Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
20.02.2026
19:30 Uhr

Nord-Stream-Sabotage: CIA offenbar von Anfang an im Bilde – und Deutschland schweigt weiter

Dreieinhalb Jahre nach dem verheerendsten Anschlag auf die deutsche Energie-Infrastruktur seit Bestehen der Bundesrepublik tröpfeln die Informationen weiterhin nur scheibchenweise an die Öffentlichkeit. Neue Berichte legen nun nahe, dass der US-Auslandsgeheimdienst CIA bereits frühzeitig in die Anschlagspläne auf die Nord-Stream-Pipelines eingeweiht gewesen sei. Doch was davon ist belastbar – und was ist gezieltes Nebelkerzenwerfen?

Neue „Enthüllungen" mit altem Muster

Laut jüngsten Medienberichten soll die CIA bereits 2022 mit ukrainischen Saboteuren den Anschlag auf die Ostseepipelines „besprochen" haben, sich später jedoch angeblich „dagegengestellt" haben. Es habe ein erstes Treffen mit Mitarbeitern des US-Geheimdienstes in Kiew gegeben, bei dem die Idee eines Anschlags erörtert worden sei. Die ukrainische Seite habe daraufhin den Eindruck gewonnen, die CIA stehe hinter dem Vorhaben – auch finanziell. Der Geheimdienst selbst wies die Darstellung als „äußerst ungenau und komplett falsch" zurück.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um hier stutzig zu werden. Was genau ist Information? Was ist Desinformation? Was entspricht der Wahrheit, und was sind geschickt platzierte Halbwahrheiten? Diese Fragen stellen sich mit zunehmender Dringlichkeit, je länger die Aufklärung dieses beispiellosen Anschlags auf sich warten lässt.

Bidens prophetische Worte

Zu den greifbaren Fakten gehört eine Szene, die sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben sollte: Am 7. Februar 2022, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz, erklärte US-Präsident Joe Biden mit Blick auf Nord Stream 2 unmissverständlich: Sollte Russland in die Ukraine einmarschieren, werde es „kein Nord Stream 2 mehr geben". Auf die Nachfrage eines Reporters, wie er das bewerkstelligen wolle, antwortete Biden lapidar: „Ich verspreche Ihnen, wir werden in der Lage sein, das zu tun."

Scholz stand daneben. Regungslos. Wortlos. Man könnte meinen, der damalige Kanzler sei bereits informiert gewesen – oder es war ihm schlicht gleichgültig. Beides wäre ein Skandal von historischem Ausmaß.

Sikorskis „Thank you, USA"

Unmittelbar nach den Anschlägen im September 2022 setzte der damalige polnische Europaabgeordnete und ehemalige Außen- und Verteidigungsminister Radosław Sikorski einen Tweet ab, der es in sich hatte: „Thank you, USA" – darunter ein Foto der aufsteigenden Gasblasen über der zerstörten Pipeline. Zwar hat weder dieser Tweet noch Bidens Ankündigung den Wert eines gerichtsfesten Beweises. Doch sie nähren den Verdacht einer wie auch immer gearteten US-Beteiligung so nachhaltig, dass er schlicht nicht ignoriert werden kann.

Seymour Hersh und die unbequeme These

Deutlich weiter als alle bisherigen Medienberichte gehen die Recherchen des renommierten US-Investigativjournalisten Seymour Hersh. Unter der Überschrift „Wie Amerika die Nord-Stream-Pipeline ausgeschaltet hat" schilderte die Reporterlegende seine Darstellung, wonach die Planungen bereits im Dezember 2021 begonnen hätten – unter Beteiligung der CIA, des US-Außenministeriums und des Pentagon. Auch diese Recherchen sind bis heute nicht zweifelsfrei bewiesen. Doch sie fügen sich in ein Mosaik, das immer deutlichere Konturen annimmt.

Bekannt ist zudem, dass die CIA ab 2014 in der Ukraine aktiv war. Über die sogenannte Unit 2245 liefen paramilitärische Programme an, die ab 2016 massiv ausgeweitet wurden. Die Infrastruktur für verdeckte Operationen war also längst vorhanden.

