
Straße von Hormus: Irans Machtdemonstration lässt Ölpreise explodieren
Es ist eine jener Nadelöhre der Weltwirtschaft, über die kaum jemand nachdenkt – bis sie plötzlich geschlossen werden. Die Straße von Hormus, jene schmale Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Indischen Ozean, wurde von Iran im Rahmen eines Militärmanövers vorübergehend und teilweise gesperrt. Was wie eine routinemäßige Übung klingen mag, hat das Potenzial, die globalen Energiemärkte in ihren Grundfesten zu erschüttern.
Ein Nadelöhr, das die Welt am Laufen hält
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Durchschnittlich 13 Millionen Barrel Rohöl passieren diese Wasserstraße täglich – das entspricht rund 31 Prozent aller weltweiten Rohöltransporte auf dem Seeweg. Hinzu kommen etwa 20 Prozent der globalen Flüssiggas-Lieferungen (LNG), die größtenteils aus Katar stammen. Wer diese Meerenge kontrolliert, hält gewissermaßen den Pulsschlag der Weltwirtschaft in der Hand.
Die mehrstündige Sperrung war die erste Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Meerenge, seit US-Präsident Donald Trump im vergangenen Monat mit militärischen Maßnahmen gegen Irans Atomprogramm gedroht hatte. Trotz bilateraler Gespräche in Genf bleiben die Spannungen zwischen Washington und Teheran auf einem gefährlich hohen Niveau. Man fragt sich unwillkürlich: Wie lange noch, bis aus einer temporären Machtdemonstration eine dauerhafte Blockade wird?
Ölpreise auf Sechs-Monats-Hoch
Die Reaktion der Märkte ließ nicht lange auf sich warten. Der Rohölpreis schoss am Mittwoch um rund 4,5 Prozent in die Höhe und legte am Donnerstag weitere knapp 2 Prozent zu – ein Sechs-Monats-Hoch. Für europäische Verbraucher, die ohnehin unter den Folgen einer verfehlten Energiepolitik ächzen, sind das keine guten Nachrichten. Deutschland, das sich unter der Ägide grüner Ideologen von verlässlichen Energiequellen verabschiedet hat und nun in einer prekären Abhängigkeit von Gasimporten steckt, dürfte die Entwicklung mit besonderer Nervosität verfolgen.
Geopolitisches Pulverfass mit globaler Sprengkraft
Die Straße von Hormus liegt eingeklemmt zwischen Iran im Norden sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman im Süden. Sie ist der einzige direkte Zugang des Persischen Golfs zum offenen Meer. Eine vollständige oder auch nur längerfristige Blockade hätte Konsequenzen, die weit über steigende Spritpreise hinausgehen würden. Lieferketten würden zusammenbrechen, Industrieproduktion ins Stocken geraten, und die ohnehin fragile Weltwirtschaft könnte in eine tiefe Rezession stürzen.
Besonders brisant ist die Situation vor dem Hintergrund der jüngsten Eskalation im Nahen Osten. Der Konflikt zwischen Israel und Iran, Trumps aggressive Außenpolitik und die zunehmende Militarisierung der Region schaffen ein Umfeld, in dem ein einziger Funke genügen könnte, um ein geopolitisches Inferno auszulösen. Dass Teheran ausgerechnet jetzt seine Fähigkeit demonstriert, diese lebenswichtige Handelsroute zu blockieren, ist kein Zufall – es ist eine unmissverständliche Botschaft an Washington.
Edelmetalle als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten
In Zeiten derartiger geopolitischer Verwerfungen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Während Aktienmärkte bei jeder Krise nervös zucken und Währungen durch Inflation entwertet werden, haben sich Edelmetalle über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Wer sein Portfolio mit physischem Gold und Silber ergänzt, schafft sich einen Anker der Stabilität in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Für individuelle Anlageentscheidungen übernehmen wir keine Haftung. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen unabhängigen Finanzberater.
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