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10.03.2026
11:12 Uhr

Pentagon-Berater warnt: Irans Drohnen und Raketen machen westliche Luftabwehr zur teuren Attrappe

Was passiert, wenn Milliarden-Dollar-Abwehrsysteme auf die harte Realität moderner Kriegsführung treffen? Der renommierte MIT-Physiker und langjährige Pentagon-Berater Theodore Postol liefert eine Antwort, die westlichen Verteidigungsplanern schlaflose Nächte bereiten dürfte – und die auch für die europäische Sicherheitsarchitektur weitreichende Konsequenzen haben könnte.

Ein unbequemer Mahner mit Jahrzehnten an Erfahrung

Theodore A. Postol ist kein Schreibtischstratege und kein politischer Kommentator. Der emeritierte Professor des Massachusetts Institute of Technology hat sein gesamtes Berufsleben der Analyse von Atomwaffen, Raketen und Raketenabwehrsystemen gewidmet. Als intimer Kenner der amerikanischen Militärbürokratie hat er sich einen Namen als unbequemer Kritiker offizieller Regierungsaussagen zur Effektivität der US-Raketenabwehr gemacht. Bereits im Golfkrieg 1991 deckte er auf, dass die damaligen Patriot-Raketen bei der Abwehr irakischer Scud-Raketen kläglich versagten – eine Erkenntnis, die das Pentagon damals lieber unter den Teppich gekehrt hätte.

In einem ausführlichen Gespräch mit Professor Glenn Diesen von der Universität Südnorwegen zeichnet Postol nun ein düsteres Bild der aktuellen militärischen Lage im Nahen Osten. Seine zentrale These: Die Offensivfähigkeiten des Iran, insbesondere bei Drohnen und ballistischen Raketen, würden die bestehenden westlichen Raketenabwehrsysteme schlicht überfordern.

Irans Drohnenarmee: Billig, massenhaft und erschreckend präzise

Was Postol beschreibt, ist nichts weniger als eine Revolution der Kriegsführung. Der Iran setze Drohnen mit einer Effektivität ein, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Unterstützt durch Echtzeit-Satellitendaten aus China und Russland, verfügten diese Drohnen über hochentwickelte Zielsuchfähigkeiten, die Präzisionsschläge auf Ziele aus Tausenden von Kilometern Entfernung ermöglichten. Die Genauigkeit liege dabei im Bereich weniger Meter – ausreichend, um Radarstationen, Schiffe oder Ölanlagen zuverlässig zu zerstören.

Besonders brisant: Es gebe Tausende dieser Drohnen, und weitere könnten in raschem Tempo hergestellt werden. Ihre schiere Anzahl werde die bestehenden Luft- und Raketenabwehrsysteme überwältigen, die durch iranische Angriffe bereits dezimiert seien. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Während der Westen Hunderte Millionen für einzelne Abfangraketen ausgibt, produziert der Iran seine Drohnen zu einem Bruchteil der Kosten – und in Stückzahlen, gegen die kein Abwehrschirm der Welt gewappnet ist.

Kommerzielle Technologie als Gleichmacher

Ein Aspekt, den Postol besonders hervorhebt, verdient erhöhte Aufmerksamkeit. Während es in der Vergangenheit erhebliche technologische Unterschiede zwischen entwickelten und weniger entwickelten Staaten gegeben habe, hätte die breite Verfügbarkeit kommerzieller Hochtechnologiesysteme die Wettbewerbsbedingungen grundlegend verändert. Hochauflösende Kameras im Infrarot- und sichtbaren Bereich, Satellitenkommunikationsgeräte wie das weltweit verfügbare Iridium-System – all diese Komponenten seien zwar schwierig herzustellen, aber überall im Handel erhältlich. Das Iridium-System ermögliche bidirektionale Fernsehkommunikation und biete Drohnenbetreibern überall auf der Welt eine sogenannte „First-Person-View". Klein, leicht und stromsparend – perfekt für die Integration in Kampfdrohnen.

Raketenabwehr als „gigantischer technischer Betrug"

Postols vernichtendste Kritik richtet sich gegen die westlichen Raketenabwehrsysteme selbst. Er bezeichnet Systeme wie Patriot PAC-3, Arrow und THAAD als weitgehend unwirksam und spricht von einem „gigantischen technischen Betrug". Die tatsächlichen Abfangraten seien extrem niedrig – höchstens ein paar Prozent. Viele vermeintliche „Treffer" seien in Wirklichkeit vorzeitige Detonationen der Abfangraketen, die fälschlicherweise als erfolgreiche Abwehr gewertet würden.

