehörigen der Opfer einer verfehlten Grenzpolitik zu stellen?
Wenn das politische Weltbild ĂŒber das MitgefĂŒhl entscheidet
Kyrath legt den Finger in die eiternde Wunde: Passe ein TĂ€ter ins gewĂŒnschte Narrativ, drĂ€ngten sich Politiker vor die Kameras. Passe er nicht, herrsche eisiges Schweigen. Diese Zweiklassengesellschaft der Trauer ist an Zynismus kaum zu ĂŒberbieten. Es ist eine moralische BankrotterklĂ€rung, die viele BĂŒrger in diesem Land lĂ€ngst durchschaut haben.
Der Handwerker engagiert sich mittlerweile auch fĂŒr Betroffene schwerster Gewalt- und Sexualstraftaten. Er erzĂ€hlt von einem zehnjĂ€hrigen MĂ€dchen, das von drei syrischen MĂ€nnern vergewaltigt worden sei. Von einer 14-JĂ€hrigen, die seit zwei Jahren aus Angst in einem verdunkelten Zimmer lebe. Und von Eltern, die nicht einmal die Beerdigung ihres getöteten Kindes bezahlen können â wĂ€hrend fĂŒr allerlei ideologische Prestigeprojekte Millionen flieĂen.
âAufgeben ist keine Optionâ
Trotz aller KaltschnĂ€uzigkeit aus den Amtsstuben gibt Kyrath nicht auf. Das Lebensmotto seiner getöteten Tochter Ann-Marie ist zum Leitmotiv seiner Bewegung geworden: âAufgeben ist keine Option.â Er fordert keine weiteren Sonntagsreden, keine Betroffenheitsfloskeln, sondern endlich Konsequenzen. Vorhandene Gesetze mĂŒssten angewendet werden. Die Sicherheit unserer Kinder mĂŒsse wieder zum politischen MaĂstab werden.
Es ist eine Forderung, die lĂ€ngst nicht nur die Meinung eines Vaters oder unserer Redaktion widerspiegelt, sondern die eines groĂen Teils des deutschen Volkes. Die KriminalitĂ€t in Deutschland hat Rekordniveau erreicht. Die Messerattacken hĂ€ufen sich. Und die Politik? Sie flĂŒchtet sich in Standardbriefe und Gleichbehandlungsformeln. Deutschland braucht endlich wieder Politiker, die fĂŒr dieses Land regieren â und nicht gegen die Menschen, die hier leben.
Am 19. September sind alle BĂŒrger nach Frankfurt eingeladen. Damit die Opfer endlich eine Stimme bekommen â gerade dann, wenn ihnen die MĂ€chtigen sie verweigern.
In unsicheren Zeiten zÀhlt echte Substanz
Wenn ein Staat nicht einmal mehr den Grundauftrag erfĂŒllt, seine BĂŒrger zu schĂŒtzen, dann wĂ€chst das Misstrauen â gegenĂŒber Institutionen, gegenĂŒber Versprechen, gegenĂŒber Papierwerten. In genau solchen Phasen der Verunsicherung besinnen sich viele Menschen wieder auf das BestĂ€ndige. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben ĂŒber Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie Krisen ĂŒberdauern, ganz gleich, wie chaotisch die politische Lage sein mag. Als solide Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen bieten sie eine Sicherheit, die kein Standardbrief aus dem Kanzleramt je geben könnte.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben ausdrĂŒcklich keine Rechts- oder Steuerberatung. Jeder Leser ist angehalten, eigenstĂ€ndig zu recherchieren und seine Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen.

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