
Rekord-Unzufriedenheit: Sieben von zehn Deutschen haben die Nase voll von Merz und Co.

Die Ernüchterung kam schneller als erwartet. Gerade einmal acht Monate nach ihrem Amtsantritt steht die schwarz-rote Bundesregierung unter Friedrich Merz vor einem Scherbenhaufen des Vertrauens. Eine aktuelle INSA-Umfrage für die „Bild am Sonntag" offenbart ein vernichtendes Urteil der Bevölkerung: 71 Prozent der Deutschen sind unzufrieden mit der Arbeit der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD.
Der tiefste Punkt seit Regierungsantritt
Was für ein Absturz! Dieser Wert markiert den höchsten Unzufriedenheitsgrad seit Mai 2025, als Merz mit großen Versprechen ins Kanzleramt einzog. Gegenüber der Dezember-Erhebung stieg die Ablehnung um weitere zwei Prozentpunkte. Lediglich 22 Prozent der Befragten äußerten sich noch positiv über die Regierungsarbeit – eine Zahl, die man getrost als politisches Armutszeugnis bezeichnen darf.
Auch der Kanzler persönlich kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Mit Friedrich Merz zeigten sich nur 24 Prozent der Befragten zufrieden, während satte 67 Prozent seine Arbeit kritisch bewerten. Zwar konnte er gegenüber dem Vormonat zwei Prozentpunkte zulegen – doch was bedeutet schon ein minimaler Anstieg, wenn zwei Drittel der Bevölkerung den Daumen senken?
Die AfD bleibt stärkste Kraft
Besonders brisant: Würde heute gewählt, wäre die AfD mit 26 Prozent erneut stärkste Kraft im Bundestag. Die Union, die sich nach dem Ampel-Desaster als Heilsbringer präsentierte, dümpelt bei mageren 24 Prozent. Die SPD, der kleinere Koalitionspartner, erreicht gerade einmal 14 Prozent. Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache – die Bürger haben offensichtlich erkannt, dass der Wechsel von Rot-Grün-Gelb zu Schwarz-Rot keineswegs die erhoffte Wende gebracht hat.
Die Grünen liegen bei zwölf Prozent, die Linke bei elf. FDP und BSW würden mit vier beziehungsweise drei Prozent an der Fünfprozenthürde scheitern und den Einzug ins Parlament verpassen.
Gebrochene Versprechen rächen sich
Man erinnere sich: Friedrich Merz hatte im Wahlkampf vollmundig versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Was folgte? Ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das künftige Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Die Klimaneutralität bis 2045 wurde im Grundgesetz verankert – ein ideologisches Projekt, das die deutsche Wirtschaft weiter strangulieren dürfte. Die Inflation bleibt hoch, die Energiepreise belasten Bürger und Unternehmen, und von einer echten Migrationswende ist trotz aller Ankündigungen wenig zu spüren.
Die Umfrage basiert auf Befragungen von 1005 Personen zu den Beliebtheitswerten und 1205 Personen zur Sonntagsfrage, durchgeführt zwischen Montag und Freitag. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei 3,1 Prozent.
Das Volk hat verstanden
Diese Zahlen sind mehr als nur eine Momentaufnahme. Sie dokumentieren das wachsende Misstrauen einer Bevölkerung, die sich von der etablierten Politik im Stich gelassen fühlt. Die Menschen spüren täglich die Auswirkungen einer verfehlten Wirtschafts-, Energie- und Migrationspolitik. Sie erleben steigende Kriminalität, marode Infrastruktur und eine Bürokratie, die jeden Fortschritt erstickt.
Dass ausgerechnet die AfD als einzige Partei konstant bei 26 Prozent verharrt und damit stärkste Kraft bleibt, sollte den Verantwortlichen in Berlin zu denken geben. Doch statt die berechtigten Sorgen der Bürger ernst zu nehmen, wird weiter an ideologischen Projekten festgehalten. Die Quittung dafür liegt nun schwarz auf weiß vor.
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