Er zieht dabei Parallelen zum Golfkrieg von 1991, als Patriot-Raketen Scud-Sprengköpfe nicht abfangen konnten. Russland, Nordkorea und China hätten seit Jahrzehnten Gegenmaßnahmen wie Täuschkörper und Störfahnen entwickelt, die wahrscheinlich auch vom Iran eingesetzt würden und Raketenabwehrsysteme damit obsolet machten. Postol berichtet, er habe bereits vor 30 Jahren im Pentagon darüber berichtet – sei aber von einer inkompetenten Militärbürokratie ignoriert worden.

Diese Einschätzung sollte auch in Europa und insbesondere in Deutschland aufhorchen lassen. Denn während hierzulande Milliardensummen in Rüstungsprojekte und Sondervermögen fließen, stellt sich die fundamentale Frage: Investieren wir in Systeme, die im Ernstfall versagen? Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen bereits die Weichen für massive Ausgaben gestellt. Ob diese Mittel tatsächlich in zukunftsfähige Verteidigungstechnologie fließen oder lediglich die Kassen der etablierten Rüstungsindustrie füllen, bleibt eine berechtigte Frage.

Ballistische Raketen mit manövrierfähigen Sprengköpfen

Neben den Drohnen verfüge der Iran laut Postol über zunehmend leistungsfähige ballistische Raketen, wobei er die zerstörerischsten möglicherweise für einen längeren Konflikt aufspare. Diese Raketen seien mit fortschrittlichen Funktionen wie manövrierfähigen Sprengköpfen und Raketenmotoren ausgestattet, die den Luftwiderstand in niedrigen Höhen reduzierten und so Geschwindigkeiten von bis zu sechs Kilometern pro Sekunde ermöglichten. Bei solchen Geschwindigkeiten wird jede Abfangrakete zum Glücksspiel.

Die Kombination aus massenhaften Drohnenangriffen und hochpräzisen ballistischen Raketen schaffe eine Bedrohungslage, der die bestehende Luftverteidigung nicht gewachsen sei. Durch den Ausfall von Radarsystemen aufgrund von Drohnenangriffen und den schwindenden Vorrat an Abfangraketen stünden den angegriffenen Stützpunkten letztlich nur noch konventionelle Waffen zur Verfügung.

Das Schreckgespenst eines nuklearen Konflikts

Die beunruhigendste Warnung Postols betrifft die nukleare Dimension des Konflikts. Er äußert extreme Besorgnis über den israelischen Premierminister Netanjahu, den er als „mörderischen Wahnsinnigen" mit dem Potenzial zum Einsatz von Atomwaffen bezeichnet. Der Iran sei zwar kein Atomwaffenstaat, könnte aber kurzfristig eine Atomwaffe bauen, da er über genügend angereichertes Uran für zehn Atombomben verfüge.

Sollten Atomwaffen gegen den Iran eingesetzt werden, geht Postol davon aus, dass der Iran reagieren werde. Er warnt vor zahlreichen Szenarien, in denen sich der Konflikt zu einem globalen Atomkrieg ausweiten könnte. Die vielen unbekannten Faktoren machten die Situation höchst unvorhersehbar und könnten zu einem Abstieg in völlig unbekanntes Terrain führen.

Für Europa und Deutschland bedeutet dies: Wir stehen möglicherweise am Rand einer Eskalation, deren Ausmaß wir uns kaum vorstellen können. Und während unsere politische Klasse sich mit Gender-Sternchen und Klimaneutralitätszielen beschäftigt, braut sich im Nahen Osten ein Sturm zusammen, der die gesamte Weltordnung erschüttern könnte. Es wäre an der Zeit, dass die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik endlich die Realitäten anerkennt, statt sich in ideologischen Wunschvorstellungen zu verlieren.

Lehren für die europäische Verteidigung

Die Analyse Postols wirft ein grelles Licht auf die Verwundbarkeit westlicher Verteidigungssysteme. In einer Zeit, in der Deutschland und Europa Hunderte Milliarden in Verteidigung investieren wollen, muss die Frage erlaubt sein, ob die richtigen Schlüsse gezogen werden. Die asymmetrische Kriegsführung mit kostengünstigen Drohnen gegen teure Abwehrsysteme hat das Potenzial, die gesamte westliche Verteidigungsdoktrin auf den Kopf zu stellen. Wer in Zeiten solcher Unsicherheiten sein Vermögen schützen möchte, sollte über bewährte Wertaufbewahrungsmittel nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich in Krisenzeiten seit Jahrtausenden als verlässlicher Anker erwiesen – ganz im Gegensatz zu Papierwerten, die in geopolitischen Verwerfungen schnell an Substanz verlieren können.

Die Geschichte lehrt uns: In Zeiten maximaler Unsicherheit flüchtet das kluge Geld stets in reale Werte. Gold und Silber kennen keinen Systemausfall und keinen Totalverlust.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen ausschließlich der Meinung unserer Redaktion. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keinerlei Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.

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