160 Milliarden Euro Schaden – und niemand ist verantwortlich?

Die wirtschaftlichen Folgen der Nord-Stream-Zerstörung sind verheerend. Schätzungen beziffern den kumulativen Schaden für Deutschland bis Ende 2025 auf über 160 Milliarden Euro – allein durch Mehrausgaben für Energieimporte. Die jährlichen Zusatzkosten für Ersatzgas werden auf rund 50 Milliarden Euro taxiert, die Miete für LNG-Terminals verschlingt weitere 365 Millionen Euro pro Jahr. Diese Zahlen sind keine abstrakten Größen – sie schlagen sich in explodierenden Energiepreisen, steigenden Produktionskosten und einer schleichenden Deindustrialisierung nieder, die Deutschland in seinen Grundfesten erschüttert.

Und was tut die Bundesregierung? Sie übt sich in eigenartiger Zurückhaltung. Im Sommer 2025 wurde zwar ein ukrainischer Staatsbürger verhaftet, der angeblich mit dem Anschlag in Zusammenhang stehen soll. Seit November sitzt er in Deutschland in Haft. Doch von einer umfassenden Aufklärung, geschweige denn einer klaren Benennung der Verantwortlichen, ist man meilenweit entfernt.

Ein Kriegsakt – und alle schauen weg

Man muss sich die Ungeheuerlichkeit dieser Situation vor Augen führen: Die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines kann im Grunde als Kriegsakt gegen die Bundesrepublik Deutschland betrachtet werden. Mit jenen Staaten jedoch, denen in der öffentlichen Diskussion eine Beteiligung nachgesagt wird, kooperiert die Bundesregierung munter weiter. Es wird auf Zeit gespielt, die Öffentlichkeit mit halbgaren Informationshäppchen abgespeist, während der eigentliche Skandal unter den Teppich gekehrt wird.

Wo klare Benennung und scharfe Kritik notwendig wären, herrscht beredtes Schweigen. Stattdessen beschäftigte sich der damalige Kanzler Scholz lieber mit einer Klarnamenpflicht im Internet, und auch die neue Regierung unter Friedrich Merz scheint kein gesteigertes Interesse an einer lückenlosen Aufklärung zu haben. Man fragt sich unwillkürlich: Wessen Interessen werden hier eigentlich geschützt? Sicherlich nicht die des deutschen Volkes, das die Zeche für explodierende Energiekosten und wirtschaftlichen Niedergang bezahlt.

Die Ostsee – eines der bestüberwachten Gewässer der Welt

Besonders pikant ist ein Aspekt, der in der öffentlichen Debatte viel zu selten thematisiert wird: Die Ostsee gehört zu den am intensivsten überwachten Meeresgebieten überhaupt. Aufklärungsflugzeuge, Satelliten, Sonarüberwachung, Schiffsbewegungsdaten – es erscheint nahezu unmöglich, dass eine Operation dieses Ausmaßes unbemerkt hätte durchgeführt werden können. Wer also wusste was? Und vor allem: Wer schaute bewusst weg?

Die Tatsache, dass nach über drei Jahren immer noch kein Staat, keine Organisation und kein Akteur zweifelsfrei als Verantwortlicher benannt werden konnte, spricht Bände. Entweder sind die Ermittlungsbehörden von einer erschreckenden Inkompetenz – oder die Aufklärung wird aus politischen Gründen bewusst verschleppt. Beides wäre ein Armutszeugnis für einen Staat, der sich als Rechtsstaat und souveräne Nation versteht.

Deutschland braucht Antworten – jetzt

Die Nord-Stream-Sabotage ist nicht irgendein Kriminalfall. Sie ist ein Angriff auf die wirtschaftliche Lebensader Deutschlands, ein Angriff auf den Wohlstand von Millionen Bürgern, ein Angriff auf die Souveränität dieses Landes. Dass die politische Klasse diesen Vorfall behandelt, als handele es sich um einen Bagatelldelikt, ist ein Skandal, der seinesgleichen sucht. Die deutschen Bürger haben ein Recht auf die volle Wahrheit – und zwar nicht in weiteren dreieinhalb Jahren, sondern jetzt.

In Zeiten, in denen das Vertrauen in staatliche Institutionen und etablierte Medien ohnehin auf einem historischen Tiefpunkt angelangt ist, wirkt das Informationsgebaren rund um Nord Stream wie ein weiterer Sargnagel für die Glaubwürdigkeit der politischen Klasse. Wer den Bürgern die Wahrheit vorenthält, darf sich nicht wundern, wenn diese das Vertrauen in ihre Regierung endgültig verlieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen