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Kettner Edelmetalle
02.04.2026
05:28 Uhr

Schweres Erdbeben erschüttert Indonesien – Tsunami-Wellen sorgen für Panik im Pazifik

Ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 7,4 hat in den frühen Morgenstunden des Donnerstags den Osten Indonesiens heimgesucht und die Bewohner mehrerer Küstenregionen in Angst und Schrecken versetzt. Das Beben, dessen Epizentrum in der Molukkensee in einer Tiefe von rund 35 Kilometern lag, forderte mindestens ein Todesopfer und löste Tsunami-Wellen aus, die an fünf verschiedenen Küstenabschnitten registriert wurden.

Todesopfer und Verletzte in Nord-Sulawesi

In der Stadt Manado, Hauptstadt der Provinz Nord-Sulawesi, kam eine 70-jährige Frau ums Leben, als ein Gebäude der örtlichen Sportbehörde teilweise in sich zusammenstürzte. Ein weiterer Mensch sei bei dem Einsturz am Bein verletzt worden. In der Stadt Ternate auf den Nordmolukken mussten mindestens drei Verletzte in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen – die Schadenserhebungen dauerten in mehreren Regionen noch an.

Tsunami-Warnung bis nach Malaysia und auf die Philippinen

Was die Lage besonders brisant machte: Das Beben löste tatsächlich messbare Tsunami-Wellen aus. Die indonesische Wetterbehörde BMKG registrierte die höchste Welle mit 75 Zentimetern über dem normalen Gezeitenpegel in der Provinz Nordminahasa. In Bitung im Nordosten Sulawesis wurden 20 Zentimeter hohe Wellen gemessen, nördlich der Insel Ternate rund 30 Zentimeter. Modellrechnungen hätten sogar ein Tsunami-Potenzial von bis zu drei Metern ergeben, erklärte BMKG-Chef Teuku Faisal Fathani auf einer Pressekonferenz.

Ein in Hawaii ansässiges Überwachungszentrum warnte zunächst vor gefährlichen Tsunami-Wellen im Umkreis von 1000 Kilometern um das Epizentrum – potenziell betroffen waren damit auch die Philippinen und Malaysia. Erst rund zwei Stunden später konnte Entwarnung gegeben werden. Die philippinische Erdbebenbehörde Phivolcs teilte mit, es bestehe keine zerstörerische Tsunami-Gefahr für das Land.

Kirchen und Wohnhäuser beschädigt

Die indonesische Katastrophenschutzbehörde berichtete von leichten bis schweren Schäden in Teilen von Ternate. Betroffen seien unter anderem eine Kirche und zwei Wohnhäuser. Videos der Rettungsbehörde zeigten eingestürzte Mauern, zerborstene Fenster und zerstörte Häuser. Der indonesische Fernsehsender Metro TV strahlte Aufnahmen aus Manado aus, die das Ausmaß der Verwüstung dokumentierten.

Besonders beunruhigend: Die BMKG registrierte elf Nachbeben, das stärkste mit einer Magnitude von 5,5. Insgesamt wurden fast 50 Nachbeben gezählt. Die Behörden riefen die Bevölkerung eindringlich dazu auf, wachsam zu bleiben und den Anweisungen der Rettungskräfte Folge zu leisten.

Der Pazifische Feuerring – eine tickende Zeitbombe

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer geologisch hochaktiven Zone, in der mehrere tektonische Platten aufeinandertreffen. Der Archipel mit seinen mehr als 17.000 Inseln wird regelmäßig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht. Die Erinnerung an die verheerende Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004 ist in der Region nach wie vor allgegenwärtig – damals kamen allein in Indonesien rund 170.000 Menschen ums Leben, insgesamt forderte die Katastrophe über 230.000 Todesopfer in mehreren Ländern rund um den Indischen Ozean.

Naturkatastrophen dieser Größenordnung führen uns einmal mehr vor Augen, wie fragil unsere vermeintlich sichere Existenz ist. Während westliche Gesellschaften sich in ideologischen Debatten über Gendersternchen und Klimakleber verlieren, kämpfen Menschen in anderen Teilen der Welt buchstäblich ums Überleben. Es wäre an der Zeit, dass auch die internationale Gemeinschaft – und insbesondere wohlhabende Nationen wie Deutschland – ihre Prioritäten überdenken und mehr in echte Katastrophenvorsorge investieren, statt Milliarden in fragwürdige Projekte zu pumpen. Denn die Natur kennt keine politische Korrektheit. Sie schlägt zu, wann und wo sie will.

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