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19.05.2026
15:05 Uhr

Linksextremer Mob marschiert vor das Haus einer AfD-Abgeordneten – und Politik schweigt

Linksextremer Mob marschiert vor das Haus einer AfD-Abgeordneten – und Politik schweigt

Was sich am Mittwochabend in Jena abgespielt hat, lässt tief blicken in den Zustand unserer politischen Kultur. Rund 150 schwarz gekleidete, vermummte Gestalten zogen durch die Innenstadt – und endeten ausgerechnet vor dem Privathaus der Thüringer AfD-Landtagsabgeordneten Wiebke Muhsal. Eine sogenannte „Spontanversammlung mit Fußballbezug“ nennt die Landespolizeiinspektion Jena das Geschehen vornehm. Eine Wortschöpfung, die einen fast zynischen Beigeschmack hat.

Vom Sportfeld direkt vor die Haustür

Begonnen habe alles am Ernst-Abbe-Sportfeld, wo der FC Carl Zeiss Jena seinen 123. Vereinsgeburtstag gefeiert habe. Die Ultra-Szene des Vereins gilt seit Jahren als unverhohlen links. Was als Vereinsfeier startete, mündete in einem Marsch quer durch die Stadt, der direkt vor der Haustür einer politisch Andersdenkenden endete. Zufall? Die Polizei selbst hält eine zufällige Routenwahl für unwahrscheinlich. Ein bemerkenswert ehrlicher Satz inmitten einer ansonsten erstaunlich zurückhaltenden Wortwahl.

Per Megafon habe man der Nachbarschaft erst einmal mitgeteilt, dass die Abgeordnete dort wohne – eine Art öffentliche Markierung, wie man sie aus düsteren Kapiteln deutscher Geschichte kennt. Anschließend habe die Menge ihren Namen in Verbindung mit einer beleidigenden Parole skandiert. Die Polizei ermittele nun wegen Beleidigung. Ein Anfangsverdacht. Mehr nicht.

Die Saat geht auf

Der AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Haseloff fand klare Worte. Er sprach von einer „feigen und widerwärtigen Machtdemonstration des linksextremen Randes“ und verwies auf die jahrelange rot-rot-grüne Landespolitik in Thüringen, unter der ein „linksextremes Biotop“ gediehen sei, das nun seine ersten Früchte trage. Eine Analyse, der sich kaum widersprechen lässt, wenn man die Entwicklung der vergangenen Jahre nüchtern betrachtet.

Doppelte Maßstäbe, doppelte Empörung

Besonders bemerkenswert ist das, was nicht geschah: Solidaritätsbekundungen aus anderen Parteien blieben aus. Während etwa Sachsens CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer in vergleichbaren Fällen aus dem etablierten Spektrum stets prompt mit Mitgefühlsbekundungen rechnen kann, herrscht bei einer AfD-Abgeordneten betretenes Schweigen. Man darf die Frage stellen, ob der Schutz vor politisch motivierter Einschüchterung in Deutschland inzwischen vom Parteibuch abhängt.

Ein Kommentator unter dem Originalbericht erinnert zu Recht an einen früheren Vorfall: Als sich Demonstranten während der Corona-Maßnahmen vor das Privathaus des damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann begaben, folgte ein Strafverfahren mit einer Geldstrafe in fünfstelliger Höhe. Ob die geschickte Umetikettierung als „Fußballbezug“ in jenem Fall ebenfalls gezogen hätte? Die Frage stellt sich, die Antwort dürfte jeder Leser für sich selbst finden.

Wenn der Mob die Straße zurückerobert

Was bleibt, ist ein verstörendes Bild: Eine demokratisch gewählte Abgeordnete wird vor ihrem eigenen Wohnhaus durch einen schwarz uniformierten Mob bedrängt. Vermummte Gesichter, Megafone, Sprechchöre vor der Haustür – das sind die Methoden eines politischen Klimas, das mit dem Selbstverständnis einer freiheitlichen Demokratie nicht mehr viel gemein hat. Die Einschüchterung politischer Gegner findet längst nicht mehr im rhetorischen Raum statt, sondern direkt vor der Wohnungstür.

Über Jahre hinweg wurden in Thüringen unter rot-rot-grüner Regierungsverantwortung Strukturen mit öffentlichen Geldern gepäppelt, die heute eine Sprache der Einschüchterung sprechen. Wer sich wundert, dass aus subventionierten „Demokratieprojekten“ irgendwann militante Aufmärsche werden, verkennt die Mechanik der Sache. Es war absehbar – und es wird weitergehen, solange die politische Mitte schweigt, wegschaut oder sogar applaudiert, wenn der Aufmarsch nur die „Richtigen“ trifft.

Ein Land im Driftzustand

Wer politisch Andersdenkende derart einschüchtert, hat die Spielregeln der Demokratie längst verlassen. Und wer dazu schweigt, macht sich zum Komplizen. Die Spaltung der Gesellschaft, von der so oft geredet wird, hat sehr handfeste Verursacher. Sie tragen schwarze Kapuzenpullover, sie skandieren vor Privathäusern, und sie fühlen sich offenkundig sicher genug, um es ohne Konsequenzen zu tun. Das ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion – ein wachsender Teil der deutschen Bevölkerung sieht das längst genauso.

In Zeiten, in denen weder Eigentum noch persönliche Unversehrtheit, weder politische Meinungsfreiheit noch der einfache Hausfrieden zuverlässig gewährleistet scheinen, gewinnt der Gedanke an echte Vermögenssicherung neue Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Verwerfungen ein verlässlicher Anker sind – ein stiller Wert, der sich weder durch Inflation noch durch politische Willkür einfach wegwischen lässt. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bleiben sie ein bewährtes Fundament.

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