
Linksextremistischer Terror legt Berlin lahm: 45.000 Haushalte tagelang ohne Strom

Was sich am vergangenen Wochenende in der deutschen Hauptstadt abspielte, liest sich wie ein Drehbuch aus einem dystopischen Thriller – nur dass es bittere Realität ist. Ein mutmaßlich linksextremistischer Anschlag auf die kritische Infrastruktur Berlins hat zehntausende Menschen in eisiger Kälte ohne Strom und Wärme zurückgelassen. Die sogenannte „Vulkangruppe" hat sich zu dem feigen Angriff bekannt, und die Behörden stufen das Bekennerschreiben als „authentisch" ein.
Brandsätze zerstören Lebensadern der Hauptstadt
Die Dimension dieses Anschlags ist erschreckend: Fünf Hochspannungs- und zehn Mittelspannungskabel wurden durch mehrere Brandsätze an einer Kabelbrücke am Teltowkanal zerstört oder schwer beschädigt. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey sprach von einer „eindeutigen Vorsatzhandlung". 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde wurden von der Stromversorgung abgeschnitten – mitten im Winter, bei Dauerfrost.
Besonders perfide: Die Täter nahmen wissentlich in Kauf, dass Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und vulnerable Menschen in akute Lebensgefahr geraten könnten. Innensenatorin Iris Spranger verurteilte den „menschenverachtenden Angriff" auf das Schärfste. Doch reichen scharfe Worte aus, wenn linksextremistische Terroristen ungehindert die Lebensadern einer Millionenmetropole attackieren können?
Fünf Tage bis zur Normalität – ein Armutszeugnis
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner sprach von einem „schweren, schweren Anschlag auf unsere kritische Infrastruktur". Die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung wird nach Angaben des Netzbetreibers erst am Donnerstag erfolgen – fünf volle Tage nach dem Anschlag. Energieexperte Kai Strunz von der TU Berlin findet dafür deutliche Worte: „Fünf Tage, damit der Strom wieder fließt, das ist in einer Metropolregion nicht akzeptabel. Da kann man nicht von einem robusten Netz sprechen."
Die Kritik trifft einen wunden Punkt. Offensichtlich fehlt es an ausreichender Redundanz im Berliner Stromnetz. Manuel Atug von der AG Kritis bringt es auf den Punkt: „Resilienz kostet Geld. Und die Firmen machen nur das, wozu sie gesetzlich gezwungen werden." Jahrelang wurde die Absicherung kritischer Infrastruktur vernachlässigt, während man sich lieber mit ideologischen Projekten beschäftigte.
Die Vulkangruppe – bekannte Täter, unbehelligt geblieben
Die Vulkangruppe ist keine unbekannte Größe. Dieselbe Organisation bekannte sich bereits im März 2024 zu einem Brandanschlag auf das Tesla-Werk im brandenburgischen Grünheide. Warum konnte diese Gruppierung seither offenbar unbehelligt weiter operieren? Warum wurden keine präventiven Maßnahmen ergriffen, um weitere Anschläge zu verhindern?
Diese Fragen müssen sich die Sicherheitsbehörden gefallen lassen. Während konservative Bürger, die lediglich ihre Meinung äußern, zunehmend unter Beobachtung gestellt werden, scheinen linksextremistische Terrorgruppen weitgehend ungestört agieren zu können. Ein Zustand, der für viele Deutsche schlicht nicht mehr hinnehmbar ist.
Wirtschaft warnt vor Millionenschäden
Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg rechnet mit Schäden in Millionenhöhe – sowohl an Anlagen und Maschinen als auch durch massive Umsatzausfälle. Rund 20 Schulen bleiben bis mindestens Mittwoch geschlossen. Die Bundeswehr prüft Unterstützungsleistungen. Berlin hat eine Großschadenslage ausgerufen.
„Mutmaßliche Linksextreme haben mit diesem Anschlag wissentlich Menschenleben aufs Spiel gesetzt, besonders das von Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern sowie von älteren Menschen, Kindern und Familien."
Diese Worte des Regierenden Bürgermeisters sollten aufrütteln. Doch die eigentliche Frage bleibt: Wann wird endlich konsequent gegen linksextremistischen Terror vorgegangen? Wann werden kritische Infrastrukturen so geschützt, wie es einer modernen Industrienation angemessen wäre? Die Bürger Berlins haben in diesen eisigen Januartagen am eigenen Leib erfahren, was politisches Versagen bedeutet.
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